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Viele Anwender sind noch um ihre Sicherheit beim Online-Banking besorgt Umfrage verdeutlicht die Sicherheitsbedenken, ein Drittel verzichtet lieber auf Bankgeschäfte via Internet (16.11.10) - IT-Sicherheitsexpertin Avira führte im September eine Umfrage unter den Surfern zur Sicherheit beim Online-Banking durch. Während sich lediglich 20 Prozent der User sicher fühlen, begegnet fast die Hälfte aller Teilnehmer Online-Banking mit erhöhter Vorsicht. Knapp ein Drittel der Befragten wickelt aufgrund ihrer Sicherheitsbedenken keine Bankgeschäfte im Internet ab.
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Insgesamt 3.127 Teilnehmer antworteten auf die Frage ob sie Online-Banking vertrauen, oder sich dabei Gefahren ausgesetzt sehen: · 20 Prozent Ja, ich fühle mich sicher. · 48 Prozent Ich nutze Online-Banking, bin aber über den Anstieg der Internetkriminalität besorgt. · 32 Prozent Aufgrund von Sicherheitsbedenken nutze ich kein Online-Banking und gehe lieber persönlich zur Bank. "Fast die Hälfte der Befragten äußert Bedenken gegenüber Online-Banking - das ist ein gutes Zeichen, denn es verdeutlicht: Die Surfer sind sich der Risiken bewusst. Dass daher sogar ein Drittel grundsätzlich auf Online-Banking verzichtet, ist sehr aufschlussreich", meint Sorin Mustaca, Datensicherheitsexperte bei Avira. "Das Ergebnis zeigt, dass Geldinstitute noch viel Aufklärungsarbeit leisten müssen, bis der Großteil ihrer Kunden bestehende Bedenken ausräumt und Bankgeschäfte im Internet abwickelt. Der Grund für das fehlende Vertrauen rührt daher, dass die meisten Banken bereits Ziel von Phishing-Attacken und ähnlichen Bedrohungen waren. Damit Surfer das Internet gefahrlos nutzen können, ist Aufklärung, Schulung und der Einsatz zuverlässiger Sicherheitslösungen notwendig." Tipps für mehr Sicherheit beim Online-Banking Mit folgenden Vorkehrungen können Anwender ihre Sicherheit zur Erledigung von Bankgeschäften via Internet erhöhen: · Beim Öffnen von E-Mail-Anhängen stets vorsichtig sein und überprüfen, ob dem Absender vertraut werden kann. · Keine Programme installieren, die aus unbekannten Quellen stammen. · Niemals Bankdetails in einer E-Mail preisgeben auch nicht in Antwort auf eine vermeintliche E-Mail der Bank. · Eine Antivirenlösung installieren und regelmäßig Updates durchführen. · Das Betriebssystem stets auf dem neuesten Stand halten. · Die Internetseite der Bank immer manuell eingeben, da Betrüger sensible Daten meist über einen Link, der auf eine gefälschte Bank-Seite führt, abgreifen. · Darauf achten, dass bei der Eingabe der Login-Daten die Adresse der Website mit https beginnt. · TAN-Listen über Token Code-Verfahren selbst erzeugen und auf den Postweg verzichten. Alternativ Mobile-Code Verfahren und digitale Signaturen nutzen. · Online-Transaktionen durch eine Smart Card im Zusammenspiel mit einem Klasse-3-Lesegerät signieren. · Banken sind rechtlich dazu verpflichtet, einen entstandenen Schaden zu erstatten allerdings nur, wenn nicht grob fahrlässig gehandelt wurde: Eine aktuelle Antivirensoftware sowie eine Firewall müssen installiert sein. (Avira: ma) |
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