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Studie: Nutzer von mobilen Endgeräten gefährden Unternehmensinteressen Hauptgefahr für Geschäftsdaten: Verlustrisiko, Nutzungsverhalten, Richtlinienmissachtung (
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Smartphones und Tablets sind bereits heute weit verbreitet und die Ausbreitung nimmt rasch zu. Nahezu die Hälfte der untersuchten Unternehmen stützt sich in hohem Maß auf solche Geräte. Bei ungefähr sieben von zehn Organisationen hat sich die Verwendung in den vergangenen 12 Monaten intensiviert. Zunehmend werden Consumer-Produkte im Geschäftskontext genutzt, was heute gerne als "Consumerization" der IT bezeichnet wird. Unternehmen arbeiten inzwischen in einer heterogenen Systemlandschaft, in der Blackberrys nicht mehr die Norm sind. 63 Prozent der mobilen Geräte, so ergab die Untersuchung, werden von ihren Besitzern auch privat genutzt. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie · Verloren gegangene und gestohlene Mobilgeräte gelten bei beiden Nutzergruppen als das Sicherheitsrisiko Nummer eins: Vier von zehn Unternehmen berichteten von verloren gegangenen oder gestohlenen Mobilgeräten, wobei sich auf der Hälfte der betroffenen Geräte geschäftswichtige Daten befanden. Über ein Drittel der Verluste hatte finanzielle Folgen für das Unternehmen und zwei von drei Unternehmen verschärften nach dem Vorfall ihre Sicherheitsvorkehrungen. · Riskantes Nutzungsverhalten und eine schwache Sicherheitsausstattung sind verbreitet: Obwohl die Notwendigkeit der Abwehr von Risiken und Gefahren beim Gebrauch mobiler Endgeräte bekannt ist, sichern weniger als die Hälfte der Nutzer ihre Daten öfter als wöchentlich. Rund die Hälfte der Nutzer bewahrt Passwörter, PINs oder Kreditkartendaten auf dem Smartphone oder Tablet auf. Ein Drittel speichert dort auch vertrauliche geschäftsrelevante Informationen. · Zwischen Theorie und Praxis klafft eine Lücke: 95 Prozent der untersuchten Unternehmen haben Richtlinien zum Umgang mit mobilen Geräten formuliert, doch nur jeder dritte Mitarbeiter kennt sie wirklich gut. "Mobilität und Sicherheit: Grenzenlose Möglichkeiten, gewaltige Herausforderungen" wurde im Auftrag von McAfee vom Forschungszentrum CyLab der Carnegie Mellon University verfasst. Der Bericht basiert auf der Befragung von über 1500 Anwendern in 14 Ländern. Über den Bericht In Zusammenarbeit mit der Carnegie Mellon University (Pittsburgh, US-Bundesstaat Pennsylvania) unternahm McAfee eine eingehende Untersuchung des Themas mobile Sicherheit unter dem Aspekt der "Consumerization" von IT. Die Online-Studie wurde vom Forschungsunternehmen Vanson Burne durchgeführt. Die Fragebögen beantworteten mehr als 150 Teilnehmer aus Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Japan, Kanada, Mexiko, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, den USA und dem Vereinigten Königreich. Die Befragten waren in zwei Gruppen eingeteilt worden: normale Endnutzer und leitende Angestellte in den IT-Abteilungen von Unternehmen mit 100 oder mehr Beschäftigten. Über CyLab CyLab ist eines der größten universitären Bildungs- und Forschungszentren zum Thema Cybersicherheit in den USA. An der interdisziplinären Einrichtung sind sechs Fakultäten der Carnegie Mellon University, mehr als 50 Lehrende und über 130 Studierende beteiligt. CyLab hat seinen Sitz im Collaborative Research Center der Universität und wird sowohl öffentlich als auch privat finanziert. Der Großteil der Mittel besteht aus staatlichen Forschungsgeldern und Zuwendungen von Partnern. Als Ziel nennt das Zentrum den Aufbau beidseitig profitabler öffentlich-privater Partnerschaften zur Entwicklung neuer Techniken im Rahmen von kennzahlengestützten, hochverfügbaren, sicheren, vertrauenswürdigen und nachhaltigen Computer- und Kommunikations-systemen sowie Bildungsangebote aller Art. (McAfee: ra) |
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