Rubrik: Markt/Studien

Umfrage: 30 Prozent der Unternehmen sind ohne IT-Grundschutz

Mangelndes Interesse der Manager am Thema IT-Sicherheit

(19.10.11) - IT-Sicherheit funktioniert im Unternehmen nur, wenn die Security-Verantwortlichen Rückendeckung durch das Top-Management bekommen. Eine weltweite Umfrage von Kaspersky Lab hat ergeben, dass vor allem das Interesse von Spitzenkräften, die keine fachlichen IT-Aufgaben haben, am Thema IT-Sicherheit zu wünschen übrig lässt [1]. 63 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihr Top-Management mehr Interesse an IT-Sicherheit zeigen müsste. In Deutschland ist die Situation mit 56 Prozent etwas besser. In Spanien beklagen 62 Prozent das mangelnde Interesse der Manager am Thema IT-Sicherheit, in Italien sind es nur 50 Prozent.

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Auch, dass IT-Sicherheit noch längst nicht in allen Unternehmen angekommen ist, zeigt die Umfrage. So ist in 30 Prozent der Unternehmen noch nicht einmal der grundlegende Malware-Schutz komplett eingerichtet. In der Praxis bedeutet das: Die Firmen nutzen zwar oft Virenscanner, aber entweder fehlen wichtige Module wie Anti-Spyware oder es sind nicht alle Computer mit Malware-Schutz ausgestattet. Beispielsweise schützen viele Unternehmen zwar ihre Windows-Desktops, die Macs in der Grafikabteilung oder die eingesetzten Smartphones sind dagegen ohne Schutz. Daher sollten Führungskräfte mehr IT-Sicherheitsbewusstsein zeigen und klare Regeln setzen. (Kaspersky: ma)

[1] Die Umfrage wurde in Kooperation mit dem globalen Marktforschungsinstitut B2B International durchgeführt. Insgesamt wurden 1.300 IT-Verantwortliche aus den folgenden elf Ländern befragt: Deutschland, USA, Brasilien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Russland, China, Japan und Indien. Alle Befragten haben Einfluss auf die IT-Sicherheitspolitik ihres Unternehmens und beschäftigen sich professionell mit IT-Sicherheitsbelangen sowie allgemeinen Geschäftsprozessen (zum Beispiel Finanzen und Human Resources). Die Umfrage ist nicht repräsentativ.

 

 

 

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