Rubrik: Markt/Studien

Umfrage: Spam-Belastung in Unternehmen steigt

Fast 50 Prozent haben durch Spam bereits wichtige E-Mails verloren

(12.04.10) - Die Spam-Belastung in deutschen Unternehmen ist im letzten Jahr deutlich gestiegen. Dies ergab eine Umfrage, die eleven im Rahmen der CeBIT unter mehr als 500 IT-Verantwortlichen deutscher Unternehmen durchführte. 63,6 Prozent der Befragten gaben an, ihr Spam-Aufkommen habe sich in den vergangenen zwölf Monaten deutlich erhöht. Im Vorjahr waren nur 44,2 Prozent dieser Meinung. Lediglich 6,7 Prozent berichteten von einem rückläufigen Spam-Aufkommen (2009: 15,7 Prozent).

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Bei der Bekämpfung von Spam geht der Trend klar in Richtung Outsourcing: Gab 2009 nur rund ein Drittel (35,1 Prozent) der Befragten an, ihre Anti-Spam-Lösung als Managed Service ausgelagert zu haben oder dies innerhalb der nächsten zwölf Monate zu planen, ist es 2010 bereits mehr als die Hälfte (53,3 Prozent).

 

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Bei der Auswahl der richtigen Lösung zählt neben der Spam-Erkennungsrate vor allem die False-Positive-Rate (31,0 Prozent). Eine zunehmend wichtigere Rolle spielen aber auch wirtschaftliche und Kostenaspekte: So nannten 23,8 Prozent die Verringerung des Wartungs- und Pflegeaufwands und 23,4 Prozent die Schonung der IT-Ressourcen als zentrale Entscheidungskriterien.

Weitere Ergebnisse der Umfrage:

·         46,5 Prozent haben bereits einmal eine geschäftsrelevante E-Mail verloren, beispielsweise auf Grund fehlerhafter Spam-Filter (2009: 40,1 Prozent).

·         Als größte Gefahr von Spam betrachten 40,5 Prozent die Verringerung der Produktivität der Mitarbeiter.

·         34,6 Prozent befürchten, aufgrund von Spam wichtige E-Mails zu verlieren.

(eleven: ma)

 

 

 

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