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Security-Studie: 64
Prozent der Unternehmen wurden bereits Opfer von Social Engineering Menschen haben einen ganz entscheidenden Anteil an der Sicherheit der Unternehmensdaten (
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Der Report "Die Risiken von Social
Engineering für die Informationssicherheit" ("The
Risk of Social
Engineering on Information Security") zeigt
auf, dass Phishing- und Social
Networking-Tools die gängigsten Mittel für den gezielten Missbrauch menschlicher Schwächen sind - für die betroffenen Organisationen Grund genug, zur Absicherung ihrer sensitiven Daten künftig auf eine starke Kombination aus Technologie und hohem Anwenderbewusstsein zu setzen. Von Social Engineering spricht
man dann, wenn ein Angreifer, z.B. für Zwecke der Wirtschafts-spionage,
menschliche Eigenschaften ausnutzt, um sich unrechtmäßig Informationen
anzueignen. Die entsprechend motivierten Attacken zielen auf Personen ab, die
über Insider-Wissen verfügen oder Zugang zu sensitiven Datenbeständen haben.
Um an persönliche und berufsbezogene Informationen zu diesen Menschen zu
gelangen und das schwächste Glied in der Organisation zu identifizieren,
nutzen Hacker eine Vielzahl von Techniken und Social
Networking-Applikationen. Der in Deutschland, den
USA, Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland durchgeführten Check Point-Studie zufolge betrachten 84 Prozent (86 Prozent)
der deutschen Unternehmen das Thema Social
Engineering als ernstes, wachsendes Problem. Dabei stellen 43 Prozent (51 Pro-zent) der Befragten fest, dass die Aussicht auf finanzielle Vorteile die Hauptmotivation der Angriffe ist, gefolgt vom Erlangen von Wettbewerbsvorteilen und Rachemotiven. "Die Untersuchungsergebnisse belegen, dass knapp zwei Drittel der deutschen Unternehmen wissen, bereits Opfer von Social Engineering-Attacken geworden zu sein", so Jörg Kurowski, Regional Director Zentraleuropa bei der Check Point Software Technologies GmbH in Ismaning. "Das ist schockierend. Doch ebenso beunruhigend wie die tatsächlichen Attacken ist, dass mit 22 Prozent fast ein Viertel der befragten Organisationen in diesem Punkt nichts ahnend bzw. nicht sicher ist, also deutlich zu wenig Sicherheitsbewusstsein vorhanden ist." Social Engineering-Techniken
zielen darauf ab, die Schwachstellen der betroffenen Personen auszunutzen.
Die starke Verbreitung von Web 2.0 und Mobile Computing
machen es den Angreifern immer leichter, an die entsprechenden Informationen
zu ihren Zielpersonen heranzukommen und bilden neue Einfallstore für die
erfolgreiche Ausführung von Attacken. Mit 45 Prozent (60 Prozent) werden neue
Mitarbeiter und externe Dienstleiser oder Zulieferer (44 Prozent), die
möglicherweise mit den Sicherheitsregeln des Unternehmens nicht umfassend
vertraut sind, von den befragten Organisationen als besonders anfällig für Social Engineering-Methoden
angesehen, gefolgt von der Geschäftsführungsassistenz, der Personalabteilung
und dem IT-Personal. "Am Ende des Tages haben die Menschen einen ganz
entscheidenden Anteil an der Sicherheit der Unternehmensdaten", so Kurowski. "Sie können von Kriminellen getäuscht und
zu Fehlern verleitet werden, die zu Infektionen mit Schadsoftware und
unbeabsichtigtem Datenverlust führen. Obwohl die Mitarbeiter im realen
Arbeitsalltag oft die erste Verteidigungslinie bilden, achten viele
Organisationen nicht ausreichend drauf, dass ihre Anwender in das Thema
Datensicherheit eingebunden sind. Ein guter Weg, das Sicherheitsbewusstsein
unter den Benutzern zu erhöhen ist, sie an den Security-Prozessen
teilnehmen zu lassen und sie zu befähigen, Security-Vorfälle selbst und sofort verhindern bzw. beseitigen zu können." Die wichtigsten Untersuchungsergebnisse für Deutschland & weltweit ( Ergebnisse in Klammern ) im Überblick:
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Die Gefahren von Social Engineering sind real - 84 Prozent (86 Prozent) der befragten IT- und Security-Profis sind sich der Risiken, die mit Social Engineering einhergehen, bewusst. Etwa 64 Prozent
(48 Prozent) der befragten Unternehmen räumen ein, dass sie bereits Opfer von
Social Engineering geworden sind.
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Social Engineering-Attacken sind teuer - 46 Prozent der befragten
deutschen Unternehmen sind in den vergangenen beiden Jahren mehr als 25mal zu
Opfern von Social Engineering-Methoden
geworden. 71 Prozent der Studienteilnehmer gehen davon aus, dass die Kosten
für jede einzelne Social Engineering-Attacke bei über 25.000 US-Dollar liegen. Darunter fallen auch Kosten, die durch Unterbrechung von Geschäftsabläufen, Mehraufwand für Kunden, Umsatzverlust und Imageschaden entstehen.
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Die gebräuchlichsten Methoden für Social Engineering - Phishing-E-Mails
(47 Prozent) werden global als die am häufigsten verwendete Social Engineering-Methode
genannt, gefolgt von Social Network-Sites, die Informationen zu Person und Beruf preis geben (39 Prozent) und ungesicherten, mobilen Endgeräten (12 Prozent).
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Finanzielle Bereicherung ist die
Hauptmotivation für Social Engineering - Die
Erlangung finanzieller Vorteile wurde in Deutschland mit 43 Prozent am
häufigsten als Grund für Social Engineering-Angriffe genannt, gefolgt vom Zugriff auf vertrauliche Informationen (46 Prozent), der Erlangung von Wettbewerbsvorteilen (40 Prozent) und - mit bemerkenswerten 18 Prozent - Racheakten (14 Prozent).
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Neue Mitarbeiter sind am stärksten gefährdet - Den Untersuchungsergebnissen zufolge betrachten 45 Prozent
der Befragten neue Mitarbeiter bei Social Engineering-Attacken als besonders gefährdet, gefolgt von
Zulieferern/Drittanbietern (44 Prozent), der Assistenz der
Unternehmensleitung (38 Prozent), der Personalabteilung (33 Prozent),
Führungskräften (32 Prozent) und dem IT-Personal
(23 Prozent). Unabhängig von der Funktion des Mitarbeiters innerhalb der
Organisation sind folglich die Implementierung eines angemessenen Trainings
und das Sicherheitsbewusstsein der Anwender erfolgskritische Komponenten
einer jeden Security-Policy.
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Mangel an proaktivem
Training zur Verhinderung von Social Engineering-Attacken - 40 Prozent der befragten
Unternehmen in Deutschland haben keinerlei Mitarbeitertraining oder Security-Regeln für die Abwehr von Social
Engineering-Methoden im Einsatz. Allerdings planen 25 Prozent der Studienteilnehmer, solche Mittel in Zukunft einzusetzen. Die Studie "The Risk of Social Engineering on
Information Security" wurde im Juli und August
2011 durchgeführt. Sie repräsentiert Organisationen aller Größen über
verschiedene Marktsegmente hinweg, einschließlich Banken & Finanzen,
Fertigungsindustrie, Wehrtechnik, Einzelhandel, Gesundheitswesen und
Bildungssektor. (Check Point: ra) |
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