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Weihnachten 2010 findet im Internet statt: 85 Prozent shoppen im World Wide Web Laut Studie verweigern lediglich 15 Prozent Einkäufe über das Internet (17.12.10) - Der erste Montag nach Thanksgiving wird in den USA seit 2005 als "Cyber Monday" zelebriert, und war ein Besonderer: Seit Bestehen dieses amerikanischen Brauchs war es der mit Abstand Umsatzstärkste. Die Online-Shopper zeigten sich großzügig und gaben mehr Geld denn je aus. Doch der digitale Einkaufsbummel ist noch nicht vorbei: Laut einer durchgeführten Studie (1) von F-Secure sind derzeit mehr als acht von zehn Nutzern auf der Suche nach passenden Geschenken in Online-Shops.
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So gaben 60 Prozent der Befragten an, dass sie ihre Weihnachtseinkäufe in jedem Fall online tätigen werden. Weitere 25 Prozent bevorzugen den rund um die Uhr verfügbaren digitalen Warenkorb sehr wahrscheinlich gegenüber starrer Öffnungszeiten von Ladengeschäften. 71 Prozent können sich sogar vorstellen, den größten Teil ihrer Einkäufe dieses Jahr ins Internet zu verlagern. Vorsicht: Neue Shopping-Kanäle bergen Risiken Auch Facebook ist für Online-Schnäppchenjäger mittlerweile ein wichtiger Shopping-Kanal geworden. Ein Drittel aller Befragten gab an, gezielt Angebote über das weltweit größte soziale Netzwerk zu suchen. "Doch mit dieser neuen Form der Schnäppchenjagd gehen viele Käufer auch unnötige Risiken ein", sagt Sean Sullivan, Sicherheitsexperte bei F-Secure. "Neben all den echten Angeboten verstecken sich darunter leider auch unseriöse Angebote, die zwar auf den ersten Blick günstig erscheinen, in Wahrheit aber nur eines wollen: Die Kreditkarteninformationen der Käufer." Sicherheit ist für viele Online-Shopper nach wie vor ein äußerst wichtiges Thema und sie vergewissern sich fast immer, bevor sie den "Bestellen"-Knopf klicken. Allerdings nutzen 78 Prozent der Befragten auch Suchmaschinen, um ein passendes Geschenk zu finden. Und genau damit sind sie für Cyber-Kriminelle ein ideales Ziel für Phishing oder sonstige Betrugsattacken. Manipulationen der Suchergebnisse per Suchmaschinen-Optimierung (SEO) können ahnungslose User auf für sie vertrauensvolle Seiten leiten. Über so genanntes "Drive-by-Download" - also das bloße Ansurfen einer Seite - kann dabei Schadcode auf die Rechner gelangen. "Beliebte saisonale Suchbegriffe von Internetnutzern dienen oft als Köder von Cyberkriminellen. Deswegen sollte erhöhte Vorsicht geboten sein, besonders bei der Suche nach Geschenken, die jeder haben will", fordert Sullivan. "Wenn es nach der Umfrage geht, dann ist das beliebteste Geschenk in diesem Jahr definitiv das Apple iPad gefolgt von Kinect für die Xbox360." Sean Sullivan rät zudem: "Nur vertrauensvolle Webseiten und die darin enthaltenen Suchfunktionen gewährleisteten den sicheren Einkaufsbummel im Internet. Und sofern ein bestimmtes Produkt im Webshop nicht mehr verfügbar sein sollte, kann beispielsweise mit Hilfe der Google-Produktsuche gezielt danach gesucht werden. Um nicht mit verfälschten Suchergebnissen konfrontiert zu sein, sollte die allgemeine Google-Suche vermieden werden." (F-Secure: ma) (1) Die Studie wurde im November und Dezember 2010 von F-Secure durchgeführt. 340 Teilnehmer aus der ganzen Welt haben einige Fragen zu "Online Shoppen an Weihnachten" beantwortet. Die Ergebnisse wurden mit SurveyGizmo analysiert und auf dem F-Secure Blog "Safe and Savvy" veröffentlicht. |
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