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Studie über IT-Ziele: Finanzierung von Innovationen nur geringe Priorität 60 Prozent der befragten Personen bewerten ihr Sicherheitskonzept als nicht existent, eingeschränkt oder mittelmäßig ( "Zu viele IT-Entscheider stecken bei der Wahl, welche Technologien das Unternehmen voran-bringen, in einem oft 'selbstgestrickten', ökonomiegetriebenen Korsett", betont Dietrich Schmitt, Geschäftsführer Unisys Deutschland "Sie geben 80 Prozent ihres IT-Budgets für die Wartung von Infrastruktur aus und messen der Finanzierung von Innovationen nur geringe Priorität bei. Ursache dafür ist die überholte Sichtweise, die IT rein als Kostenfaktor sieht, anstatt als zukunftsträchtige Investition." Im Rahmen der Studie wurden weltweit 1.200 Führungskräfte und IT-Entscheider zunächst nach ihren wichtigsten Geschäftszielen befragt. Außerdem fragte man, wie ihr Unternehmen in einem bestimmten Bereich derzeit aufgestellt ist und wo sie es in drei Jahren sehen. Die Befragten waren sich darüber einig, dass kundenzentrierten Zielen wie neue Kunden gewinnen, Kundenbeziehungen intensivieren, neue Produkte und Dienstleistungen entwerfen, Verkaufsförderung sowie die Erschließung neuer Märkte oberste Priorität zukommt. Im nächsten Schritt sollten die Teilnehmer zehn Fähigkeiten angeben, die sie für notwendig erachten, um die angestrebten Geschäftsziele zu erreichen. Genannt wurden beispielsweise: die Fähigkeit zur Innovation, IT-Management Praktiken, strategische Entscheidungsfindung, IT-Investitionsansätze, Kommunikation (intern und extern), IT-Sourcing- und IT-Sicherheitsmodelle. Im Anschluss wurde jede Führungskraft gefragt, wo sie ihr Unternehmen heute bei der Erfüllung dieser Anforderungen sähen und wie sie die Entwicklung für die kommenden drei Jahre einschätzten. Die Ergebnisse zeigen, dass Erwartungen und Realität hier erheblich auseinanderklaffen:
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62 Prozent der Befragten erwarten, dass sie in den kommenden drei Jahren Innovationen verstärkt fördern oder sogar führend darin sein werden.
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Allerdings gaben 70 Prozent an, dass sie aktuell keine gezielte Unterstützung für Innovationen haben, oder diese nicht sehr ausgeprägt oder gerade im Entstehen ist.
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52 Prozent wollen IT in den kommenden drei Jahren als Investment oder Differenzierungsmerkmal sehen. Demgegenüber stehen aber 72 Prozent, die IT-Management derzeit als reine Funktionsunterstützung, als Mittel zur Produktivitätssteigerung oder Kapitalaufwand verstehen.
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67 Prozent erwarten in den nächsten drei Jahren einen integrierten und kollaborativen Austausch mit allen wichtigen Prozessbeteiligten zu haben, derzeit sehen sich dazu allerdings nur 32 Prozent in der Lage.
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Während heute nur 51 Prozent der Führungskräfte auf eine definierte, ausgereifte IT-Sourcing Strategie zurückgreifen können, erwarten 75 Prozent der Befragten, dies in drei Jahren zu tun.
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60 Prozent der befragten Personen bewerten ihr Sicherheits-Konzept als nicht existent, eingeschränkt oder mittelmäßig. Aber ganze 75 Prozent gehen davon aus, dass ihre Sicherheits-Strategie in drei Jahren auf dem modernsten Stand sein wird. Sinnvoll ist es daher, den Modernisierungserfolg eines Unternehmens mit Wettbewerbern und durchschnittlichen Entwicklungen im Markt und in der Industrie zu vergleichen. So können Entscheidungsträger ihre Geschäftsausrichtung nochmals überprüfen und den Rahmen für künftige Entwicklungen festlegen; die zur Erreichung der Unternehmensziele nötig sind. Bei der Umsetzung von IT-Modernisierungsplänen hilft Unisys Unternehmen mit dem 3D Blueprin-ting-Ansatz. Dieser schafft Transparenz in das Beziehungsgeflecht zwischen Geschäftsstrategie, Geschäftsprozessen, Anwendungen und IT-Infrastruktur. Der 3D Blueprinting-Ansatz unterstützt die Ausarbeitung eines Modernisierungsplans von der Geschäftsstrategie bis hin zur Infrastruktur. Durch die Unisys Modellierungswerkzeuge kann der Plan in eine tiefgreifende Lösung umgewandelt werden und erhöht damit die Chancen des Kunden auf langfristigen Erfolg. Folgende
Themenfelder sollten dabei unter die Lupe genommen werden:
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Strukturelle Nachhaltigkeit –
d.h. wie ein Unternehmen seine Prozesse, Leitlinien und Systeme – inklusive
IT – organisiert, um Sicherheit, Datenschutz und Geschäftskontinuität zu
gewährleisten.
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Kollaborative Kommunikation –
umfasst die Fähigkeit und Effektivität beim Austausch von Daten und Know-how
innerhalb und zwischen einzelnen Organisationen.
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IT als "Business Enabler"
– Welchen Stellenwert ordnet das Unternehmen der IT und dem IT-Management zu:
IT als eine Kostenstelle oder strategisches Investment, das Innovationen im
Unternehmen vorantreibt?
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Open Business und IT – das
Engagement des Unternehmens für Innovation und deren Adaptionsfähigkeit –
auch unter Einbeziehung offener Standards und anderer Technologien, die
Lieferanten und Kunden Zugang zu unternehmensinternen Systemen ermöglichen
und deren Systeme integriert.
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Grünes Unternehmen – ethisches
und effizientes Ressourcenmanagement im gesamten Unternehmen – Lieferanten
und Partner eingeschlossen.
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Umsetzungskompetenz – der Grad
zu welchem das Unternehmen in der Lage ist, Geschäfts- und IT-Initiativen
auch zu verwirklichen und damit übergeordnete Geschäftsziele voranzutreiben. Über die
Studie: Unisys beauftragte das Research- und Beratungsunternehmen Saugatuck Technology Ende 2007/Anfang 2008 mit der Durchführung der qualitativen Untersuchung. Im Rahmen dieser Doppelblindstudie wurden weltweit 1.200 Business- und IT-Entscheider befragt. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag auf den geschäftsbezogenen Prioritäten der Unternehmen und darauf, welche der heute schon vorhandenen Fähigkeiten in Zukunft besonders gefördert werden sollten, um die gewünschten Ziele zu erreichen. (Unisys: ra) |
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