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Umfrage: Zu wenige IT-Sicherheitsexperten in Deutschland Kampf von Unternehmen und Behörden gegen die wachsende Zahl der Cyberangriffe erschwert (01.08.11) - In Deutschland
fehlen derzeit Fachleute für IT-Sicherheit. Der
Mangel wird voraus-sichtlich in den kommenden Jahren deutlich größer werden.
Das ergab eine aktuelle Umfrage des Bitkom unter IT-Sicherheitsexperten. "Erfahrene Spezialisten für IT-Sicherheit sind schon heute schwer zu finden, das
erschwert den Kampf von Unternehmen und Behörden gegen die wachsende Zahl der
Cyberangriffe und bedroht mittelfristig den weltweit guten Ruf von 'IT-Security made in
Germany'", sagte Bitkom-Präsident Prof. Dieter
Kempf. Der aktuelle Mangel an Sicherheitsexperten
wirkt sich schon heute aus: In vielen Unternehmen wird deshalb notwendigen Sicherheits-maßnahmen nicht die gebührende Aufmerksamkeit entgegengebracht. So besitzt nur jedes dritte mittelständische Unternehmen derzeit ein Sicherheitskonzept. Die Nachfrage nach
Sicherheits-Experten betrifft alle Wirtschaftsbereiche. Besonders ausgeprägt
ist der Bedarf bei den Anbietern von IT-Sicherheitsprodukten
und -dienstleistungen. Jedes zweite Unternehmen aus diesem Bereich geht von
Zuwächsen von mehr als 10 Prozent bei ihren Beschäftigten aus. Bei Anwendern
aus der Wirtschaft und Behörden soll jede vierte Sicherheits-abteilung
in ähnlichem Maße personell verstärkt werden. Kempf: "Angesichts der wenigen vorhandenen Qualifizierungsangebote wird es schwer, geeignetes Fachpersonal zu rekrutieren. Wir brauchen nicht nur Experten für die technische Sicherheit, sondern auch Fachleute für die Organisation von Sicherheit in den Anwenderunternehmen, also Sicherheitsmanager." "IT-Sicherheit
und das Management von IT-Risiken sollten in der
technischen und betriebswirt-schaftlichen Ausbildung an Hochschulen stärker
berücksichtigt werden", forderte Kempf. In
einer Umfrage Ende 2008 unter Studenten der Informatik und benachbarter
Studiengänge sagte jeder Vierte, zur IT-Sicherheit gebe es an seiner Hochschule gar keine Lehrangebote. Der Bitkom
hat für die Studie die Antworten von 63 führenden IT-Sicherheitsexperten
ausgewertet, rund die Hälfte kam aus der ITK-Branche,
je ein Viertel von Behörden sowie aus Anwenderbranchen wie Banken. Die
Befragung fand im Juni 2011 statt. (Bitkom: ma) |
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