Rubrik: Markt/Studien

Anwender besorgt um Kinder und Kontodaten im Netz

Nutzer fühlen sich beim Online-Banking sicherer als beim Einkauf im Netz mit Kreditkartenzahlung

(10.03.09) - Die Ergebnisse der jährlichen "F-Secure Online Wellbeing"-Studie belegen: Die Mehrheit der Eltern ist besorgt über die Sicherheit ihrer Kinder im Internet und nur sechs Prozent der Anwender fühlen sich sicher, wenn sie im Web mit Kreditkarte einkaufen. Für die Studie wurden Internetnutzer aus den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Indien, Hong Kong und Deutschland befragt. Die Nutzer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren testeten, wie bewusst ihnen die Gefahren im Internet für sich und ihre Kinder sind.

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Der letzte Studienteil nimmt die Gefühle der Anwender im Bezug auf die Themen Online-Banking, Kreditkartennutzung im Internet und Sicherheit von Kindern im Web unter die Lupe. Insgesamt waren 50 Prozent der Internetnutzer von der Sicherheit beim Online Banking überzeugt. Im deutlichen Gegensatz dazu kaufen jedoch nur sechs Prozent der Befragten unbesorgt im Internet mit ihrer Kreditkarte ein.

Phishing-E-Mails

Phishing kann beispielsweise in Form von gefälschten E-Mails auftauchen, die scheinbar von seriösen und bekannten Banken stammen. Cyberkriminelle versuchen mit dieser Masche an persönliche Informationen zu gelangen. Mehr als die Hälfte der befragten Anwender, nämlich 54 Prozent, waren sich sicher, nicht auf eine derartige E-Mail hereinzufallen. Immerhin 27 Prozent konnten nicht ausschließen, Opfer eines solchen Betrugs zu werden. In Hong-Kong glaubte über ein Viertel der Nutzer (26 Prozent), dass sie nicht in der Lage wären, eine Phishing E-Mail zu erkennen. Wesentlich sicherer in Bezug auf ihre Fähigkeiten eine gefälschte Banken-Nachricht identifizieren zu können, sind sich die Nutzer aus UK (68 Prozent), Italien (67 Prozent) und Kanada (60  Prozent). Deutschland lag mit 51 Prozent im Mittelfeld.

Kinder und das Internet

Ein Aspekt, der F-Secure mit seinem "Online Wellbeing"-Ansatz besonders am Herzen liegt, ist die Sicherheit von Familien im Internet. Immer mehr Eltern sind besorgt, dass ihre Kinder im Internet nicht vor ungeeigneten Inhalten, wie etwa Pornografie und Gewalt geschützt sind. Über ein Drittel der Befragten in allen Ländern konnten der Frage, ob ihre Kinder online sicher sind, weder zustimmen noch diese verneinen. Die Eltern wissen es einfach nicht. Die eindeutige Mehrheit der Befragten (54 Prozent) ist jedoch davon überzeugt, dass ihre Kinder im Web nicht sicher sind. Besonders besorgt sind die Eltern in Indien: Hier waren sich nur 2 Prozent sehr sicher, dass ihren Kindern im Internet keine Gefahr droht. In Deutschland lehnten über zwei Drittel der befragten Nutzer die Aussage ab, dass ihre Kinder online sicher sind.

"Die Studie zeigt ganz deutlich, dass Eltern, um die Sicherheit ihrer Kinder im Internet besorgt sind", erklärt Antti Reijonen, Vice President of Consumer Business and Marketing bei der F-Secure Corporation. "Bei F-Secure werden wir auch zukünftig alles tun, um Eltern die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder vor gefährlichen Inhalten im Web zu schützen. Abgesehen von diesen Gefahren beobachten wir weiter eine große Verunsicherung in Bezug auf finanzielle Transaktionen im Internet. Allerdings beruht diese Unsicherheit oft nicht auf einer genauen Kenntnis der tatsächlichen Gefahren. Die Online Wellbeing Suite von F-Secure umfasst Lösungen und Services, wie etwa Anti-Virus-Tools, Internet Security und Home Server Security, die genau vor diesen Bedrohungen schützen. Zudem arbeiten wir ständig daran, das Bewusstsein für solche Online-Gefahren zu schärfen und unsere Produkte permanent weiter zu entwickeln, um unsere Kunden auch gegen die neuesten Schädlinge aus dem Internet zu schützen."

Online-Banking

Überraschenderweise fühlen sich viele Nutzer beim Online-Banking wesentlich sicherer als beim Einkauf im Netz mit Kreditkartenzahlung. In allen acht Ländern, in denen die Studie durchgeführt wurde, hatte die Mehrheit der Befragten keine Sicherheitsbedenken in Bezug auf Online-Banking-Transaktionen. Besonders zuversichtlich zeigten sich die Befragten aus Frankreich (62 Prozent) und aus den USA (63 Prozent). Die Deutschen sind bei diesem Thema am vorsichtigsten: Immerhin 39 Prozent haben kein Vertrauen zu  Bankgeschäften im Internet. Damit liegt Deutschland acht Prozent über dem Durchschnittswert der anderen Länder.

Angaben zur Studie

Die vorliegende Studie wurde im Dezember 2008 von dem unabhängigen Institut Zoomerang unter Internetnutzern im Alter zwischen 20 und 40 Jahren durchgeführt. Dazu wurden 2019 Teilnehmer aus den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Indien, Hong Kong und Deutschland befragt. Aus jedem Land nahmen etwa 200 Personen teil. Die teilnehmenden Internetnutzer beantworteten im Rahmen der Untersuchung eine Reihe von grundlegenden Fragen zur Internet-sicherheit. Dazu sollten sie ihr Vertrauen in die alltäglichen Online-Aktivitäten auf einer Likert-Skala bewerten. (F-Secure: ra)

 

 

 

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