Rubrik: Markt/Studien

Umfrage ergibt, dass Jugendliche anfällig für Online-Kriminalität sind

Trotz bekannter Online-Risiken stellen Jugendliche oft Bequemlichkeit vor Sicherheit

(27.04.10) - Obwohl sich Jugendliche der Sicherheitsrisiken im Internet bewusst sind, werden diese beim Online-Surfen häufig ignoriert. Das risikoreiche Verhalten im Netz kann dazu führen, dass sich junge Menschen ihre Karrierechancen verbauen, finanzielle Schäden davontragen sowie generell anfällig sind für Online-Betrug und den Diebstahl ihrer Online-Identitäten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von RSA, Security Division der EMC, in Auftrag gegeben wurde. Dafür hat das Marktforschungsunternehmen TRU in den USA 1.002 junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren zu ihren Online-Gewohnheiten und Sicherheitsvorkehrungen bei der Internet-Nutzung befragt.

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Einige Ergebnisse der Studie im Überblick

·         Sieben von zehn Jugendlichen geben zu, dass sie nicht so vorsichtig sind wie sie sollten, wenn sie Informationen ins Web stellen oder abrufen.

·         Jugendliche gehen eher sorglos mit persönlichen Informationen um, die sie über File-Sharing-Dienste oder Soziale Netzwerke bereitstellen. Dies kann langfristig negative Folgen haben und beispielsweise dazu führen, dass die Reputation der jungen Leute sowohl online als auch offline beschädigt wird.

·         73 Prozent der Befragten sind besorgt darüber, Opfer von Online-Betrug oder Identitätsdiebstahl zu werden. 71 Prozent geben allerdings zu, dass sie trotz guter Vorsätze nicht vorsichtig genug sind, wenn es um ihre persönliche Online-Sicherheit geht.

·         Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt nur ein einziges Passwort für alle Online-Accounts und bleibt über längere Zeit auf ihren persönlichen Online-Seiten eingeloggt, da ihnen ein ständiges Wiedereinloggen zu umständlich ist.

·         Mehr als drei Viertel der Studienteilnehmer geben an, dass sie bereit sind, beim Online-Shopping höhere Risiken einzugehen, wenn sie dadurch niedrigere Preise erzielen können.

Sorgloser Umgang mit Finanzdaten

Die Umfrage hat zudem ergeben, dass ein risikoreiches Verhalten im Web möglicherweise negative finanzielle Konsequenzen haben kann. 55 Prozent der Jugendlichen geben jedoch an, ihre Online-Kontoauszüge nicht zu überprüfen. 35 Prozent vergleichen nach Online-Einkäufen nicht, ob die Bankdaten dazu korrekt sind. Wenn sie im Internet Kreditkartendaten angeben müssen, vergewissert sich knapp ein Drittel der Befragten nicht, ob die entsprechende Webseite seriös ist. (EMC: RSA: ma)

 

 

 

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