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Zwei Drittel der Facebook-Nutzer erwägen, ihren Account zu löschen Jüngste Änderungen der Privatsphäre-Einstellungen verunsichern die Nutzer noch mehr (01.06.10) - Eine aktuelle Umfrage des IT- und Datensicherheitsexperten Sophos kommt zu dem Ergebnis, dass fast zwei Drittel der Facebook-Nutzer erwägen, ihren Account zu löschen. Von den 1.588 befragten Nutzern haben 16 Prozent das soziale Netzwerk bereits verlassen. Auf die Frage: "Werden Sie Facebook verlassen, weil Sie Bedenken wegen Ihrer Privatsphäre haben?", fiel das Ergebnis wie folgt aus: · Möglicherweise 484 (30 Prozent) · Sehr wahrscheinlich 469 (30 Prozent) · Bereits verlassen 254 (16 Prozent) · Nein 191 (12 Prozent) · Eher unwahrscheinlich 190 (12 Prozent)
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Seit Monaten steht Facebook in der Kritik, zu offen mit den privaten Daten seiner Mitglieder umzugehen. Die jüngsten Änderungen der Privatsphäre-Einstellungen verunsichern die Nutzer noch mehr - keiner weiß mehr genau, welche und wie viele seiner privaten Informationen für wen öffentlich zugänglich sind. "Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, dass die Mehrheit der Nutzer unzufrieden mit der fehlenden Kontrolle über ihre persönlichen Daten ist. Kein Mensch möchte seine Urlaubsfotos oder neue Handynummer für jeden zugänglich im Internet stehen sehen", sagt Graham Cluley, Senior Technology Consultant von Sophos. Das größte Problem ist die Unsicherheit über die richtige Konfiguration der eigenen Einstellungen. Graham Cluley weiter: "Was es jetzt braucht, ist ein komplettes Umdenken, weg von Opt-out hin zu Opt-in." Auf diese Weise wären die Privatsphäre-Regeln so voreingestellt, dass maximale Vertraulichkeit garantiert ist. Jedes Mitglied könnte dann selbst entscheiden, welche Informationen für welche Nutzergruppe sichtbar werden. Dies würde das derzeitige Prinzip umkehren. (Sophos: ma) |
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