Rubrik: Markt/Studien

Ponemon-Studie zur Web 2.0-Sicherheit am Arbeitsplatz vorgestellt

Das Bewusstsein der Mitarbeiter hat große Bedeutung für die sichere Nutzung von Web 2.0-Anwendungen im Unternehmen

(11.08.10) - Check Point Software Technologies Ltd. (Nasdaq: CHKP) und das Ponemon Institute stellten die Ergebnisse ihrer weltweit durchgeführten Studie "Web 2.0-Sicherheit am Arbeitsplatz" vor. Danach sind rund 82 Prozent der befragten IT Security-Administratoren davon überzeugt, dass Social Networking, Internet-Applikationen und Widgets die Sicherheitslage ihrer Organisationen signifikant verschlechtert haben. Als größte Web 2.0-Sorgenkinder nannten die Untersuchungs-teilnehmer Viren, Malware und Datenverlust. Diese Schwachstellen wollen 77 Prozent der befragten Unternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre durch die Implementierung einer entsprechenden Lösung adressieren.

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Der weltweit bei mehr als 2.100 IT Security-Administratoren durchgeführten Studie zufolge ist die Mehrheit der Befragten davon überzeugt, dass die Mitarbeiter wesentlich dazu beitragen können, die mit der Nutzung von Internet-Applikationen einhergehenden Sicherheitsrisiken für ihr Unter-nehmen zu reduzieren. Gleichzeitig glauben die Sicherheitsverantwortlichen, dass die Mitarbeiter selten bis niemals eventuelle Sicherheitsbedrohungen für das Unternehmen bedenken, wenn sie im Rahmen ihrer täglichen Geschäftskommunikation Internet-Applikationen herunter laden, im Web surfen, Links öffnen, Video Streaming und Peer-to-Peer (P2P) File Sharing-Seiten nutzen oder soziale Netzwerke pflegen. In der Konsequenz sind also Schulungsmaßnahmen gefordert, die den Endanwender für seine bedeutende Rolle bei der Wahrung der IT-Sicherheit in seinem Unternehmen sensibilisiert.

Unternehmen stellen zu wenige Schutz-Ressourcen bereit

"Unsere Studie belegt, dass Sicherheit für die Anwender von Web 2.0-Applikationen offensichtlich erst an zweiter Stelle steht", sagt Dr. Larry Ponemon, Gründer und Chairman des Ponemon Instituts. "Die wachsende Anzahl und zunehmende Raffinesse von Sicherheitsbedrohungen, gekoppelt mit der steigenden Verbreitung einfach zu nutzender und herunter zu ladender Online-Tools, verschärft die Anforderungen an den Schutz sensibler Geschäftsinformationen. Dies ist ein Problem, das durch strategische Investitionen in Technologie und Bewusstseinsbildung adressiert werden muss. Gleichzeitig zeigt unsere Studie, dass die meisten IT-Administratoren nicht glauben, dass ihre Organisationen ausreichend Ressourcen auf die Absicherung kritischer Web-Applikationen verwenden."

Brücke zwischen Anwendern und IT-Administratoren schlagen

"Die Besorgnis der IT Security-Administratoren über mögliche, negative Auswirkungen von Web 2.0-Applikationen im Unternehmen ist verständlich", meint Christine Schönig, Technical Manager bei Check Point. "Um aber zu verstehen, welche Applikationen die Mitarbeiter tatsächlich für geschäftliche Zwecke nutzen und benötigen, brauchen sie bessere Tools. Etwa eine flexible Lösung, die die spezifischen Bedürfnisse von Benutzergruppen oder einzelnen Anwendern berücksichtigt und so die notwendige Brücke zwischen Benutzern und Administratoren schlägt. Und darüber hinaus den Mitarbeiter für mehr Vorsicht beim Web-Browsing und die Einhaltung der unternehmensweiten Sicherheitsregeln sensibilisiert."

Weitere, wichtige Untersuchungsergebnisse:

·         Hohe Dringlichkeit - Fast 50 Prozent der Befragten sehen eine starke Notwendigkeit in der Reduzierung von Sicherheitsrisiken, die mit der Nutzung von Internet-Applikationen und Widgets einhergehen.

·         Mehr Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter erforderlich - Die Mehrheit der Befragten sieht die Hauptverantwortung für die Minimierung von Web 2.0-Sicherheitsrisiken im Unternehmen bei den Mitarbeitern.

·         Zu wenig Aufklärung bezüglich der Sicherheitsregeln des Unternehmens - Durchschnittlich 20 Prozent der Befragten glauben, dass die Mitarbeiter selten bis nie an mögliche Sicherheitsprobleme denken, wenn sie in ihrer täglichen Geschäftskommunikation Social Networking- und Internet-Applikationen nutzen.

·         Die häufigsten Probleme - Arbeitsproduktivität, Malware und Datenverlust werden als die Hauptprobleme bei der Nutzung von Internet-Applikationen am Arbeitsplatz genannt.

"Web 2.0-Sicherheit am Arbeitsplatz" wurde im Juni 2010 als unabhängige Studie vom Ponemon Institut durchgeführt und bei IT Security-Administratoren in den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und Australien erhoben. Die Untersuchung repräsentiert Organisationen jeder Größenordnung in 12 verschiedenen Branchen, einschließlich Finanzen, Industrie, Behörden, Einzelhandel, Gesundheits- und Bildungswesen. (Check Point: Ponemon Institute: ma)

 

 

 

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