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KPMG-Umfrage: Wirtschaftskrise verschärft Gefahr von Internet-Kriminalität Budgeteinsparungen und Personalabbau im IT-Bereich als Ursachen ( Zwei Drittel der Befragten (62
Prozent) sind der Ansicht, dass ihr Haus nicht ausreichend Zeit, Geld und Ressourcen
darauf verwendet, eigene IT-Schwachstellen
auszumachen. 66 Prozent befürchten, dass Computerexperten, die im Zuge der
Wirtschaftskrise arbeitslos werden, ihr Fachwissen cyber-kriminellen
Organisationen zur Verfügung stellen könnten. Darüber hinaus sind acht von
zehn Befragten der Ansicht, dass Sicherheitssoftware auf Unternehmensservern,
die zur Authentifizierung von Kunden gedacht ist, keinen ausreichenden Schutz
vor Missbrauch darstellt. Die größte Sorge bereitet den
Verantwortlichen ein möglicher Diebstahl von Kunden- oder Mitarbeiterdaten
durch Insider oder ehemalige Angestellte (64 Prozent). Bei ebenso vielen
verursacht das Wissen um Schwachstellen in Geschäftsprozessen und -systemen
sowie potenzieller Diebstahl geistigen Eigentums Kopfschmerzen. Jörg Asma,
Partner im Bereich IT Advisory von KPMG, sagte: "Mit
dem Verkauf von Kunden- oder Mitarbeiterdaten an Wettbewerber oder Kriminelle
lassen sich gerade in Krisenzeiten einträgliche Geschäfte machen. Umso
wichtiger ist es für Unternehmen, genau zu wissen, in welchen Bereichen man
anfällig ist für den Missbrauch von innen und für gezielte Hacker-Angriffe
von außen. Um diese Risiken zu minimieren, sollten Unternehmen den Datenfluss
innerhalb ihres Hauses im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten systematisch
beobachten. Und bei Mitarbeitern, die das Unternehmen absehbar verlassen,
sollte man den Zugang zu sensiblen Daten so weit wie möglich einschränken." Besonders anfällig für
Internet-Kriminalität sind die Computer von Privatpersonen, da diese naturgemäß
weniger geschützt sind als IT-Systeme von
Unternehmen und Behörden. So beobachtet die Hälfte der Befragten aus dem
Finanzdienstleistungssektor einen Anstieg der Internet-Attacken auf Kunden.
Ebenso viele stellen fest, dass dabei immer ausgereiftere
Methoden angewendet werden. (*) Datenbasis: 307 Befragte, davon 78 Prozent aus Europa, 8 Prozent aus
Amerika, 6 Prozent Asien-Pazifik,. jeweils 4 Prozent aus dem nahen Osten und
Afrika. Unter den Befragten sind 80 Prozent Unternehmen, 6 Prozent Regierungen,
jeweils 4 Prozent Strafverfolgungsbehörden und NGOs.
47 Prozent der befragten Unternehmen verzeichnen einen Umsatz von mehr als
100 Mio US-Dollar ,
weitere 10 Prozent von mindestens 25 Mio. US-Dollar. (KPMG: ra) |
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