Rubrik: Markt/Studien

Umfrage belegt Backup-Nachholbedarf an Universitäten

Das Bedürfnis für Datensicherheit muss noch weiter verbessert werden

(02.06.10) - Dass der Datenverlust in Studium und Schule kein seltenes oder gar unwahrschein-liches Phänomen ist, belegt eine Umfrage von Kroll Ontrack unter Schülern und Studenten. Von den 188 Befragten waren mit knapp 55 Prozent mehr als die Hälfte bereits zumindest von Teildatenverlusten betroffen. Immerhin 19 Prozent haben schon einmal von diesem Problem gehört. Nur ein Viertel der Befragten war bislang von Datenverlust verschont. Dass Datensicherung wichtig ist, scheint den Studenten grundsätzlich bewusst zu sein. Nur knapp 12 Prozent gaben an, ihre Daten gar nicht zu sichern. 74 Prozent hingegen sichern ihre Daten auf externen Festplatten und
13 Prozent auf DVD. Mit der Häufigkeit der Datensicherung nimmt es der Akademikernachwuchs jedoch nicht so genau. Immerhin 42,5 Prozent gaben an, wöchentlich ein Backup anzulegen. Doch fast 42 Prozent machen dies nur einmal im Jahr.

Anzeige

Die Interpretation der Zahlen wirft folgende Schlaglichter auf das akademische Backup-Verhalten:

·         Lediglich 25 Prozent der befragten Schüler und Studenten haben noch keinen Datenverlust - auch keinen Teildatenverlust erlebt. Datenverlust ist also durchaus Alltag. Niemand ist vor einem Datenverlust gewappnet.

·         Das Bedürfnis für Datensicherheit muss noch weiter verbessert werden. 42 Prozent sichern ihre Daten lediglich einmal im Jahr. 16 Prozent tun dies sogar noch seltener, was geradezu fahrlässig erscheint. Vor allem angesichts der Tatsache, dass die Ergebnisse intellektueller Arbeit oft gar nicht mehr zu rekonstruieren sind. Solche Daten lassen sich nicht in Geld aufwiegen. Schon gar nicht, wenn etwa in Folge eine Abschlussarbeit nicht rechtzeitig abgegeben werden kann und sich der Abschluss verzögert.

·         Die Datenmengen von Studenten werden immer größer. Externe Festplatten sind mittlerweile Standard. DVDs reichen nur den wenigsten. Immerhin fällt die Wahl der Studenten bei ihrer Datensicherung auf durchaus geeignete Medien. USB-Sticks werden scheinbar von den wenigsten in Betracht gezogen.

Kommt es zu Datenverlust, führt an einer professionellen Datenrettung kein Weg vorbei. Im Ernstfall gilt es vor allem, Ruhe zu bewahren. In der Regel können die Daten noch gerettet werden, doch hierfür ist Know-how gefragt. Wer selber repariert oder unsachgemäß reparieren lässt, zerstört Daten oft endgültig, die vorher noch zu retten gewesen wären.

Zweiter Grundsatz ist es, sofort professionelle Datenretter zu kontaktieren: Spezialisierte Anbieter offerieren einen kompletten Service rund um die Datenrettung - von der Diagnose des Datenverlusts bis zum Rückversand der geretteten Daten auf einem neuen Speichermedium. Aber auch hier gilt: Augen auf. Ein seriöser Anbieter hierzulande zeichnet sich unter anderem durch einen inländischen Rechtsstand aus und rettet auch im Inland. Außerdem bietet er eine verbindliche Diagnose, welche Daten zu welchem Preis zu retten sind. (Kroll Ontrack: ma)

 

 

 

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken