IT-Security imittlerweile ein eigenständiger Bereich

Lauernde Gefahr: Warum eine fachlich überschätzte IT-Abteilung der IT-Sicherheit schadet

Exklusive G Data-Umfrage zeigt: Unternehmen wiegen sich in falscher Sicherheit



Fast 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer in Deutschland attestieren ihrer IT-Abteilung oder den IT-Verantwortlichen in ihrer Firma große bis sehr große Kompetenzen, Bild: G Data CyberDefense

Vier von fünf Befragten bescheinigen ihrer IT-Abteilung große Kompetenzen – wie die aktuelle Studie "Cybersicherheit in Zahlen" von G Data CyberDefense, Statista und brand eins belegt. Die Zuschreibung hervorragender Fähigkeiten der IT-Verantwortlichen zeigt das Vertrauen in ihre Arbeit, gleichzeitig offenbart sich dadurch aber auch ein enormes Risiko für die IT-Sicherheit in Unternehmen. Wenn Entscheider die Firma nicht als potenzielles Ziel für Angriffe und keinen Handlungsbedarf für zusätzliche Investitionen in IT-Sicherheitsmaßnahmen sehen, steigt das Risiko einer Cyberattacke.

Fast 80 Prozent der befragten Arbeitnehmer in Deutschland attestieren ihrer IT-Abteilung oder den IT-Verantwortlichen in ihrer Firma große bis sehr große Kompetenzen. Dies zeigt die exklusive Umfrage "Cybersicherheit in Zahlen" von G Data CyberDefense, Statista und brand eins. Was auf den ersten Blick positiv erscheint, birgt jedoch eine große Gefahr für die IT-Sicherheit im Unternehmen: Eine gut aufgestellte IT-Abteilung mit erstklassigen IT-Fachkräften bedeutet nicht gleichzeitig, dass die IT-Verantwortlichen auch den Bereich IT-Sicherheit hinreichend abdecken können. Eine zu hohe Arbeitsbelastung und Fachkräftemangel sind wesentliche Gründe dafür. Die Aufgaben von IT-Abteilungen in Unternehmen sind vielfältig und reichen von der Installation der Hardware, über die Einrichtung relevanter Software, dem Einspielen von Updates bis zur Sicherung von Backups. Die Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen fällt ebenfalls in den Bereich der IT. Ist das Fachgebiet IT-Sicherheit jedoch nicht mit qualifizierten IT-Experten intern oder extern besetzt, kann eine gut aufgestellte IT-Abteilung einen Cyberangriff nicht verhindern.

"Unternehmen müssen sich die Frage stellen, ob sie mit einer ausgezeichneten IT-Abteilung auch den Bereich IT-Sicherheit genügend abdecken können", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G Data CyberDefense. "IT-Security ist mittlerweile ein eigenständiger Bereich, der neben dem notwendigen Know-how auch viel Zeit in Anspruch nimmt. IT-Sicherheit lässt sich nicht nebenbei bewältigen. Diese Zeiten sind vorbei."

Kompetenzwahrnehmung abhängig von eigenen Fähigkeiten und Abteilung

Hinzu kommt: Die Wahrnehmung der Kompetenzen der IT-Abteilung in Unternehmen unterscheidet sich bei den befragten Arbeitnehmer deutlich von den eigenen Fähigkeiten und der Abteilungszugehörigkeit. Bei Personen, die selbst eine große IT-Sicherheitskompetenz haben oder aus der Geschäftsleitung stammen, sind es knapp 90 Prozent, die der IT-Abteilung großes Können zuschreiben. Genau hier liegt das Problem: Sehen die Verantwortlichen keine Notwendigkeit mehr, Geld in die IT-Abteilung zu investieren, um mehr IT-Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen oder den Sicherheitsstatus zu überprüfen, stellt dies eine große Gefahr dar – insbesondere für KMU. Verantwortliche betrachten ihr Unternehmen nicht als Angriffsziel, da die IT-Abteilung gut aufgestellt ist. Doch Cyberkriminelle greifen auch kleinere Firmen an, die beispielsweise Teil einer Lieferkette sind, um große Unternehmen zu attackieren. Jedes Unternehmen sollte daher prüfen, ob die IT-Verantwortlichen in der Lage sind, den Bereich Cybersecurity abzudecken oder ob hier Unterstützung eines externen IT-Dienstleisters notwendig ist.

Studie "Cybersicherheit in Zahlen" zum Download

Die Studie "Cybersicherheit in Zahlen" zeichnet sich durch eine hohe Informationsdichte und besondere methodische Tiefe aus: Mehr als 5.000 Arbeitnehmer*innen in Deutschland wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Studie zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt. Die Experten von Statista haben die Befragung durchgeführt und können dank einer Stichprobengröße, die weit über dem branchenüblichen Standard liegt, belastbare und valide Marktforschungsergebnisse im Heft "Cybersicherheit in Zahlen" präsentieren.

