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Deutsche Unternehmen unterschätzen die Risiken virtueller Systeme Fast die Hälfte aller Datenverluste in virtuellen Umgebungen ist auf menschliche Bedienfehler zurückzuführen (
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Demnach hat nur ein Viertel der Unternehmen (25 Prozent), die Virtualisierung einsetzen, im letzten Jahr keine Daten verloren. Insgesamt 72 Prozent der Befragten berichten von mindestens einem Datenverlust pro Jahr, bei 13 Prozent waren es sogar mehr als 20 Datenverluste jährlich. Trotzdem ist Datenrettung nur bei gut der Hälfte der Unternehmen (54 Prozent) Teil der IT-Services oder des Disaster-Recovery-Plans. 25 Prozent der Unternehmen haben keine Prozesse für die Wieder-herstellung verlorener Daten definiert oder wickeln die Datenrettung nur fallweise ab. "Die Umfrage zeigt, dass ein bedeutender Teil der Unternehmen in Deutschland seine Sorgfalts-pflichten sträflich vernachlässigt und sich einem großen Risiko aussetzt", kommentiert Peter Böhret, Managing Director bei Kroll Ontrack. "Denn definierte Prozesse für die Datenrettung sorgen dafür, dass die IT-Mitarbeiter im Falle eines Datenverlustes richtig reagieren und den Schaden nicht noch vergrößern. Das ist bei virtuellen Systemen mit ihrer hohen Komplexität besonders wichtig." Für die Studie befragte Kroll Ontrack telefonisch 114 Unternehmen, die Virtualisierung
einsetzen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Verlust wichtiger Daten in
virtuellen Umgebungen ein weit verbreitetes Problem ist, mit dem die Mehrheit
der Unternehmen früher oder später konfrontiert wird. Nach Erfahrung von Kroll Ontrack ist fast die Hälfte (46 Prozent) aller Datenverluste in virtuellen Umgebungen auf menschliche Bedienfehler zurückzuführen. Hardware-Probleme verursachen etwa 40 Prozent der Datenverluste, Probleme mit der Virtualisierungslösung selbst machen nur etwa Für die Wiederherstellung verlorener Daten griffen die Befragten zu 78 Prozent beziehungsweise (1) Mehrfachnennungen möglich |
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