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Im zweiten Quartal des Jahres stammten 30 Prozent aller von Akamai festgestellten Internetangriffe aus Europa Der Trend zur schnellen Internetanbindung setzt sich fort: Europäische Länder erzielen durchschnittliche Spitzengeschwindigkeiten von (
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Im zweiten Quartal 2011 werden die statistischen Daten erstmals nach Region (Asien-Pazifik, Europa, USA) aufgeschlüsselt, um so die Interpretation regionaler Daten vor dem Hintergrund weltweiter Statistiken zu erleichtern. Die wichtigsten Fakten:
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Internetdurchdringung weltweit Im zweiten Quartal 2011 stellten mehr als 604 Millionen IP-Adressen aus 238 Ländern bzw. Regionen eine Verbindung zur Akamai-Plattform her. Dies bedeutet eine Steigerung von 3,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2011 sowie ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahres-quartal. Betrachtet man die zehn Länder mit der höchsten Internet-Durchdringung in Europa, verbuchte Italien (Platz 9) mit 5,4 Prozent den deutlichsten Zuwachs mit großem Abstand zu Spanien (Platz 10) mit 1,7 Prozent. Großbritannien (Platz 7) und Frankreich (Platz 5) erreichten Steigerungsraten von 1,4 Prozent bzw. 1,3 Prozent, während Deutschland (Platz 4) nur um 0,4 Prozent zulegen konnte.
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Die 100 schnellsten Städte weltweit Auch im zweiten Quartal 2011 untersuchte Akamai die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit von 100 Städten weltweit. Dabei kommt der aktuelle Bericht zu folgendem Ergebnis: >> Asiatische Städte dominieren einmal mehr die Liste, wobei sich neben Hongkong 59 Städte in Japan und 10 in Südkorea befinden. >> Brno in der Tschechischen Republik ist die schnellste europäische Stadt (Platz 55 von 100). >> Insgesamt schafften es neun europäische Vertreter in die Liste der 100 schnellsten Städte.
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Die 10 schnellsten europäischen Städte Ausgehend von den durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeiten, ergab die Betrachtung der 10 schnellsten Städte in Europa folgende Ergebnisse: >> Brno (Tschechische Republik) führt die Liste mit 8,3 Mbit/s an, gefolgt von Genf (Schweiz) auf Platz 2 mit 8,2 Mbit/s und Riga (Lettland) mit 8,1 Mbit/s. >> Die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit liegt in allen europäischen Top 10-Städten deutlich über der "High Broadband"-Marke von 5 Mbit/s. >> Temeswar (Rumänien) liegt mit 6,9 Mbit/s an letzter Stelle der Top 10.
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Ungebrochener "High Broadband"-Trend Der europaweite Trend zu schnellen Breitbandverbindungen (5 Mbit/s und mehr) hält weiter an. Spitzenreiter sind dabei die Niederlande, wo 68 Prozent der Verbindungen mit der Akamai-Plattform diese oder eine höhere Übertragungsrate aufweisen - eine beeindruckende Steigerung von 22 Pro-zent gegenüber dem vorangegangenen Quartal. Im zweiten Quartal 2011 wurden in sechs europäischen Ländern mehr als 50 Prozent der Verbindungen zu Akamai mit besonders hoher Übertragungsrate (5 Mbit/s und mehr) hergestellt. Der Quartalszuwachs bewegte sich zwischen 1,2 Prozent in Rumänien und imposanten 65 Prozent in Spanien. Verglichen mit dem Vorjahresquartal erzielten sechs Länder in der Region "High Broadband"-Zuwächse von über 100 Prozent (Schweiz, Irland, Vereinigte Arabische Emirate, Spanien, Italien, Türkei). Der hohe Anteil an Breitbandverbindungen zeigt sich auch darin, dass im zweiten Quartal 2011 mehr als die Hälfte aller europäischen Internetverbindungen mit Geschwindigkeiten von 2 Mbit/s und mehr erfolgten.
