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Studie "USB-Speicher: Sicherheitslage in Europa": Hohes Risikopotenzial für Datenverlust durch unachtsame Mitarbeiter Großteil der deutschen Unternehmen regelt Nutzung von USB-Speichern in Richtlinien (18.10.11) - Im europäischen Vergleich haben deutsche Unternehmen die Nase vorn, wenn es um die Sicherheit sensibler und geschäftskritischer Daten auf im Unternehmen verwendeten USB-Speichermedien geht. Das ist das Ergebnis der Studie "USB-Speicher: Sicherheitslage in Europa", die das Ponemon Institute im Auftrag von Kingston Technology Company Inc. durchgeführt hat. Mehr als 3.200 IT-Profis wurden im September 2011 in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Schweden, Dänemark, Norwegen, Polen und der Schweiz befragt.
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Demnach haben 86 Prozent der deutschen Unternehmen Sicherheitsrichtlinien für USB-Speicher-medien eingerichtet, gegenüber lediglich 68 Prozent im gesamten Untersuchungsgebiet. Während mehr als die Hälfte sämtlicher Befragten (52 Prozent) angaben, dass der Schutz von auf USB-Speichermedien gesammelten Daten keine hohe Priorität im Unternehmen hat, sehen dies 60 Pro-zent der deutschen IT-Fachkräfte für ihr Unternehmen hingegen als gegeben an. 71 Prozent der europäischen IT-Profis gehen davon aus, dass die entsprechenden Technologien dafür fehlen, das unautorisierte Speichern von Informationen auf USB-Sticks sowie eine Viren- oder Malware-Infektion über USB-Speichermedien zu verhindern oder zu entdecken. In deutschen Unternehmen sind dies zwar mit 42 Prozent deutlich weniger, dennoch besteht Handlungsbedarf für entsprechende Gegenmaßnahmen. In sämtlichen untersuchten Ländern ist der Mitarbeiter Risikofaktor Nummer eins für den Verlust wichtiger Daten: 75 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Mitarbeiter USB-Speichermedien ohne Genehmigung nutzen (in Deutschland 69 Prozent), sie verlieren, ohne den Arbeitgeber darüber zu informieren (63 Prozent, in Deutschland 52 Prozent) oder fremde Geräte verwenden (38 Prozent, in Deutschland 20 Prozent). In Deutschland stellen 67 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeiten geprüfte und sichere USB-Speicher zur Verfügung, während 60 Prozent der gesamten Befragten angaben, dass in ihren Unternehmen aus Kostengründen keine entsprechenden Geräte zur Verfügung gestellt werden. Dabei gelten in sämtlichen europäischen Ländern die gleichen Einkaufskriterien für USB-Speichermedien wie für andere Storage-Technologien: Sicherheit kommt vor dem Preis. In Deutschland sind die wichtigsten Punkte die Kompatibilität mit High-Level-Verschlüsselungs-standards, die Fähigkeit Viren- oder Malware-Attacken zu verhindern sowie geprüfte und getestete Qualität. 10 Sicherheitsregeln für Unternehmen: Aus den Antworten der mehr als 600 befragten deutschen IT-Fachkräfte leitet das Ponemon Institute Regeln für den sicheren Umgang mit USB-Speichermedien ab: · Mitarbeiter sollten ausschließlich geprüfte, qualitativ hochwertige USB-Speicher verwenden. · Richtlinien sollten den Umgang mit Speichermedien genau regeln und Mitarbeiter entsprechend geschult werden. · Mitarbeiter, die Zugang zu sensiblen und vertraulichen Daten haben, sollten nur sichere USB-Speicher verwenden. · Vor dem Einkauf sollte die Zuverlässigkeit der Speichermedien geprüft und sichergestellt werden, dass sie führenden Sicherheitsstandards genügen und frei von Schadcode sind. · Auf dem USB-Stick gespeicherte Daten sollten unbedingt verschlüsselt werden. · Das Monitoring und Tracking der Speichermedien sollte Teil der Asset Management Prozesse im Unternehmen sein. · Die Geräte sollten auf Viren- oder sonstige Malware-Infektionen gescannt werden. · Die Verwendung von Passwörtern oder Schlössern sollte obligatorisch sein. · Sensible Daten auf USB-Speichern sollten generell verschlüsselt werden. · Unternehmen sollten Prozesse aufsetzen, um verlorene USB-Speichermedien wieder zu erlangen. (Kingston: ra) |
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