Rubrik: Markt/Studien

Fast die Hälfte aller Mitarbeiter ignoriert Unternehmens-Richtlinien der IT für mobile Geräte und Web 2.0

Verschenkte Wettbewerbschancen: Viele Firmen untersagen Nutzung sozialer Plattformen während der Arbeitszeit

(16.12.10) - 43 Prozent der deutschen Arbeitnehmer halten sich weder bei mobilen Endgeräten noch bei Twitter, YouTube & Co. an die geltenden Richtlinien ihrer Firma. Dies zeigen neue Ergebnisse des Cisco Connected World Report. Für die Studie wurden mehr als 2.600 Anwender und IT-Entscheider in 13 Ländern befragt.

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Auf die Frage, warum sich Mitarbeiter über solche Regeln hinwegsetzen, sagen hierzulande
29 Prozent der User: Um im täglichen Job produktiv arbeiten zu können. Auf der anderen Seite weiß beispielsweise mehr als ein Fünftel der Anwender gar nicht, dass solche Regeln überhaupt existieren.

"Pauschale Verbote sind der falsche Weg", kommentiert Axel Föry, Architekturverantwortlicher für Borderless Network bei Cisco DACH. "Der digitale Lebensstil lässt sich auf Dauer nicht in ein Regel-Korsett zwängen. Unternehmen sollten stattdessen über ein flexibleres Policy-Enforcement nachdenken, um ungehinderte Kommunikation über Standort-, Geräte- und Unternehmensgrenzen hinweg zu ermöglichen und gleichzeitig den wachsenden Sicherheitsanforderungen umfassend Rechnung zu tragen. Diesem Ziel dient die Borderless Network-Architektur von Cisco. Ob Video, Mobility und Collaboration - was bisher als Risikofaktor galt, wird mit dem Architekturansatz von Cisco zu einem Hebel für mehr Markt- und Kundennähe, steigende Produktivität und kürzere Innovationszyklen", so Axel Föry.

Weitere Erkenntnisse im Überblick

80 Prozent der deutschen Firmen haben dezidierte Nutzungsrichtlinien für Video- und Web 2.0-Portale sowie mobile Geräte unterschiedlicher Art. Weltweit sind es 82 Prozent. Allerdings hält hierzulande fast die Hälfte aller Anwender das bestehende Regelwerk für verbesserungsbedürftig. Und nur in fünf Prozent der deutschen Firmen werden Richtlinien einmal im Monat an Anwender kommuniziert. Quartalsweise informieren 12 Prozent, einmal im Jahr immerhin 54 Prozent der deutschen Unternehmen. Zum Vergleich: Weltweit liegen die Zahlen für monatliche, quartalsweise und jährliche Information bei 16, 35 beziehungsweise 32 Prozent.

61 Prozent der deutschen IT-Entscheider erwarten, dass Videokommunikation in ihrem Unter-nehmen künftig an Bedeutung zunehmen wird. Allerdings erfüllen nur 45 Prozent der hiesigen Firmen die technischen Voraussetzungen dafür. In Indien sind es fast doppelt so viel, nämlich 87 Prozent; der globale Durchschnitt liegt bei 59 Prozent. Deutschland hat in dieser Hinsicht also eindeutig Nachholbedarf. Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Borderless Network-Architektur von Cisco erleichtert nicht nur ein übergreifendes Richtlinienmanagement für beliebige mobile und stationäre Endgeräte unabhängig vom jeweiligen Standort, sondern schafft auch bandbreitenseitig optimale Bedingungen für produktivitätssteigernde Collaboration-Anwendungen. (Cisco: ma)

 

 

 

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