Rubrik: Markt/Studien

Vielfach werden geschäftliche Daten auf mobilen Geräten nicht abgesichert

IT-Verantwortliche erwarten steigende Investitionen und eine Erhöhung des Budgets für Mobility-Projekte

(03.06.11) - In jedem fünften Unternehmen gibt es keine spezielle Sicherung geschäftlicher Daten auf firmeneigenen mobilen Geräten. Dabei sehen 52 Prozent der 200 befragten IT-Verantwortlichen in mittelständischen und Großunternehmen in Deutschland den Sicherheitsaspekt als die größte Hürde, wenn es um die Einbindung der mobilen Geräte ins Unternehmen geht. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Good Technology, einer Anbieterin mobiler plattformübergreifender Unter-nehmenslösungen, und dem Marktforschungsinstitut Innofact.

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"Die mangelnde Vorsicht der IT-Verantwortlichen hinsichtlich der sicheren Integration der mobilen Geräte ins Unternehmen überrascht mich. Denn die Zahlen belegen, dass die IT-Entscheider sich durchaus des erheblichen Sicherheitsrisikos der Geräte bewusst sind. Viele Unternehmen gehen sehr leichtsinnig mit dem Sicherheitsaspekt um. Und das in einer Zeit, in der die Mobilität der Mitarbeiter für Unternehmen eine entscheidende Rolle spielt. Umso wichtiger ist es, mobile Geräte von Anfang an in das Sicherheitskonzept zu integrieren - und zwar durch Lösungen, die eine nahtlose, plattformübergreifende Verwaltung und Sicherheit ermöglichen", bestätigt Andrew Jacques, General Manager EMEA bei Good Technology.

Nach dem Sicherheitsaspekt spielen Bedenken hinsichtlich der Kontrolle der unterschiedlichen Plattformen (27 Prozent) die zweitgrößte Rolle, während 18 Prozent der Befragten die Verwaltung der Daten als eine Hürde ansehen. Trotz der genannten Bedenken setzt ein Drittel der befragten Unternehmen auch private Geräte für geschäftliche Zwecke ein. Im Durchschnitt sind es 44 private Smartphones pro Unternehmen, die von den Mitarbeitern geschäftlich genutzt werden.

Laut der Umfrage steht der Zugriff auf Unternehmens-E-Mails mit 77 Prozent an erster Stelle, gefolgt vom Zugriff auf die Unternehmensdaten (67 Prozent) und das Intranet (62 Prozent). Des Weiteren bestätigen die befragten Unternehmen die steigende Nutzung des iPhones für den geschäftlichen Einsatz, der nach dem Blackberry (60 Prozent) auf dem zweiten Platz mit 53 Pro-zent liegt, gefolgt von Tablet-PCs mit 31 Prozent, den Android-Geräten (29 Prozent) und dem iPad mit 25 Prozent.

Die IT-Entscheider blicken positiv in die Zukunft: Zwei Drittel der Befragten erwarten in der zweiten Jahreshälfte eine steigende Investition in Mobility-Projekte, und 64 Prozent rechnen sogar mit einer Erhöhung der IT-Budgets für diese Projekte. (Good Technology: ma)

 

 

 

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