Rubrik: Markt/Studien

Studie identifiziert Nachholbedarf im Netzwerk-Fehlermanagement

Wie IT-Abteilungen ihre Anwendungsperformance über Unternehmens-netzwerke hinweg verwalten

(31.07.09) - Immer mehr Unternehmen machen es sich zum Ziel, Probleme bei der Anwendungs-performance zu finden und zu beheben, bevor Endanwender ernsthaft bei ihrer Arbeit behindert werden. Beim Management der Netzwerkperformance gibt es jedoch noch einige verbesserungs-würdige Aspekte. Das ist das Ergebnis der "State of Management"-Studie, die Ashton, Metzler & Associates und NetQoS unter mehr als 300 Netzwerk-Technikern und Experten für Netzwerkbetrieb und -management durchgeführt haben.

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Die Studie beschäftigte sich mit der Frage, wie IT-Abteilungen ihre Anwendungsperformance über Unternehmensnetzwerke hinweg verwalten. Die Studie basiert auf der Annahme, dass heutige Netzwerkmanagement-Lösungen sich auf die Performance konzentrieren sollten, bevor Beeinträchtigungen im Netzwerk auftreten - und die Performance wichtiger Anwendungen aus der Perspektive des Endanwenders zum Ausgangspunkt nehmen sollten.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Viele Unternehmen verwalten inzwischen erfolgreich ihre Anwendungsperformance, haben aber noch Nachholbedarf, wenn es um das Performance Management von zunehmend komplexen und verteilten Netzwerken geht.

Bei 93 Prozent der Befragten hat ihre Abteilung eine Reihe von Anwendungen identifiziert, die als geschäftskritisch betrachtet werden. Jedoch geben weniger als die Hälfte (41 Prozent) der Befragten an, dass dabei die Geschäftsführung maßgeblich involviert war.

Bei 75 Prozent der Befragten hat das Identifizieren der geschäftskritischen Anwendungen zumindest zu einer moderaten Veränderung der Art und Weise geführt, in der das Unternehmen die Netzwerk-Infrastruktur gestaltet, verwaltet und auf Fehler überprüft. Allerdings meinten immer noch 25 Prozent, dass ihr Unternehmen nur eine leichte Veränderung oder überhaupt keine Änderungen durchführte. Die am häufigsten genannte Änderung war die Umsetzung oder die Verbesserung von Quality of Service (QoS)-Vereinbarungen.

80 Prozent der Befragten berichteten, dass ihre IT-Abteilung die Netzwerkinfrastruktur-Komponenten abbildet, von denen wichtige Unternehmensanwendungen abhängig sind. Diese Unternehmen richten beim Monitoring den Fokus meist nur oder primär auf diese kritischen Komponenten.

50 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sie die Mean Time to Repair (MTTR) eines Anwendungsausfalls messen und festhalten. Die MMTR gibt die mittlere Zeit an, die zur Reparatur eines Systems benötigt wird und ist wichtig, um die Zuverlässigkeit eines Systems zu bestimmen. Verschlechtert sich die Anwendungsperformance, messen jedoch nur 30 Prozent der Unternehmen die MTTR und halten diese fest, um so beim Performance-Management einen kontinuierlichen Ansatz für das Fehler- oder Verfügbarkeitsmanagement zu verfolgen.

"Heute nehmen Endanwender eine Beeinträchtigung der Anwendung oft vor der IT-Abteilung zur Kenntnis. Die Studie zeigt aber auch, dass IT-Experten beim Netzwerkperformance-Management eher den Fokus auf die Applikationen legen", sagt Dr. Jim Metzler, Vice President von Ashton Metzler & Associates. "Um jedoch einen wirklich performanceorientierten Ansatz zu verfolgen, müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie relevante Geschäftsziele unterstützen, die richtigen Kennzahlen messen und Werkzeuge und Prozesse implementieren, mit denen sie schnell auf Probleme beim Endanwender reagieren können - bevor die Anwender in ihrer Arbeit beeinträchtigt werden." (NetQoS: ma)

 

 

 

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