Auslagerung von Security Operations wird zunehmen

Report: Pandemie beschleunigt digitale Transformation und rückt Cybersecurity verstärkt in den Fokus

COVID-19 ist Treiber der digitalen Transformation und neuer Arbeitsmodelle - Cloud und Analytics gewinnen weiter an Bedeutung



Die COVID-19-Pandemie ist Katalysator für die digitale Transformation in Unternehmen und hat einen nachhaltigen Einfluss auf die Unternehmens-IT. Das gilt für Cloud und Analytics und insbesondere im Bereich Cybersecurity. Das sind die wesentlichen Erkenntnisse einer Umfrage des IT-Dienstleisters Syntax unter 500 IT-Verantwortlichen in den USA.

Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick:

COVID-19 war und ist ein wichtiger Treiber für die digitale Transformation

89 Prozent der Befragten geben an, dass die Pandemie die digitale Transformation innerhalb ihres Unternehmens maßgeblich beschleunigt hat. 96 Prozent sind der festen Überzeugung, dass diese Entwicklung auch 2021 nicht an Fahrt verlieren wird.

Als größte Herausforderung für die IT-Abteilung geben 57 Prozent die Anpassung der Systeme an neue Arbeitsmodelle wie Remote Work an, 45 Prozent nennen das Aussteuern von IT-Support-Anfragen.

Auch deswegen wollen Unternehmen verstärkt in die Cloud investieren, und beispielsweise auf Multi- und Hybrid-Cloud-Modelle (48 Prozent) setzen.

Analytics rückt ebenfalls verstärkt in den Fokus: Während 42 Prozent der Verantwortlichen diesem Thema 2020 aufgrund der Pandemie weniger Priorität einräumten, wollen 55 Prozent 2021 die Investitionen erhöhen, um von besseren datenbasierten Geschäftsentscheidungen zu profitieren.

Cybersecurity wird noch wichtiger – und immer öfter an Managed Service Provider ausgelagert

77 Prozent der Befragten berichten einen merklichen Anstieg von Cyberattacken seit Beginn der Pandemie. Die häufigsten Attacken waren Phishing/Social Engineering (58 Prozent), gefolgt von Brute-Force-Angriffen (35 Prozent) und gestohlenen Zugangsdaten und Denial of Service (30 Prozent).

90 Prozent aller Teilnehmer haben sich deshalb neue Sicherheitstools angeschafft und 56 Prozent geben an, mehr als 40 Prozent ihres IT-Budgets 2021 in Cybersecurity investieren zu wollen.

Von allen Befragten, die ihre Security Operations momentan noch in-house betreiben, planen 83 Prozent eine Auslagerung an einen Managed Service Provider innerhalb der nächsten sechs Monate. Hauptgrund hierfür ist eine Absicherung rund um die Uhr, kombiniert mit umfassender Expertise.

"Die Pandemie hat Unternehmen aller Branchen und Größen vor nie da gewesene Herausforderungen gestellt", sagt Marc Caruso, Chief Architect von Syntax. "Trotz aller Herausforderungen, die eine solche beschleunigte digitale Transformation mit sich bringt, haben viele IT- und Business-Führungskräfte 2020 wichtige Erkenntnisse daraus ziehen können. Das Ergebnis sind viele gute Maßnahmen im Hinblick auf Management und Sicherheit, die Unternehmen fit machen für eine Cloud-native Zukunft des working from anywhere." (Syntax: ra)

eingetragen: 01.03.21
Newsletterlauf: 12.05.21

Syntax: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

Meldungen: Studien

Vom Babuk-Quellcode zu benutzerdefinierten Darkside-Listen

Venafi stellte die Ergebnisse einer Dark-Web-Untersuchung zu Ransomware vor, die über bösartige Makros verbreitet wird. Im Rahmen der Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit dem "Criminal Intelligence"-Dienstleister Forensic Pathways zwischen November 2021 und März 2022 durchgeführt wurde, wurden 35 Millionen Dark-Web-URLs, darunter Marktplätze und Foren, mithilfe der Forensic Pathways Dark Search Engine analysiert.

Ransomware-Angriffe verursachen weiterhin enorme Kosten

Arcserve veröffentlicht erste Ergebnisse ihrer jährlichen, unabhängigen und globalen Studie zu den aktuellen Erfahrungen und Einstellungen von IT-Entscheidungsträgern zum Thema Datenschutz und -wiederherstellung. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass Ransomware-Angriffe nach wie vor hohe Kosten für Unternehmen weltweit verursachen und dass Unternehmen nach wie vor weitgehend unvorbereitet sind.

Fast jedes Unternehmen in der Finanzbranche betroffen

Es geht nicht darum, ob ein Finanzinstitut von einem Cyberangriff getroffen wird – sondern wie. Eine aktuelle Studie der Bug-Bounty-Plattform YesWeHack in Zusammenarbeit mit Foundry zeigt den Status Quo in Sachen Cyberattacken auf Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister der DACH-Region.

Rückstände bei Zero Trust

IBM Security veröffentlichte die alljährliche "Cost of a Data Breach"-Studie 2022. Daraus geht hervor, dass Datenschutzverletzungen kostspieliger und folgenschwerer sind als je zuvor, wobei die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung für die befragten Unternehmen mit 4,35 Millionen US-Dollar einen neuen Höchststand erreicht haben.

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.