Rubrik: Markt/Studien

Umfrage: Befragte stufen Komplexität der eigenen Infrastruktur als "hoch" oder

"sehr hoch" ein

Mit Virtualisierung gegen das Wartungschaos

(21.09.10) - Management und Verwaltung der Security-Infrastruktur werden für Unternehmen zunehmend komplexer. Vor allem in dezentral organisierten Unternehmen raubt die Wartung den verantwortlichen Mitarbeitern immer mehr Zeit. Abhilfe versprechen die Unternehmen sich von Technologien wie Virtualisierung und Rechenzentrums-Konsolidierung. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage unter deutschen IT-Experten, die die unter der Marke "Axians" agierende NK Networks & Services GmbH gemeinsam mit Crossbeam, Anbieterin von Security-Plattformen und Intrusion Detection and Prevention (IDP)-Spezialistin Sourcefire im August durchgeführt hat.

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Mehr als die Hälfte der befragten Experten schätzte die Komplexität der eigenen Infrastruktur als "hoch" oder "sehr hoch" ein; jeder fünfte ist zudem der Meinung, dass der Administrationsaufwand für die eingesetzten Lösungen insgesamt zu groß ist. Den größten Aufwand verursacht dabei laut 43 Prozent der Befragten die Wartung der Lösungen, gefolgt von Konfiguration und dem Einspielen regelmäßiger Updates. Einen erheblichen Einfluss auf die Komplexität der Administration hat der Grad der Zentralisierung der Security-Infrastruktur im Unternehmen. Die Befragten, die ihrem Unternehmen eine stark verteilte Infrastruktur attestierten, haben deutlich häufiger mit Komplexität zu kämpfen.

Die verbreitetsten Security-Lösungen sind Firewall und Antiviren-Software - jeweils mehr als 80 Pro-zent der befragten Unternehmen setzen diese ein. Ebenfalls oft zu finden sind Intrusion Detection und Prevention-Systeme: jedes dritte Unternehmen setzt auf diese Technologien für den Schutz seines Netzwerkes. Ähnlich populär (29 Prozent) ist URL-Filtering. Am wenigsten verbreitet sind Data Loss Prevention-Lösungen. Um die Effizienz der eigenen Security-Infrastruktur zu verbessern wird in vielen Unternehmen auf Virtualisierung gesetzt. 39 Prozent der Befragten IT-Experten gaben an, dass jetzt oder in der Vergangenheit durch den Einsatz dieser Technologie eine Effizienz-steigerung erzielt werden sollte. 22 Prozent der Unternehmen setzen zu diesem Zweck auf Konsolidierung im Rechenzentrum, 19 Prozent versprechen sich Effizienzgewinne von Outsourcing.

"Virtualisierung und Konsolidierung sind tatsächlich sehr vielversprechende Ansätze, um die Performance der Security zu verbessern", sagte Jens Pälmer, Regional Sales Director bei Crossbeam. "Oft ist den Unternehmen aber nicht klar, wie dieser Weg zu einer flexiblen, skalier-baren Infrastruktur aussehen kann."

Thomas Friedel von Sourcefire stellte fest: "Unternehmen müssen mit einem immer größeren Aufkommen an Logdaten umgehen. Das erschwert ein effizientes Management natürlich erheblich. Abhilfe schaffen können hier Ansätze wie intelligente Korrelations der Logdaten oder automatisches Regeltuning." (NK Networks & Services: ra)

 

 

 

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