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Viele Online Händler handeln grob fahrlässig


"Informationssicherheit im E-Commerce 2014": Bereits 18,8 Prozent der Online-Händler wurden Opfer von Erpressungsversuchen
Online-Händler Angriffsziel von internationalen Verbrecherbanden

(20.11.14) - Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür. Viele Online-Händler erzielen in dieser Zeit einen erheblichen Anteil ihres Jahresumsatzes. Solche umsatzstarken Zeiten locken aber auch Kriminelle an: Sie legen mit massenhaften Aufrufen die Server von Online-Shops lahm, so dass diese nicht mehr für Kunden erreichbar sind. Derartige Angriffe werden DDoS-Attacken genannt. Häufiges Ziel solcher Attacken ist die Erpressung von Geld für das Unterlassen der Angriffe. Viele Online-Händler müssen sich nun wieder darauf einstellen Opfer von kriminellen Verbrecherbanden zu werden. Dies belegt die Studie "Informationssicherheit im E-Commerce 2014" von ibi research.

Bereits 18,8 Prozent der Online-Händler wurden Opfer von Erpressungsversuchen. Darüber hinaus wurden 19,7 Prozent der Online-Shops bereits gehackt und damit in vielen Fällen zum Verteiler von Viren und Trojanern an die Kunden der Online-Shops. 19,0 Prozent der Online-Händler wurden bereits sensible Daten entwendet. Im August wurde bekannt, dass es russischen Hackern gelungen war, 1,2 Milliarden Profildaten aus unterschiedlichsten Quellen zusammenzutragen. Angesichts dieser riesigen Zahl muss von einer enormen Dunkelziffer im Bereich Datendiebstahl ausgegangen werden. Ein solcher Diebstahl ist durchaus schwer festzustellen.

eBay brauchte Monate, bis auffiel, dass sämtliche Profildaten des Marktplatzes gestohlen wurden. In diesem Zusammenhang ließe sich überspitzt formuliert auch die Aussage treffen, dass immerhin 19,0 Prozent der Händler in der Lage waren, festzustellen, dass sie bestohlen wurden. Laut der Studie von ibi research wurden erschreckender Weise insgesamt fast ein Drittel aller Online-Händler Opfer von Erpressung, Hackern oder Datendiebstahl.

Solche Delikte sind aber nicht nur schädlich für die Online-Händler: Tatsächlich müssen insbesondere die Kunden der Online-Shops die Folgen tragen. Es sind deren Daten, die gestohlen wurden und deren Identitäten, die für kriminelle Machenschaften genutzt werden. Informationssicherheit und Datenschutz dienen nicht primär den Online-Händlern, sondern deren Kunden.

Lesen Sie zum Thema "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Dennoch handeln viele Online Händler grob fahrlässig: In nur 51,3 Prozent der von ibi research befragten Unternehmen existieren Anweisungen für die Mitarbeiter zu den Themen Informationssicherheit und Datenschutz. Nur 44 Prozent der Online-Händler schulen ihre Mitarbeiter. Zwar ist es für sich genommen unproblematisch, dass 68 Prozent der Unternehmen Cloud-Speicher-Dienste, Collaboration-Lösungen oder verschlüsselte Datenräume verwenden. Jedoch verwenden 80,4 Prozent der Unternehmen, die Cloud-Speicher-Dienste einsetzten, trotz der anhaltenden Enthüllungen um PRISM und Tempora, US-Anbieter. 26 Prozent der Mitarbeiter von Online-Händlern, die Cloud-Speicher-Dienste einsetzen, trennen nicht zwischen privaten und geschäftlichen Nutzerkonten.

46 Prozent der Händler speichern Zahlungsdaten selbst. Angesichts der Ausmaße, die insbesondere das Delikt Datendiebstahl angenommen hat, ist dies ein erschreckend hoher Anteil. Zahlungsdaten sind die sensibelsten Daten der Kunden. Sie gehören nur in die Hände von Händlern, die wirklich wissen, wie sie diese Daten schützen können. Dabei ist kein Händler darauf angewiesen Zahlungsdaten selbst zu speichern. So genannte Payment-Service-Provider können die gesamte Zahlungsabwicklung für die Händler übernehmen.
Über die Studie:
Die Studie "Informationssicherheit im E-Commerce 2014" wurde von ibi research an der Universität Regensburg GmbH mit Unterstützung der Brainloop AG erstellt. Hierfür wurden Online-Händler und deren Mitarbeiter zu den fünf Themenbereichen "Sicherheitsvorfälle", "Stellenwert von Informationssicherheit und Datenschutz", "Datenaustausch und Datensynchronisation", "Gütesiegel" und "Auswirkungen von PRISM und Tempora" mittels einer online-gestützten Umfrage befragt. Im Ergebnis fanden nach qualitätssichernden Maßnahmen 119 beantwortete Fragebögen Eingang in die Studie.
(ibi research: Universität Regensburg: ra)

ibi research: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Studien

Serviceorientierung bringt IT-Sicherheit voran

Unternehmen müssen die Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur neu definieren, weil immer mehr Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Die ganzheitliche Sicherheitsarchitektur SASE (Secure Access Service Edge) wird sich deshalb in den kommenden Monaten als zentraler Trend der IT-Sicherheit etablieren, prognostiziert der weltweit führende Technologiedienstleister NTT Ltd. In ihrem aktuellen Bericht "Future Disrupted: 2021" stellt NTT die Notwendigkeit einer alle Standorte und Geräte umfassenden Sicherheitsarchitektur fest. Sie ergibt sich aus den Veränderungen in der Unternehmensorganisation: Nicht mehr lokale Netzwerke und IT-Infrastrukturen am Standort eines Unternehmens bestimmen die Sicherheitsstrategie, sondern die an vielen verteilten Standorten tätigen Mitarbeiter sowie die Orte, an denen Technologien eines Unternehmens im Einsatz sind, dazu gehört zum Beispiel auch der Rand des Netzwerks, also die Edge.

