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Trotz der vielen äußeren Bedrohungen: Die größte Gefahr kommt von innen Studie: TMT-Unternehmen holen beim Thema Sicherheit auf (
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"Nach dem Tiefpunkt in 2009 sehen die TMT-Unternehmen wieder Licht am Ende des Tunnels. Das
zeigt sich auch an wachsenden Security-Budgets - ob
dieses angesichts der realen Bedrohungs-szenarien
allerdings ausreicht, ist fraglich. Über die Hälfte der Befragten glaubt, die
Branche habe erheblichen Nachholbedarf", erklärt Dr. Carsten Schinschel, Partner Security&Privacy
bei Deloitte. Sensible Unternehmensdaten gefährdet Innerhalb der letzten zwölf Monate haben über ein Drittel der Befragten ihre Sicherheitsbudgets um bis zu zehn Prozent erhöht - ein Zehntel sogar um deutlich mehr. Am kräftigsten legen die Telekommunikationsunternehmen zu, die geringste Bewegung gibt es bei den Medienanbietern. Anlass für verstärkte Sicherheitsmaßnahmen gibt es genug: Über die Hälfte hatte im angelaufenen Jahr mindestens einen sicherheitsrelevanten Vorfall zu verzeichnen, ein Drittel sogar wiederholte Software-Attacken. Das ist umso gravierender, als 84 Prozent der Unternehmen digitalisierte Inhalte und Informationen als ihr wichtigstes Kapital einstufen. Innere Sicherheit im Griff? Trotz der vielen äußeren Bedrohungen: Die größte Gefahr kommt von innen. Genauer: Von den Mitarbeitern, die - absichtlich oder versehentlich - große Schäden anrichten. Hier geben sich die Unternehmen jedoch zuversichtlich: Mit 34 Prozent hat ein Drittel großes oder sogar sehr großes Vertrauen in seine innere Sicherheit - im letzten Jahr waren es noch 28 Prozent. M&As brauchen Zugangskontrollsysteme Ähnliche Gefahren lauern bei Firmenkäufen oder
-übernahmen. Werden Unternehmensteile zugekauft oder abgestoßen, muss ein
besonderes Augenmerk auf die IT gerichtet werden - vor allem bei
Zugangsmöglichkeiten ehemaliger Mitarbeiter zu hochsensiblen Daten. Abhilfe
bietet eine umfassende Zugangskontrolle. Dementsprechend stufen die
Umfrageteilnehmer die Implemen-tierung solcher Systeme als Top-Thema ein - im letzten Jahr stand es noch auf Platz sieben. Risikofaktor Value Chain Eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied - das gilt auch für die fragmentierte Wert-schöpfungskette der TMT-Branche. Um sich gegenüber Partnern, Zulieferern und anderen Drittanbietern abzusichern, vertraut die klare Mehrheit der Befragten auf Verträge und Abmachungen. Immerhin 44 Prozent achten darüber hinaus auf die Sicherheitssysteme ihrer Value-Chain-Partner - aber nur 22 Prozent machen den Praxistest und zwölf Prozent wissen sogar nichts über entsprechende Systeme. Dennoch haben nur acht Prozent ernste Bedenken hinsichtlich der Sicherheit ihrer Partner. Lesen Sie zum Thema "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de) Cloud Computing: Sicherheitsaussichten wolkig Wirtschaftlich und organisatorisch attraktiv, beinhalten Cloud-Computing-Services ein nicht zu unterschätzendes
Gefahrenpotenzial - insbesondere bei Business Continuity Management (BCM) und Datenschutz. Eine Möglichkeit der Risikominimierung besteht darin, selbst aktiv zu werden - jedoch verfügen nur zwei Drittel der Technologie- und Telekommunikationsunternehmen sowie ein Drittel der Medienanbieter über einen Datenschutzbeauftragten. "Die Sicherheit von TMT-Unternehmen hängt größtenteils von der IT-Sicherheit ab. Dennoch ist sie weit mehr als ein reines IT-Thema - und sollte in der Führungsetage angesiedelt sein. Immerhin 18 Prozent der IT- und BCM-Verantwortlichen berichten direkt an den CEO. Dabei liegt das Gewicht vor allem auf Business Continuity Management und Disaster Recovery - beides fungiert immer stärker als Katalysator zwischen Sicherheit und Unternehmenszielen bzw. -strategie", resümiert Dr. Carsten Schinschel. (Deloitte: ma) |
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