Rubrik: Markt/Studien

Hoher Bedarf an Kontrollmöglichkeiten für die Nutzung von Mobilgeräten

Studien-Ergebnis: Der Zugang zu Daten über Mobilgeräte wird für Unternehmen immer wichtiger

(20.01.12) - Kaseya, Anbieterin von Software für das IT-Systemmanagement, hat in einer europaweiten Studie ermittelt, dass annähernd 40 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland eine Lösung dafür suchen, wie sie die Einhaltung bestehender Richtlinien zur Nutzung von Mobilgeräten konsequent überwachen können. Die Studie hat auch gezeigt, dass Mobilgeräte bei 29 Prozent der Arbeitsplätze der befragten Unternehmen in Europa zum Datenzugriff eingesetzt werden, ohne dass Richtlinien für ihre Benutzung existieren - und ihre Verbreitung wird weiter zunehmen.

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Die unter Beteiligung von 546 IT-Verantwortlichen in Europa durchgeführte Studie hat aufgedeckt, dass einerseits der Zugang zu Daten über Mobilgeräte für Unternehmen immer wichtiger wird, andererseits eine konsequente Regelung dafür ausbleibt oder die Einhaltung von Richtlinien nicht oder nur manuell überwacht wird. Zwei Drittel der Teilnehmer europaweit (67 Prozent) gaben an, dass Zugang zu Daten über Mobilgeräte für Ihr Geschäft "sehr wichtig” oder "ziemlich wichtig" ist. Bei dieser Beurteilung gibt es regionale Unterschiede: Während 81 Prozent der Teilnehmer in UK und 75 Prozent der Teilnehmer in Deutschland den Datenzugang über Mobilgeräte als "sehr wichtig" oder "ziemlich wichtig" einstufen, liegen die Zahlen für BeNeLux und Frankreich bei 55 Prozent und 51 Prozent.

Wenn mehr als die Hälfte aller Teilnehmer über alle Länder den mobilen Zugriff auf Daten für ihre Arbeit als wesentlich erachten, müssen Unternehmen auch in der Lage sein, den Zugang effektiv zu verwalten. Zwar gibt es in den meisten deutschen Unternehmen Richtlinien oder Betriebs-vereinbarungen, aber in der Praxis haben die Verantwortlichen häufig keine genaue Vorstellung davon, wie die Mitarbeiter ihre Mobilgeräte einsetzen.

Darüber hinaus brachte die Studie folgende Ergebnisse:

·         39 Prozent der befragten Unternehmen antworteten, dass der überwiegende Teil der Belegschaft (mehr als 80 Prozent) regelmäßig Mobilgeräte für ihre Arbeit einsetzt. Dieser Anteil liegt in Deutschland mit 57 Prozent und BeNeLux mit 40 Prozent sogar noch höher.

·         Die von den Teilnehmern der Studie genannten häufigsten Befürchtungen in Zusammenhang mit Datenzugang über Mobilgeräte waren Datenverlust (39 Prozent), Datenlecks (33 Prozent), Diebstahl von Kontaktdaten (23 Prozent) und fehlende Verfügbarkeit der Daten (16 Prozent). Die Antworten der Teilnehmer in BeNeLux und UK bestätigten diesen Trend, während in Deutschland die Angst vor Diebstahl von Kontakten (32 Prozent) und in Frankreich die fehlende Verfügbarkeit von Daten (26 Prozent) eine stärkere Bedrohung darstellte.

·         Für fast ein Vierteil der befragten Unternehmen (23 Prozent) summieren sich die Kosten für Datenverluste auf mehr als 1.000,00 Euro im Jahr; für fast ein Zehntel der Teilnehmer in Frankreich (9 Prozent) und in UK (11 Prozent) belaufen sich diese Kosten sogar auf mehr als 5.000,00 Euro.

Beate Wrobel, Marketing-Manager bei Kaseya Deutschland, kommentiert die Ergebnisse wie folgt: "Wir wissen, dass IT-Verantwortliche ihre Aufgaben heute nur erfüllen können, wenn es ihnen gelingt, die Herausforderungen, die der verstärkte Einsatz von Mobilgeräten in Unternehmens-netzwerken mit sich bringt, zu meistern. Die Ergebnisse dieser Studie haben bestätigt, dass IT-Abteilungen in ganz Europa den einfachen, aber auch sicheren Zugriff auf ihre Netzwerke über Mobilgeräte gewährleisten müssen - unabhängig davon, ob der Zugang über Notebooks, Smartphones oder die wachsende Zahl von Tablets auf dem Markt erfolgt. IT-Abteilungen müssen die Vielzahl aktuell verfügbarer Mobilprodukte, die von Mitarbeitern ins Unternehmensnetzwerk eingebracht werden, umfassend überwachen und verwalten können." (Kaseya: ma)

 

 

 

 

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