Rubrik: Markt/Studien

Umfrage unter Virtualisierungsexperten: Datenverlust in virtuellen Umgebungen kommt in zwei von drei Unternehmen häufig vor

Datenverlust und Recovery Management in virtuellen Umgebungen:
53 Prozent beklagen fünf Datenverlust-Fälle in einem Jahr

(11.10.11) - Der Verlust von Daten in virtuellen IT-Umgebungen ist kein Ausnahmefall: 65 Prozent der Unternehmen haben bereits häufig einen solchen Vorfall erlebt. Das gaben IT-Experten bei einer Umfrage von Kroll Ontrack auf der VMworld 2011 in den USA an. Demnach berichteten 53 Prozent der Befragten von fünf Datenverlust-Fällen im vergangenen Jahr, 12 Prozent der Befragten hatten sogar mehr als fünf Datenverluste in den vergangenen 12 Monaten. Im Vergleich zur Umfrage vom letzten Jahr bedeutet dies eine Zunahme der Datenverluste in virtuellen Umgebungen um mehr als 140 Prozent.

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Für die Umfrage hat Kroll Ontrack, Spezialist für Datenrettung und Datenmanagement, während der VMworld insgesamt 369 IT-Experten zu Datenverlust und Recovery Management in virtuellen Umgebungen befragt. 79 Prozent der Teilnehmer ordneten sich selbst als Experten für VMware oder Virtualisierung ein. Kroll Ontrack präsentiert seine Lösungen und Services für die Datenrettung in virtuellen IT-Umgebungen auch auf der VMWorld 2011 in Kopenhagen, vom 18. bis 20. Oktober 2011, an Stand Nummer 9. 

Häufige Ursachen für Datenverlust in virtuellen Umgebungen sind korrupte Dateisysteme, versehentlich gelöschte virtuelle Maschinen, interne Beschädigungen der virtuellen Disks, RAID-Ausfälle oder der Ausfall von Server- oder Storage-Hardware sowie korrupte Dateien innerhalb der virtualisierten Speichersysteme. Ein Datenverlust in der virtualisierten IT kann für ein Unternehmen gravierende finanzielle Auswirkungen haben. Diese lassen sich nicht immer einfach beziffern: Denn neben den direkten Folgen wie benötigten Arbeitsstunden, Produktivitätsrückgang und verpassten Umsatzchancen müssen auch indirekte Konsequenzen berücksichtigt werden.

 

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Dazu zählen zum Beispiel mögliche Bußgelder wegen der Nicht-Einhaltung von Compliance-Vorschriften, Schäden am Unternehmens-Image oder ein geringeres Vertrauen der Kunden. Laut einer Studie von Forrester-DRJ wussten 15 Prozent der Befragten über die Kosten von Ausfällen in ihrem Unternehmen Bescheid; diese beliefen sich auf fast 145.000 US-Dollar pro Stunde.

Neben der Virtualisierung im Rechenzentrum erobern auch Cloud Computing-Lösungen für die Datenspeicherung mehr und mehr Unternehmen. In der Befragung von Kroll Ontrack äußerten 55 Prozent der Befragten Zweifel daran, ob ihr Cloud-Provider in der Lage sei, auf Vorfälle von Datenverlust angemessen zu reagieren. Nur 39 der Teilnehmer gaben an, dass sie von ihrem Cloud-Provider ausführliche Angaben zum Umgang mit Disaster- und Data-Recovery-Situation erhalten hätten.

 

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"Cloud-User müssen in ihren SLAs mehr fordern als nur ein Offsite-Backup, asynchrone/synchrone Replikation oder Tape-Backups", folgert Peter Böhret. "Sie sollten vielmehr den besten Schutz für ihre Daten verlangen – und den erhalten sie mit einer umfassenden Disaster-Recovery-Strategie, die auch eine eventuell nötige Datenrettung einplant. Das zeigt, dass die Verfügbarkeit der Daten für den Cloud-Anbieter wirklich im Mittelpunkt steht." (Kroll Ontrack: ra)

 

 

 

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