|
|
IT-Verantwortliche
sehen weiter steigende Spam-Belastung Laut Umfrage haben über 30 Prozent keine Bedenken gegen eine Auslagerung von E-Mail Services (18.03.11) - Obwohl das durchschnittliche Spam-Aufkommen 2010 leicht gesunken ist, sehen sich deutsche IT-Verantwortliche nach wie vor einer wachsenden Belastung ihrer Unternehmen durch Spam gegenüber. Dies ergab die jährliche CeBIT-Umfrage von eleven unter mehr als 300 Fach-besuchern. So gaben 53,2 Prozent der Befragten an, das Spam-Aufkommen habe sich in den vergangenen 12 Monaten deutlich erhöht. 28,4 Prozent sagten, das Spam-Aufkommen habe stagniert, nur 12,9 Prozent betrachteten es als rückläufig.
Anzeige
Gewachsen ist die Bereitschaft, E-Mail Services,
insbesondere die E-Mail-Sicherheit, als Managed
Service auszulagern. 31,3 Prozent der Befragten sagten, sie hätten keine
Bedenken, Bereiche wie die E-Mail-Sicherheit auszulagern. Ein wesentlicher
Hinderungsgrund sind der Umfrage zufolge restriktive Vorschriften in
deutschen Unternehmen zur Auslagerung von IT-Dienstleistungen.
So gaben 26,9 Prozent der Befragten an, ihre Firmenpolicy
ließe Managed Services derzeit nicht zu. Lediglich
11,9 Prozent hatten Sicherheitsbedenken gegen eine Auslagerung. Im Vorjahr
hatte noch fast die Hälfte der Befragten (46,7 Prozent) ausgeschlossen, Managed Services auch nur in Betracht zu ziehen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Der Verlust legitimer
E-Mails aufgrund von Fehlkategorisierungen durch Spam-Filter
(False Positives) tritt zunehmend ins Zentrum der
Auswahlkriterien von Anti-Spam- und
E-Mail-Sicherheitslösungen. Nach der Spam-Erkennungsrate
(61,7 Prozent) belegte die False-Positive-Rate mit
29,9 Prozent klar Platz zwei der wichtigsten Entscheidungskriterien (Mehrfachantworten
waren möglich). Die Befürchtung, wichtige Nachrichten durch fehlerhafte oder
falsch eingestellte Filter zu verlieren, hat gegenüber anderen Faktoren wie Wartungsfreiheit
(19,4 Prozent) oder Prüfgeschwindigkeit (16,4 Prozent) deutlich an Bedeutung
gewonnen. (eleven: ma) |
||
|