Rubrik: Markt/Studien

Ein Großteil der Unternehmen hat keinerlei Überblick über File Transfers

Zwei Drittel aller Mitarbeiter nutzen private Mail Accounts für den Versand großer Dateien

(08.04.10) - Mehr als 70 Prozent aller IT-Verantwortlichen wissen absolut nichts darüber, auf welchen Wegen welche Dateien ihr Unternehmen verlassen. Knapp zwei Drittel haben auch keine Informationen über unternehmensinterne Datei-Bewegungen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Ipswitch File Transfer Division unter Teilnehmern der RSA Conference.

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USB-Sticks, USB-Platten, Mobiltelefone und andere tragbare Geräte machen es Anwendern so einfach wie nie zuvor, auch umfangreiche Dateien zu transportieren - und Administratoren umso schwerer, solche File Transfers zu überwachen und die Datensicherheit zu gewährleisten.

Nach der Umfrage nutzen zudem zwei Drittel aller Mitarbeiter private Mail Accounts für den Versand großer Dateien, die auf Grund von Größenbeschränkungen nicht über das Mailsystems des Unternehmens verschickt werden können. Für Administratoren wird es so unmöglich, effiziente Sicherheitssysteme und Audit Trails zu implementieren.

"Die meisten Anwender haben die besten Intentionen und wollen nur ihre Arbeit erledigen", sagt Frank Kenney, VP of Global Strategy bei Ipswitch File Transfer. "Doch portable Geräte sind schnell verloren oder gestohlen, und private Mail Accounts sind oft völlig ungesichert. Die IT-Manager sind daher gefordert, ihren Anwendern einfache Möglichkeiten für eine sichere Dateiübertragung zur Verfügung zu stellen, etwa mit Hilfe von Browsern und Plug-ins für den E-Mail-Client."

Doch solche Möglichkeiten fehlen in fast der Hälfte der befragten Unternehmen, und in 47 Prozent davon gibt es nicht einmal Policies für den Dateitransfer nach draußen. Auch den internen Datenverkehr haben nur 49 Prozent aller befragten Unternehmen durch Richtlinien geregelt. "Und Policies, die nicht existieren, kann man auch nicht durchsetzen", fasst Kenny das Dilemma zusammen. (Ipswitch: ma)

 

 

 

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