Kostenlose Webmail-Konten bei mehr als drei Vierteln der Angriffe

Die neuesten Daten zu BEC-Betrügereien zeigen, wie böswillige Akteure eine Mischung aus Gmail-Konten, einer Zunahme gestohlener Überweisungen und einer Verlagerung auf Lohnabzweigungen nutzen. Veröffentlichungen von Industriedaten ermöglichen einen besseren Überblick darüber, was Cyberkriminelle tun, wie sich ihre Taktiken verändern und was bei einem nächsten Angriff zu erwarten ist. Der Sicherheitsanbieter Agari veröffentlichte kürzlich seinen H1 2021 Email Fraud & Identity Deception Trends Report, der einige neue Daten über die Entwicklung Ende 2020 enthält. Anhand buchstäblich Billionen von analysierten E-Mails stellte Agari die folgenden BEC-Trends fest.

Passwort-Manager sind anfällig für Hackerangriffe

Beyond Identity hat in einer Studie 1.008 Mitarbeiter zu ihrem Umgang mit Passwörtern befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass im Arbeitsalltag oft grob fahrlässig mit Sicherheitsbestimmungen umgegangen wird. Dadurch schützen Passwörter nicht länger vertrauliche Informationen, sondern werden selbst zur Sicherheitsfalle. >> 1 von 4 Mitarbeitern hat noch immer Zugang zu Konten von früheren Arbeitsplätzen. >> 41,7 Prozent der Mitarbeiter teilen Passwörter am Arbeitsplatz. >> 42,5 Prozent der Mitarbeiter sind der Meinung, dass die Weitergabe von Passwörtern am Arbeitsplatz ein Kündigungsgrund sein sollte. >> 1 von 5 Mitarbeitern verwendet für arbeitsbezogene Konten dasselbe Passwort wie für private Bankkonten. Der Sinn von Passwörtern ist es, bestimmten Benutzern den Zugriff auf Geräte, Anwendungen oder Webseiten zu ermöglichen. Passwörter sollen zudem sensible Firmeninformationen schützen, weshalb Passwörter geheim bleiben sollten. Die Praxis sieht jedoch häufig anders aus. In vielen Unternehmen ist es beispielsweise Usus, dass Mitarbeiter Passwörter gemeinsam nutzen.

Sicherheitsverstöße durch Phishing-Angriffe

Die E-Mail-Sicherheit ist eines der wichtigsten Themen für jede IT-Abteilung, und das aus gutem Grund. Sicherheitslücken führen schnell zum Verlust sensibler Daten, zu Betriebsausfällen und Umsatzeinbußen. Im Rahmen einer Umfrage zur E-Mail-Sicherheit unter mehr als 420 Unternehmen, die Microsoft 365 nutzen, hat Hornetsecurity herausgefunden, dass 23 Prozent, also jedes vierte Unternehmen, bereits einen Sicherheitsverstoß im Zusammenhang mit E-Mails gemeldet hat. Von diesen Sicherheitsverstößen wurden 36 Prozent durch Phishing-Angriffe verursacht, die auf die wohl schwächste Stelle eines jeden Sicherheitssystems abzielten: den Endbenutzer. Die Umfrage wurde von der Hornetsecurity Group durchgeführt, einem führenden Anbieter von E-Mail-Cloud-Security-Lösungen. Der Provider befragte Unternehmen, die die Microsoft 365-Plattform nutzen, um zu verstehen, wie sie die E-Mail-Sicherheit in einer zunehmend dezentralisierten Arbeitsumgebung handhaben. Kompromittierte Passwörter und Phishing-Angriffe waren der Grund für 62 Prozent aller gemeldeten Sicherheitspannen. 54 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie noch keine Regeln für den bedingten Zugang zusammen mit der Multi-Faktor-Authentifizierung implementiert haben. Diese verhindert, dass sich Benutzer von ungesicherten Netzwerken aus bei ihren Konten anmelden können.

Ransomware-Angriff: Einzelhändler besonders anfällig

Sophos hat detaillierte Ergebnisse einer weltweiten Umfrage mit dem Titel "State of Ransomware in Retail" veröffentlicht. Der neue Report beschreibt das Ausmaß sowie die Auswirkungen von Ransomware-Angriffen auf mittelständische Einzelhandelsunternehmen weltweit und im Vergleich zu Ländern und Regionen im Jahr 2020. Ein Ergebnis ist, dass Einzelhandelsunternehmen während der COVID-19-Pandemie ein Hauptziel für Ransomware-Angriffe wurden; genau zu der Zeit, als viele erstmals in den Online-Handel eingestiegen sind. Die Ergebnisse zeigen auch, dass Einzelhändler besonders anfällig für einen wachsenden neuen Trend sind: reine Erpressungsangriffe, bei denen die Ransomware-Gangster keine Dateien verschlüsseln, sondern damit drohen, gestohlene Informationen online zu veröffentlichen, wenn kein Lösegeld gezahlt wird. Mit 12 Prozent weltweit (DACH 23 Prozent) waren mehr als eines von zehn Ransomware-Opfern im Einzelhandel davon betroffen, fast doppelt so viele wie der branchenübergreifende Durchschnitt von 7 Prozent weltweit (DACH 10 Prozent).

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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