Rubrik: Markt/Studien

Risiko des iPhones für die Datensicherheit in Unternehmen wird generell unterschätzt

Umfrage zum iPhone-Sicherheitskonzept: Mangelnde Vorbereitung in Unternehmen

(31.03.10) - Device Lock Inc., ein Unternehmen für Endpoint Data Leak Prevention-Software-lösungen, gab die Ergebnisse ihrer Umfrage zum Sicherheitskonzept für iPhones in Unternehmen bekannt. Es stellt sich heraus, dass nur wenige der befragten Unternehmen Maßnahmen zur Bekämpfung der Risiken ergreifen, die durch die verstärkte Nutzung von iPhones am Arbeitsplatz entstehen.

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Sieben Monate lang wurden mehr als 1000 Antworten auf die Frage erfasst: "Haben Sie Maßnahmen ergriffen, um Ihr Unternehmen gegen die Sicherheitsbedrohung durch iPhones zu schützen?" Wie vorauszusehen war, entsprach die Beteiligung der geografischen Verteilung der weltweiten Kundenbasis von DeviceLock: etwa zwei Drittel der Antworten kamen aus Nordamerika und Westeuropa, das restliche Drittel aus Osteuropa, dem Mittleren Osten und Südostasien. Weniger als 40 Prozent der Unternehmen bejahten die Frage nach konkreten Sicherheitsmaß-nahmen für iPhones.

Insbesondere Unternehmen aus der westlichen Welt, beispielsweise Nordamerika und Westeuropa, erklärten, dass das Sicherheitsrisiko durch das iPhone ein Thema ist, das immer wieder zurück-gestellt wird. So beantworteten auch nur etwa 25 Prozent der befragten Unternehmen der westlichen Welt die Frage nach konkreten Sicherheitsmaßnahmen mit "Ja". Diese Tendenz ist bei den Unternehmen aus Osteuropa, im Mittleren Osten und Südostasien nicht erkennbar. Insgesamt wurde die Frage nach konkreten Sicherheitsmaßnahmen in Osteuropa, im Mittleren Osten und Südostasien zu fast 60 Prozent bejaht.

"Obwohl diese Umfrage, die über eine Website erfolgte, von sich aus schon Beschränkungen unterliegt, legen die Ergebnisse die Vermutung nahe, dass das Risiko des iPhones für die Datensicherheit in Unternehmen generell unterschätzt wird", erklärt Ashot Oganesyan, Chief Technology Officer und Gründer von DeviceLock. "Da die iPhone-Plattform bei den Verbrauchern sehr populär ist und immer weiterentwickelt wird, ist der Einsatz am Arbeitsplatz in Zukunft jedoch unvermeidlich."

"Der Grund für die unterschiedliche Einschätzung des iPhone-Risikos in den gut entwickelten IT-Märkten im Westen im Vergleich zu den aufstrebenden IT-Märkten im Osten kann darin liegen, dass sich die IT-Verantwortlichen in den westlichen Unternehmen auf fest verwurzelte Lieferanten, wie RIM und Microsoft, stützen, die ihnen Rückendeckung geben und Smartphones nicht ohne die erforderlichen Sicherheitsfunktionen für Policy Enforcement und Verschlüsselung einführen", vermutet Ashot Oganesyan.

"Die Apple iPhone-Entwicklergemeinschaft hat jedoch weniger zu verlieren und könnte eher das Ziel erreichen. In der Zwischenzeit sind die IT-Verantwortlichen in den Entwicklungsländern aufgrund wirtschaftlicher Notwendigkeiten und geringerer Erwartungen bereits näher an dem "Konvergenz-traum", all das tun zu können, was sie sonst mit einem Laptop und Telefon tun können. Sie haben daher einfach schneller erkannt, wie stark das iPhone als "Konkurrent" im Unternehmen ist. Wir unterstützen DeviceLock-Kunden und Interessenten weltweit darin, Vorsichtsmaßnahmen für iPhones am Arbeitsplatz zu ergreifen", erklärt er.

Ebenso wie andere komfortable Geräte, die den Arbeitsplatz erobert haben - von CD-ROMs über lokale Drucker bis hin zu Thumb Drives - bietet das iPhone mehr Flexibilität und Produktivität und birgt gleichzeitig ein größeres Risiko für gefährliche Datenlecks über die Endpunkt-PCs der Unternehmen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass IT-Abteilungen in Unternehmen am besten fahren, wenn sie klare Richtlinien für neue Geräte erstellen und sich die entsprechende Ausrüstung beschaffen, um diese Richtlinien auch umzusetzen. Das besondere Risiko mit mobilen Kommunikationsgeräten wie dem iPhone besteht darin, dass ein Mitarbeiter durch eine lokale Datensynchronisation alle netzwerkbasierten Sicherheitslösungen komplett umgehen kann. (DeviceLock: ma)

 

 

 

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