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AVG-Studie: Weltweit 55.000 PCs durch Mumba-Botnet infiziert 17 Prozent der betroffenen Computer stammen aus Deutschland (09.08.10) - Das Web Security Research Team von AVG Technologies hat ein globales Netzwerk von 55.000 PCs aufgespürt, die über das Mumba-Botnet mit Malware infiziert wurden.
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Über das Mumba-Botnet haben Cyberkriminelle persönliche Nutzer-Daten mit einem Gesamt-volumen von mehr als 60 Gigabyte (GB) gestohlen, darunter Informationen von sozialen Netz-werken, Details zu Bankkonten, Kreditkartennummern sowie Daten aus E-Mails. 33 Prozent aller "angesteckten" PCs stammen aus den USA, 17 Prozent aus Deutschland. Danach folgen Spanien (7 Prozent), Großbritannien (6 Prozent) sowie Mexiko und Kanada mit jeweils 5 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer Studie von AVG Technologies. Hinter dem Mumba-Botnet steckt die Avalanche-Gruppe, eine Bande von Cyberkriminellen, die mit äußerst ausgefeilten Methoden zu Werke geht. Die Gruppe hat ein System perfektioniert, mit dem Verbrecher Phishing-Seiten sowie Malware zum Datendiebstahl quasi als Serienprodukt einsetzen können. Das Mumba-Botnet benutzt die aktuelle Version von Zeus, eine der derzeit am meisten verbreiteten Malware-Varianten. "Aufgrund der spezifischen Infrastruktur des Mumba-Botnets ist es heute viel schwieriger, die Server zu finden, die die gestohlenen Daten beherbergen", erklärt Yuval Ben-Itzhak, Senior Vice President bei AVG Technologies. "Die Online-Verbrecher werden zunehmend raffinierter. Für Privatanwender und Unternehmen wird es deshalb immer wichtiger, ihre PCs vor solchen dynamischen Internet-attacken zu schützen." (AVG Technologies: ma) |
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