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Frost & Sullivan: EMEA-Markt für Biometrie bietet signifikante Wachstumschancen Validierung und Authentifizierung für den physischen wie für den Netzwerk-/IT-Zugang (
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Die neue Studie beschäftigt sich mit folgenden Technologien: nicht automatisierte Fingerabdruck-erkennung (non-AFIS), Gesichtserkennung, Iriserkennung, Handgeometrie sowie Stimm- und Unterschriftsverifizierung. "Es herrscht große Nachfrage nach verlässlicheren, genaueren und sichereren Möglichkeiten zur individuellen Validierung und Authentifizierung für den physischen wie für den Netzwerk-/IT-Zugang", sagte Matia Grossi, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan. "In der Folge werden in Bereichen wie physischer/logischer Zugangskontrolle, Transaktionsauthentifizierung, Zeit- und Anwesenheits-kontrolle, bei Reise- und Ausweisdokumenten und Grenzkontrollanwendungen immer häufiger biometrische Technologien wie Fingerabdruck-, Gesichts- und Iriskennung eingesetzt." Ein wichtiger Wachstumsmotor in diesem Markt ist die Konvergenz der Sicherheitslösungen für die physische und logische Zugangskontrolle durch den Einsatz von Smart Cards mit eingebettetem biometrischem Fingerabdruck. Diese Methode dürfte sich in vielen Organisationen zum Standard für ein sicheres Identitätsmanagement entwickeln. Die Einführung biometrischer Reisepässe wird voraussichtlich durch die Spezifikation 9303 der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) sowie durch die Verordnung 2252 der Europäischen Kommission zu Pässen und Reisedokumenten vorangetrieben. Auch bei biometrischen nationalen Ausweisdokumenten, Führerscheinen und Gesundheitskarten ist in den kommenden drei Jahren mit einem Wachstumsschub zu rechnen. "Das Schengenvisum, dessen Vergabe die Speicherung von Fingerabdrücken voraussetzt, wird hier sicher eine wichtige Rolle spielen", so Grossi. "In Großbritannien wird an den Flughäfen Birming-ham, Gatwick, Heathrow, Manchester und Stansted außerdem bereits Einwanderungskontrolle mittels Iriserkennung praktiziert. Dieses IRIS-System (Iris Recognition Immigration System) dürfte in den nächsten drei bis fünf Jahren von anderen Flughäfen in ganz Europa übernommen werden." Trotz der positiven Aussichten ist die Rezession auch an dieser Branche nicht spurlos vorüber gegangen. Biometrische Anwendungen sind sehr kapitalintensiv und daher wie andere Aufwen-dungen dieser Art von starken Budgetkürzungen betroffen. So zog beispielsweise das britische Verkehrsministerium die Ausschreibungen für die Entwicklung und Implementierung eines Pilotprojekts zur Gesichtserkennung zurück, das im November 2008 in ein Komplettsystem umgewandelt werden sollte. "Gerade in der aktuellen Situation müssen Biometrieanbieter immer wieder auf die Kostenvorteile aufmerksam machen, die ihre Produkte bieten", rät Grossi. "Sie müssen ihr Produktportfolio und ihr Angebot an Mehrwertdiensten ständig an die Nachfrage anpassen und gleichzeitig für eine schnellere Investitionsrendite für die Endnutzer sorgen." Die Studie EMEA Biometrics Market ist Teil des Growth Partnership Service Automatic Identification & Security der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, zu dem neben anderen auch folgende Studien gehören: Electronic Physical Security in Banking and Finance, Electronic Physical Security in Retail, European Security Services Market, European Intrusion Detection System Market und Opportunities in the European Access Control Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends. (Frost & Sullivan: ra) |
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