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Studie deckt fehlende Basisvoraussetzungen im System- und Application-Management auf Umfassendes System-Management ist die beste Maßnahme, um den von Virtualisierungsmaßnahmen erhofften ROI zu realisieren (01.09.08) - Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für die Implementierung von Virtuali-sierungstechnologien. Allerdings stehen sie dabei vor neuen Problemen, die beim Management hybrider - d.h. sowohl virtueller als auch physischer - Architekturen zu bewältigen sind. Unternehmen greifen auf die Möglichkeiten der Virtualisierung zurück, um IT-Kosten zu senken und die Servicekapazität zu verbessern. Die aktuelle Studie von NetIQ, ein Geschäftsbereich von Attachmate, fand allerdings heraus, dass ein Großteil der Unternehmen die Vorteile und Kosteneinsparungsmöglichkeiten, die sie sich aus Virtualisierungstechnologien erhoffen, aufs Spiel setzen.
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Die Gründe dafür sind, dass nur sehr wenige Unternehmen die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um ihre Systemmanagementfunktionen auf die komplexe Hybridumgebung zu erweitern und die Performance von Applikationen, die Verfügbarkeit von IT-Services sowie die vom Endbenutzer erwarteten Systemreaktionszeiten sicherzustellen. Die Ergebnisse der Studie beruhen auf dem Feedback von über 1.000 Teilnehmern aus mehr als 800 verschiedenen staatlichen Organisationen sowie Großunternehmen und kleinen bis mittel-ständischen Firmen aus aller Welt. Nur 21 Prozent von 759 Befragten, die derzeit Virtualisierungs-technologien einsetzen, gaben an, dass sie eine Systemmanagementlösung für ihre virtuelle Infrastruktur einsetzen. Im Kern kommt die Studie zu folgenden Erkenntnissen: · 27 Prozent der befragten Unternehmen und Organisationen greifen beim Management der Performance und Verfügbarkeit ihrer virtuellen Systeme auf die gleichen Tools zurück wie bei ihren physischen Servern · Gerade einmal 17 Prozent überwachen lediglich die virtuelle Hardware oder das Betriebssystem · Nur 10 Prozent der Unternehmen nehmen eine proaktive Messung und Analyse der Reaktionszeiten von Endbenutzern vor, während 15 Prozent diese Maßnahme zumindest ins Auge gefasst haben · Ferner gaben 40 Prozent der Teilnehmer an, dass sie über keine Möglichkeit verfügen, mit der sie die Performance ihrer virtualisierten Applikationen, Hardwarekomponenten, Betriebssysteme oder virtuellen Rechner in messbarer Weise dokumentieren könnten. Dies hat zur Folge, dass sie nicht in der Lage sind, Kapazitäten richtig zu planen, drohende Systemausfälle zu verhindern und weitere wichtige Daten zu erfassen, mit denen ein kontinuierlicher Betrieb von Systemen und Applikationen sichergestellt werden kann. Wenn Unternehmen ihre Maßnahmen zur Überwachung der Reaktionszeiten von Applikationen und Endbenutzern nicht auf ihre virtuellen Systeme und hybriden Umgebungen erweitern, erhalten sie nur geringe Einblicke in die Performance ihrer IT-Services und können das Endbenutzererlebnis der Anwender, die diese Services nutzen, nur sehr ungenau bewerten. Zudem wird dadurch nicht nur die Einhaltung von SLAs (Service Level Agreements) durch IT-Organisationen erschwert, sondern auch die Kontinuität von Prozessen aufs Spiel gesetzt und der potenzielle ROI von Virtualisierungs-maßnahmen reduziert. "Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit tausenden Kunden, die NetIQ AppManager einsetzen, haben wir die Erfahrung gemacht, dass IT-Organisationen durch die Nutzung bewährter Manage-mentlösungen und -methoden, mit denen die Überwachung und das Management der Applikations-performance, des Endbenutzererlebnisses und der wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen den physischen und virtuellen Komponenten sichergestellt werden kann, in der Lage sind, die von Virtualisierungstechnologien erhofften Produktivitätssteigerungen und Kosteneinsparungen in vollem Umfang zu realisieren", sagt Criss Scruggs, Senior Manager, Product Marketing, NetIQ. "Leider verdeutlichen diese Umfrageergebnisse, dass viele Unternehmen in diesem Bereich Defizite haben und zu den Grundlagen zurückkehren müssen, wenn sie die potenziellen Vorteile von Virtuali-sierungstechnologien tatsächlich erzielen wollen." (NetIQ: ma) |
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