Cybersicherheit in Zahlen

Cybersicherheit: Jeder Zweite achtet auf den Standort des IT-Sicherheitsanbieters

Studie zeigt: Vor allem Familien ist der Unternehmenssitz sehr wichtig



Bei der Wahl einer IT-Sicherheitslösung achten Verbraucher genau auf den Standort des Anbieters. Das belegt die aktuelle Studie "Cybersicherheit in Zahlen" von G Data CyberDefense. Insbesondere Familien und jungen Menschen unter 30 legen Wert auf den Sitz des Herstellers.

Bei der Wahl des Anbieters von IT-Sicherheitslösungen spielt der Standort eine wichtige Rolle. Jeder Zweite gab im Rahmen der aktuellen Studie "Cybersicherheit in Zahlen" von G Data CyberDefense in Zusammenarbeit mit Statista an, dass ihnen der Standort des IT-Sicherheitsanbieters wichtig ist. Besonders hoch ist die Zustimmung bei Menschen mit großem IT-Sicherheitsfachwissen. Drei Viertel der Befragten geben an, dass der Standort für sie relevant ist. Dieser Personenkreis ist bestens mit den bestehenden Risiken vertraut und kann daher auch einschätzen, welchen Einfluss der Standort des Anbieters auf deren Produkte hat.

"Bei der Auswahl einer IT-Sicherheitslösung ist der Blick auf den Standort des Herstellers durchaus sinnvoll", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G Data CyberDefense. "Hat ein Security-Unternehmen seinen Sitz in der Europäischen Union, ist es besser mit aktuellen rechtlichen Vorgaben vertraut und setzt diese entsprechend um. Dieses Wissen kann ich aber bei Herstellern aus anderen außereuropäischen Ländern nicht zwangsläufig in vollem Umfang voraussetzen."

Junge Menschen achten nicht nur auf den Leistungsumfang

Dabei zeigt die Studie: Insbesondere junge Menschen und Familien achten auf den Standort. So sind es bei den unter 30-Jährigen mehr als 60 Prozent, die die Frage nach der Wichtigkeit des Standortes mit Ja beantworten. Bei Familien sind es nahezu 59 Prozent. Ihnen scheint der Schutz der eigenen digitalen Identität und der Familie sehr wichtig zu sein, sodass sie bei den Herstellern nicht nur auf die Leistungsumfang von Sicherheitsprodukten wie beispielsweise Firewall und Antivirenschutz, sondern auch auf den Unternehmenssitz achten.

Studie "Cybersicherheit in Zahlen
"Cybersicherheit in Zahlen" zeichnet sich durch eine hohe Informationsdichte und besondere methodische Tiefe aus: Mehr als 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Studie zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt. Die Experten von Statista haben die Befragung durchgeführt und können dank einer Stichprobengröße, die weit über dem branchenüblichen Standard liegt, belastbare und valide Marktforschungsergebnisse im Heft "Cybersicherheit in Zahlen" präsentieren.

(G Data CyberDefense: ra)

eingetragen: 19.04.22
Newsletterlauf: 16.05.22

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Meldungen: Studien

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DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

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