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Verbindungsgeschwindigkeiten und Datenmengen über mobile Geräte Die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit der von Akamai erkannten Mobilfunkanbieter weltweit reichte von etwas mehr als 5 Mbit/s bis hin zu 209 Kbit/s als niedrigstem Wert. Rund drei Viertel der untersuchten Provider realisierten durchschnittliche Werte von über 1 Mbit/s. Die höchste durchschnittliche Spitzengeschwindigkeit ermittelte der Report im zweiten Quartal für einen österreichischen Anbieter (23,4 Mbit/s). Einem Mobilfunkanbieter in Spanien gelang es, gegenüber dem Vorquartal einen Zuwachs von über 100 Prozent zu erzielen. Im zweiten Quartal 2011 riefen Nutzer von zehn der im Report berücksichtigten Mobilfunkanbieter ein monatliches Datenvolumen von 1 GB und mehr über die Akamai-Plattform ab. Gleichzeitig konsumierten Nutzer von 74 Providern Inhalte mit einem Datenvolumen von über 100 MB. Laut Ericsson verdoppelte sich der mobile Datenverkehr gegenüber dem Vorjahr, während im Vergleich zum vorangegangenen Quartal ein Zuwachs von 8 Prozent erzielt wurde.
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Online-Attacken und SSL-Trends Im zweiten Quartal des Jahres stammten 30 Prozent aller von Akamai festgestellten Internetangriffe aus Europa. Bei den Attacken, die von Mobilfunknetzen ausgingen, reduzierte sich das Traffic-Volumen von Angriffen mit Ursprung in Italien gegenüber dem ersten Quartal um die Hälfte auf 14 Prozent. Damit rutscht Italien auf Platz 2 der Top-10-Liste der Verursacherländer/-regionen nach den USA. Der aktuelle Report untersucht erstmals die Verwendung unterschiedlicher Verschlüsselungs-methoden, die über das "Akamai Secure Content Delivery Network" zum Einsatz kommen. Seit Anfang 2009 hat sich die Verwendung des Verschlüsselungs-Algorithmus AES 128-SHA-1 fast verdreifacht, während die Verschlüsselungen mit dem Algorithmus RC4-MD5-128 um fast zwei Drittel zurückgingen. Die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland, Österreich und die Schweiz Immer noch relativ weit vorne liegt Deutschland als Ausgangsort für Online-Attacken. Im europäischen Vergleich belegt das Land Platz drei mit einem Anteil von 2,1 Prozent an den von Akamai festgestellten Online-Attacken weltweit. Mehr Attacken gingen in Europa nur noch von Rumänien (2,7 Prozent) bzw. Italien (2,5 Prozent) aus. Einen Platz unter den ersten zehn hat sich Deutschland zudem im Hinblick auf den Anteil der Breitbandanschlüsse gesichert: Diese machen 94 Prozent aus, was einem Zuwachs zu Q2 2010 um 11 Prozent gleichkommt, und katapultieren das Land auf den achten Platz in der globalen Rangliste. Die Schweiz wiederum profiliert sich bei der durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit: Das Land steht an siebter Stelle in der weltweiten Rangliste mit einem Mittelwert von 7,3 Mbit/s und hat damit zum vorangegangenen Quartal um 17 Prozent bzw. im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar um 43 Prozent zugelegt. Betrachtet man die durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeiten auf Städte-Level stellt die Schweiz als einziges europäisches Land zwei Städte in den Top 100: Neben dem erwähnten Genf, das global auf Platz 61 steht, ist dort Zürich (7,9 Mbit/s, Platz 74) aufgeführt. Österreich ist ebenfalls unter den 100 schnellsten Städten mit Salzburg, wo eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s und damit Platz 88 erreicht wird. Informationen zum Akamai State of the Internet Report Der "State of the Internet"-Quartalsbericht von Akamai basiert auf Daten, die das Unternehmen über seine weltweit verteilte Internet-Plattform sammelt. Der Bericht enthält Daten über Cyber-Attacken, Breitbandverbindungen, mobile Verbindungen und andere Themen, die für das Internet und seine Nutzung relevant sind, sowie Aussagen zu Trends, die sich aus den Daten ableiten lassen. (Akamai: ra) |
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