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Umfrage zeigt: Der Wert eines Handys wird häufig unterschätzt Neben Telefonieren und SMS versenden ist das Mobiltelefon zunehmend auch Aufbewahrungsort von wichtigen Daten (01.09.11) - Sind Mobiltelefone nur ein Haufen Elektrokram oder mehr als das? Obwohl die Nutzer sie zu schätzen wissen, sind Handys und Smartphones für die meisten von ihnen bloß ein Gerät. Denn was alles in den kleinen Alleskönnern steckt, erkennen viele nicht oder erst auf den zweiten Blick, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Norton von Symantec (1), zum Thema Sicherheit bei Mobiltelefonen.
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Nur 52 Prozent der befragten Handybesitzer ärgern sich über den Verlust ihres Geräts. Erstaunlich, denn obwohl Telefonieren (96 Prozent) und SMS versenden (89 Prozent) zu den am häufigsten genutzten Funktionen zählen, ist das Mobiltelefon zunehmend auch Aufbewahrungsort von wichtigen Daten und vielen Erinnerungen: 86 Prozent der deutschen Handynutzer speichern Kontakte auf ihren Geräten, knapp die Hälfte zudem auch persönliche Daten von Freunden, wie zum Beispiel Geburtstage. Auch Persönliches wird häufig auf dem Mobiltelefon abgelegt: zwei Drittel der Handybesitzer wollen ihre Erinnerungen in Form von Videos und Fotos auch unterwegs bei sich haben. Und auch Unterhaltung soll nicht zu kurz kommen - 39 Prozent der Befragten in Deutschland spielen auf dem Handy und knapp zwei Drittel von ihnen hat stets die Lieblingsmusik dabei. Umso bemerkenswerter, dass die große Mehrheit wenig Sinn für den Wert, abgesehen vom Materiellen, ihres Handys hat. Nur weniger als ein Fünftel sichert die Daten regelmäßig und dennoch würde es laut eigener Aussage lediglich etwa 17 Prozent der Befragten viel ausmachen, wenn ihr Telefon in fremde Hände gerät. Dabei ist das physische Verschwinden gar nicht nötig, damit es für den Besitzer gefährlich wird: "Heute sind wir dank Smartphone und anderen mobilen Geräten immer öfter von unterwegs online, tummeln uns in sozialen Netzwerken, versenden und empfangen E-Mails und laden Apps herunter. Damit steigt für die Nutzer der Spaß am mobilen Leben, aber auch die Betätigungsmöglichkeiten für Cyberkriminelle", erklärt Stefan Wesche, Norton Sicherheitsexperte bei Symantec. Mehr als ein Drittel nutzt das Handy für E-Mail, ein Viertel ist in sozialen Netzwerken unterwegs. Und auch Spiele und Anwendungen werden oft heruntergeladen. Dabei wiegt sich fast jeder Nutzer in Sicherheit: nur knapp 9 Prozent fühlen sich unsicher beim Besuch eines App-Stores, der Rest ist, unabhängig davon, woher die Apps stammen, von einer sicheren Nutzung überzeugt. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache: Selbst etablierte Plattformen werden hin und wieder als Virenschleuder oder zur Verbreitung betrügerischer Apps missbraucht. "Gerade die Sorglosigkeit der Nutzer spielt den virtuellen Dieben in die Hände und macht es Kriminellen noch einfacher, an sensible Daten zu gelangen und diese gewinnträchtig zu nutzen", erklärt Stefan Wesche weiter. Umso wichtiger sind entsprechende Vorsichtsmaßnahmen. Generell sollten User ihr Smartphone zumindest mit einer PIN schützen. Einzelne Anwendungen wie E-Mail-Funktion sollten nach Möglichkeit zusätzlich mit einem Kennwort gesichert werden. "Sowohl die PIN als auch das Kennwort sollten nicht zu einfach gewählt sein, damit diese nicht - beispielsweise über Angaben auf dem Social Networking Profil - schnell erraten werden können. Besser: Gedankliche Brücken bauen und z. B. Anfangsbuchstaben des persönlichen Lieblingssongtitels in Groß- und Kleinschreibung wählen und mit Zahlen kombinieren", rät Wesche. Die wichtigsten Erkenntnisse der Umfrage im Überblick: · Die Mehrheit der Befragten (72 Prozent) nutzt das Mobiltelefon privat - doch ein Viertel von ihnen auch geschäftlich. · 41 Prozent der Befragten erweitern den Funktionsumfang des Mobiltelefons mit Apps - und nur knapp jeder Zehnte hat Bedenken beim Download zusätzlicher Programme. · Neben Kontakten (86 Prozent) speichern viele User Fotos und Videos (70 Prozent), Musik (58 Prozent) sowie persönliche Daten von Freunden, z.B. Geburtstage (47 Prozent) auf ihrem Mobiltelefon · Jeder 10te Befragte speichert Passwörter auf dem mobilen Gerät · Für 53 Prozent ist der Verlust des Handys vor allem wegen des materiellen Wertes ein Grund zum Ärgern · Nur 18 Prozent sichern ihre Daten vom Mobiltelefon regelmäßig. · 96 Prozent geben an, mit dem Handy zu telefonieren, SMS versenden 89 Prozent. E-Mails werden inzwischen von 35 Prozent mobil genutzt und 25 Prozent sind mobil auf Social Networkig Seiten unterwegs. · Online Banking per Mobilgerät betreiben 9 Prozent mobiles Banking ist für immerhin 7 Prozent aktuell und rund 11 Prozent gehen unterwegs online auf Shoppingtour. · Unterwegs auf dem mobilen Gerät spielen 39 Prozent der Handybesitzer (Symantec: ma) (1) Umfrage von eResult im Auftrag von Symantec mit 600 Teilnehmern in Deutschland und parallel je 600 Teilnehmern in Österreich und in der Schweiz. Erhebungszeitraum: |
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