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Viele Surfer wiegen sich im Internet in trügerischer Sicherheit Nur ein Drittel der Websurfer lässt grundsätzlich auf jeder Website Vorsicht walten (
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Im Detail sind es 27 Prozent der Anwender, die denken, sie setzen sich nur einer Gefahr aus, wenn sie sich auf so genannten Warez-Seiten bewegen. Auf diesen Websites wird raubkopierte Bezahl-Software angeboten. Weitere 22 Prozent sehen sich nur in Gefahr, wenn sie auf Internetseiten mit pornografischen Inhalten surfen. Von Seiten, die so genannte Browserspiele wie etwa Poker anbieten, geht nach Meinung von 13 Prozent der Umfrageteilnehmer die größte Bedrohung aus, weil diese Websites besonders beliebt sind. Weitere vier Prozent denken, sie wären auf den großen Portalen und Nachrichtenseiten am stärksten gefährdet. Mit 34 Prozent fühlt sich nur ein Drittel der Anwender auf keiner Website wirklich sicher. Mit dieser Einschätzung liegen sie auch richtig, denn im Prinzip stellt jede Seite im Internet eine Gefahr dar. So können beispielsweise allein beim Besuch einer Website durch so genanntes Malwaretising verseuchte Online-Anzeigen das System des Anwenders automatisch infizieren und vom Trojaner bis zum Wurm jeden Schädling auf der Festplatte einschleusen. "Einerseits ist es sehr erfreulich, dass sich 35 Prozent unserer Anwender der Tatsache bewusst sind, dass Bedrohungen von jeder Website ausgehen können. Auf der anderen Seite spricht es nicht gerade für unsere Gesellschaft, wenn heutzutage mehr als ein Drittel der Internetsurfer keinem Onlineangebot mehr Vertrauen schenkt", sagt Sorin Mustaca, Datensicherheitsexperte bei Avira. "Unsere Umfrage beweist, dass die Anwender sich mehr und mehr der Gefahren bewusst werden, die ihnen bei der alltäglichen Nutzung des Internets begegnen können." (Avira: ra) |
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