Rubrik: Markt/Studien

Umfrage zeigt: Deutsche haben Angst vor Spyware und Virenbefall

Studie zum Thema "Sicherheitssoftware" belegt: Grundlegende Kenntnisse zur IT-Sicherheit sind in der Bevölkerung weit verbreitet

(13.08.08) - Webroot gibt erste Ergebnisse ihrer kürzlich durchgeführten Umfrage zum Thema "Sicherheitssoftware” bekannt. Innerhalb der Studie wurden 565 Bundesbürger zwischen 18 und 70 Jahren befragt.

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Die drei wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

·         Ein Großteil der Befragten macht sich Gedanken um Online-Risiken. So sehen 96,5 Prozent ein erhöhtes Risiko im Spyware- oder Virenbefall. 94,8 Prozent schließen den Diebstahl von Kreditkarten- und Kontonummern nicht aus und 86,7 Prozent machen sich Sorgen um Identitätsdiebstahl.

·         Zugleich besitzen 98,4 Prozent eine Sicherheitssoftware für ihren Computer und 86,1 Prozent haben auf ihrem Rechner ein Antivirus-Programm installiert. Weniger als die Hälfte besitzt jedoch eine Antispyware (44,8 Prozent) oder eine Wireless-Verschlüsselung (44,7 Prozent) und nur 5,9 Prozent haben ein Kindersicherungs-Programm installiert.

·         Auch bei der Aktualisierung sind die Deutschen schnell. 83,9 Prozent haben ihre Programme innerhalb der letzten sechs Wochen aktualisiert. Bei lediglich 2,4 Prozent ist es länger als sechs Monate her.

"Wir freuen uns, dass Online-Risiken innerhalb der Bevölkerung so ernst genommen werden", sagt Reiner Völkel, Sales Director für D/A/CH & EE bei Webroot Software. Denn wenn Passwörter oder TAN-Nummern ausspioniert werden, kann dies schwerwiegende Folgen für den Nutzer haben. "Wie erst kürzlich der Report München berichtet, können ahnungslose Bankkunden so zum Beispiel ihr gesamtes Vermögen verlieren", erklärt Völkel. "Das Geld wiederzubekommen gestaltet sich im Nachhinein dann ziemlich schwierig."

So rät Webroot, einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz zu installieren. Drei Arten von Sicher-heitssoftware sollte jeder PC aufweisen und stets auf dem neuesten Stand sein: Spyware-Schutz, Virenschutz und eine Firewall.

Spyware-Schutz:

Spyware heißt zu Deutsch in etwa "Schnüffelprogramm". Im Gegensatz zu herkömmlichen Personalisierungs- oder Sitzungs-Cookies kann Spyware nur schwer aufgespürt und vom Benutzer ohne die entsprechenden Kenntnisse und ohne ein qualitativ hochwertiges Anti-Spyware-Programm kaum oder gar nicht entfernt werden.

Anti-Spyware-Software schützt den PC vor Spyware-Infektionen. Software zum Schutz vor Spyware erkennt und entfernt Spyware, ohne dass der Systembetrieb unterbrochen wird. Anti-Spyware-Programme verhindern somit ein ungewolltes Ausspionieren der Privatsspähre.

Virenschutz:

Dieser verhindert das Einnisten eines Virus-Programms auf dem Rechner.

Firewall:

Eine externe Firewall stellt eine kontrollierte Verbindung zwischen zwei Netzen, wie z.B. einem privaten Netz und dem Internet, her. Die Firewall überwacht den durch sie hindurch laufenden Datenverkehr und entscheidet anhand festgelegter Regeln, ob bestimmte Netzwerkpakete durchgelassen werden oder nicht. Auf diese Weise versucht die Firewall, das private Netzwerk bzw. das Netzsegment vor unerlaubten Zugriffen zu schützen. Die Funktion einer Firewall besteht nicht darin, Angriffe zu erkennen und zu verhindern. Ihre Aufgabe ist es lediglich, nur bestimmte Kommunikationsbeziehungen - basierend auf Absender- oder Zieladresse und genutzten Diensten - zu erlauben.

"Wichtig ist nur, dass der Schutz kontinuierlich auf dem aktuellsten Stand gehalten wird. Im Jahr 2004 waren beispielsweise lediglich 50.000 Malware Bedrohungen angemeldet, 2007 waren es bereits 5,5 Millionen", fügt Völkel abschließend hinzu. (Webroot: ma)

 

 

 

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