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Auch Anwender halten menschliches Versagen für Datenverlust-Ursache Nummer eins Im Ernstfall sollte jeder seinen persönlichen Disaster Recovery-Plan parat haben (02.08.10) - Auch Anwender halten den Faktor Mensch für
die entscheidende Ursache eines Datenverlusts. Das ist Hauptergebnis einer
weltweiten Umfrage von Kroll Ontrack. So schätzen
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Kroll Ontrack befragte mehr als 2.000 Teilnehmer aus 17 Ländern weltweit zur Ursache ihres jüngsten Datenverlusts. 40 Prozent der Befragten halten demnach menschliche Fehler für die Hauptursache. Nur 27,4 Prozent der Befragten führten aber tatsächlich ihren letzten Datenverlust auf fehlerhafte Bedienung zurück. 29 Prozent sehen in Hardware- und Systemfehlern die Ursache für ihren jüngsten Datenverlust. In einer ähnlichen Umfrage von 2005 lag dieser Wert noch bei 56 Prozent. Computerviren waren laut der Befragten mit knapp 7 Prozent (2005 nur 4 Prozent) für aktuelle Datenverlustfälle verantwortlich. Naturkatastrophen für 2,7 Prozent (2005 nur 2 Prozent). 90 Prozent der Befragten gaben an, Daten verloren zu haben. Aber überraschender weise konnte mit 18 Prozent fast ein Fünftel der Betroffenen nicht nachvollziehen, wie es zum Datenverlust kam. Diese Unsicherheit belegt die Notwendigkeit, sowohl professionelle als auch private Anwender über Datenverlustrisiken sowie Gegenmittel und Datensicherungsstrategien aufzuklären. Ebenso wichtig ist es für Anwender, die Datenrettung zu protokollieren und so sicherzustellen, dass es nicht zu weiteren Schäden gekommen ist. "Obwohl oder gerade weil Speicher-Technologien von Jahr zu Jahr besser, flexibler und leistungs-fähiger werden, bleiben Hardwarefehler und menschliche Fehler weiterhin die Hauptgründe des Datenverlusts", erklärt Peter Böhret, Managing Director bei Kroll Ontrack. "Absolute Sicherheit gibt es nicht und Datenverlust ist weiterhin eine Realität. Und in der Regel nur eine Frage der Zeit. Unternehmen sollten sich ebenso wie Privatanwender daher nicht nur auf ihre Hoffnung verlassen. Stattdessen gilt es, proaktive Maßnahmen zu treffen. Jeder muss sicherstellen, dass die neuen Technologien kompetent eingesetzt werden und dass immer noch Daten redundant gesichert werden. Für den Ernstfall sollte jeder Anwender seinen persönlichen Disaster Recovery-Plan festgelegt haben, um den Fortlauf seiner Geschäfte zu gewährleisten. "Letztlich wollen wir den Benutzern helfen, die enorme Krisensituation eines Datenverlusts zu vermeiden. Dies gilt auch und insbesondere für den Verlust persönlicher Daten, wie ihn 61 Prozent der Befragten erlebt haben", führt Peter Böhret fort. "Datenverlust sorgt für Stress und kann schwerwiegende Folgen haben. Ganz gleich, ob die Daten eines Privatanwenders durch ein Virus beschädigt wurden oder in einem Unternehmen versehentlich kritische Dateien, Volumes, virtuelle Maschinen oder ein SAN LUN gelöscht wurden und es kein Backup gibt oder dieses fehlerhaft ist." (Kroll Ontrack: ma) |
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