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Studie belegt: nach wie vor weite Verbreitung von Legacy-Systemen in Unternehmen Vertrauen in Hostsysteme ist ungebrochen (23.10.09) - Die Attachmate Corporation hat im September dieses Jahres eine umfangreiche Online-Befragung durchgeführt, um zu untersuchen, welche Bedeutung Mainframe-Systemen heute noch in den verschiedensten Unternehmen zukommt. Des Weiteren ging es um die Frage, welche Rolle die Migration dieser Altsysteme und ihre Integration in moderne serviceorientierte Architekturen dabei spielt. Für die Studie wurden 132 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Einsatz von Legacy-Systemen in ihren Unternehmen online befragt.
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Nahezu 50 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nach wie vor Mainframe-Systeme in ihrem Unternehmen einsetzen und ihre kritischen Firmendaten bzw. Anwendungen allgemein über ihre Legacy-Hostsysteme verwalten. Dazu kommt noch hinzu, dass sie ihren Angaben zufolge mehrmals täglich einen maximalen Auslastungsgrad ihrer Hostsysteme in der Hauptnutzungszeit erreichen. In den nächsten zwei bis drei Jahren soll sich daran - laut der Untersuchung - bei mehr als 50 Pro-zent der Unternehmen auch nichts ändern. Sie planen eine Weiternutzung ihrer Terminalemulation-Installation mit regelmäßigen Updates. Ebenfalls beabsichtigt knapp die Hälfte der Befragten eine Integration ihrer Legacy-Systeme in moderne IT-Architekturen, entweder über SOA, andere Webservices oder über Erweiterungen der Hostarchitektur. Demgegenüber stehen die Firmen, die keine Pläne für eine Integration ihrer Legacy-Systeme haben (50 Prozent) und keine weiteren Upgrades planen. Die Gründe dafür liegen auf der einen Seite in der Einschätzung, dass eine Migration große Risiken birgt, denn Mainframe-Systeme enthalten besonders in Branchen wie Banken und Versicherungen die vertraulichsten und kritischsten Daten des Unternehmens. Hier hat eine gleich bleibende, zuverlässige Performance oberste Priorität und man rührt nicht gerne an diesen hochkomplexen Systemen, die häufig in die gesamte IT-Architektur des Unternehmens integriert sind. Ein weiterer Grund für die zögerliche Migrationsbereitschaft geht auf die Kosten zurück, die mit einer solchen Umstellung verbunden sind. Gut ein Drittel der Studienteilnehmer nannten diese als die größte Herausforderung, wenn es darum geht, die Terminalemulations-Software upzugraden. An oberster Stelle der drei wichtigsten Gründe, die zu einem Wechsel der Terminalemulations-Software führen würden, wurden mit weit über der Hälfte (56,6 Prozent) niedrigere Kosten des alternativen Produkts angegeben, gefolgt von der Notwendigkeit neue Funktionalitäten einzuführen (31,6 Prozent). Das ist nicht zuletzt auf die momentane schwierige wirtschaftliche Situation zurückzu-führen, die in den Unternehmen Budgetkürzungen in den IT-Abteilungen nach sich zieht. Die Teilnehmer an der Attachmate-Befragung gaben mit fast gleich großer Häufigkeit von annähernd 50 Prozent an, dass sie erstens ebenso wie das Gesamtunternehmen äußerst effizient arbeiten müssten und zweitens nach möglichst kostengünstigen neuen Lösungen suchen. Viele Unternehmen und gerade Versicherungen und Finanzinstitute greifen nach wie vor bei der Verarbeitung großer Transaktionsmengen auf Mainframe-Lösungen zurück. Diese stellen jedoch bei der Umsetzung einer serviceorientierten Architektur ein schwer zu überwindendes Hindernis dar. (Attachmate: ma) |
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