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Datendiebstahl: Zunehmende Komplexität von Netzen überfordert Administratoren Umfrage zeigt, dass Änderungen an den Konfigurationseinstellungen häufige Ursachen für Datenklau sind (
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Tufin Technologies, Anbieterin von Lösungen für Security Lifecycle Management, hat die Fachbesucher der Defcon in Las Vegas nach dem Sicherheitszustand von Firmennetzen befragt. Beantwortet wurden die Fragen von 100 registrierten IT- und Security-Administratoren. 76 Prozent waren der Meinung, dass falsch konfigurierte Netzwerke eine der gefährlichsten Sicherheitslücken bilden. Werden Sicherheitseinstellungen genauer untersucht, stoßen die Administratoren in 73 Prozent der Fälle auf Fehler. Viele Probleme entstehen nach Meinung der Befragten dann, wenn Administratoren Änderungen an den Konfigurationseinstellungen vornehmen, bestehende Sicherheitsregeln außer Kraft setzen und dadurch neue Sicherheitslücken produzieren. "In vielen Fällen wissen Administratoren nicht genau, welche Einstellung sie überhaupt vornehmen müssen, weil sie durch die Vielzahl von Routern oder Firewalls oft überfordert sind", erklärt Armin Schaal, Vice President of Sales der EMEA-Region bei Tufin Technologies in München. "Die Umfrage hat sehr klar die Frage aufgeworfen, wie sie mit zunehmender Komplexität in Zukunft den Überblick behalten wollen." Auch wenn die Angriffe aus dem Web immer heimtückischer werden, lauern die gefährlichsten Schwachstellen für die IT-Security deshalb innerhalb der Unternehmen, und nicht von außen. Dieser Einschätzung stimmten 88 Prozent der befragten Messebesucher zu. Als eine sehr wirksame Hackermethode bezeichneten immerhin 43 Prozent der Befragten die Möglichkeit, einen Hacker direkt in einem Unternehmen einzuschleusen. 57 Prozent der Befragten bezeichneten sich selbst als Black-Hat- oder Gray-Hat-Hacker und 68 Prozent gaben zu, dass sie immer wieder "rein aus Spaß" hacken. Ihnen kommt die nur schwer zu durchschauende Komplexität der Konfigurations-einstellungen und Sicherheitsregeln für die vielen Router oder Firewalls entgegen. Denn ohne zusätzliche Tools und eine automatische Dokumentation ist kaum nachvollziehbar, wer wann wo welche Änderungen vorgenommen hat. "Je komplexer die Netzwerk-Infrastruktur und je häufiger die Änderungen, desto größer ist die Fehleranfälligkeit bei manuellen Administrationsaktivitäten, die zudem oft nicht dokumentiert sind. Wo nicht automatisch die Auswirkungen von Modifikationen auf eine Übereinstimmung mit den geltenden Sicherheitsbestimmungen überprüft werden, laufen Unternehmen schnell Gefahr, ungewollt Sicherheitslücken und Hintertürchen für Cyber-Kriminelle jeder Art zu öffnen", erklärt Schaal. "Werden dagegen die Prozesse der Dokumentation, Analyse, Überwachung und Kontrolle mit Tools für das Security Lifecycle Management automatisiert und damit transparent nachvoll-ziehbar, sind Risiken sofort sichtbar und die Sicherheitslücken können rechtzeitig geschlossen werden." (Tufin: ma) |
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