(Data CyberDefense: ra)

Sophos hat einen neuen Report veröffentlicht. Thema ist das GPT-3-Sprachmodell, das hinter dem bekannten ChatGPT-Framework steht, und wie die Cybersecurity-Branche das Modell für die Abwehr von Angreifern nutzen kann. Der aktuelle Report "GPT for You and Me: Applying AI Language Processing to Cyber Defenses" beschreibt Projekte, die von Sophos X-Ops entwickelt wurden und die umfangreichen Sprachmodelle von GPT-3 nutzen. Ziel ist die vereinfachte Suche nach bösartigen Aktivitäten in Datensätzen von Sicherheitssoftware, das genauere und schnellere Filtern von Spam sowie die schnellere Analyse von Binär-Attacken (LOLBin).

"Seit der Vorstellung von ChatGPT durch OpenAI im November 2022 hat sich die Sicherheitsbranche weitgehend auf die potenziellen Risiken konzentriert, die diese neue Technologie mit sich bringen könnte. Kann die KI den Möchtegern-Angreifern beim Schreiben von Malware oder Cyberkriminellen beim Verfassen überzeugenderer Phishing-E-Mails helfen? Vielleicht, aber wir bei Sophos sehen KI seit jeher als Verbündeten und nicht als Feind für die Verteidigung, was sie zu einer Eckpfeilertechnologie für Sophos macht, und das gilt auch für GPT-3. Die Sicherheitsbranche sollte nicht nur auf die potenziellen Risiken der Technologie achten, sondern auch auf die möglichen Chancen", sagt Sean Gallagher, Principal Threat Researcher bei Sophos.

Die Forscher von Sophos X-Ops arbeiten an drei Prototyp-Projekten, die das Potenzial von GPT-3 als Assistent für Cybersecurity-Verteidiger demonstrieren. Alle drei Projekte nutzen eine Technik namens "few-shot learning", um das KI-Modell mit nur wenigen Datenproben zu trainieren und so die Notwendigkeit zu verringern, eine große Menge an vorklassifizierten Daten zu sammeln.

Die erste Anwendung, die Sophos mit der "few-shot learning"-Methode getestet hat, war ein Natural Language Query Interface zum Durchsuchen bösartiger Aktivitäten in der Telemetrie von Sicherheitssoftware. Sophos hat das Modell insbesondere mit seiner Endpoint Detection and Response-Lösung geprüft. Mit dieser Schnittstelle können Verteidiger die Telemetrie mit einfachen englischen Befehlen filtern, ohne SQL oder die zugrunde liegende Struktur einer Datenbank verstehen zu müssen.

Als nächstes testete Sophos einen neuen Spam-Filter mit ChatGPT und stellte fest, dass der Filter mit GPT-3 im Vergleich zu anderen maschinellen Lernmodellen für die Spam-Filterung deutlich genauer war. Schließlich konnten die Forscher von Sophos ein Programm erstellen, das das Reverse-Engineering der Befehlszeilen von LOLBins vereinfacht. Ein solches Reverse-Engineering ist bekanntermaßen schwierig, aber auch entscheidend, um das Verhalten von LOLBins zu verstehen und diese Art von Angriffen in Zukunft zu unterbinden.

"Eine der wachsenden Sorgen in SOCs (Security Operation Center) ist die schiere Menge an ‚Lärm', die hereinkommt. Es gibt einfach zu viele Meldungen und Erkennungen, die sortiert werden müssen, und viele Unternehmen haben mit begrenzten Ressourcen zu kämpfen. Wir haben bewiesen, dass wir mit GPT-3 bestimmte arbeitsintensive Prozesse vereinfachen und den Verteidigern wertvolle Zeit zurückgeben können. Wir arbeiten bereits daran, einige der oben genannten Prototypen in unsere Produkte zu integrieren und haben die Ergebnisse unserer Bemühungen auf unserem GitHub für diejenigen bereitgestellt, die GPT-3 in ihren eigenen Analyseumgebungen testen möchten. Wir glauben, dass GPT-3 in Zukunft sehr wohl ein Co-Pilot für Sicherheitsexperten werden kann", so Gallagher. (Sophos: ra)

eingetragen: 19.03.23
Newsletterlauf: 05
.06.23

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Meldungen: Tipps & Hinweise

Kontrolle über OT- oder IoT-Geräte

Nicht ausreichend geschützte OT- und IoT-Umgebungen stellen ein großes Sicherheitsrisiko dar. Unternehmen müssen auch ihr Privileged Access Management im Hinblick auf diese Gefahren anpassen. CyberArk nennt drei relevante Risiken und die entsprechenden Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.

Einsatz von Stalkerware und anderen Tools

Neun Prozent der Befragten in Deutschland geben laut einer aktuellen Kaspersky-Studie zu, das Smartphone ihres Partners durch Stalkerware zu überwachen. Ebenso viele drängen den Partner dazu, eine solche Spionagesoftware zu installieren. Klar ist: Der Einsatz von Stalkerware ohne Erlaubnis der betroffenen Person ist strafbar.

Eigenen Abwehrmaßnahmen gegen Bots regelmäßig hinterfragen

Bots haben seit Jahren ihren Siegeszug durch das Internet angetreten – und bleiben dabei außerhalb der Expertenwelt trotzdem unter dem Radar. Dabei sprechen wir von Softwareanwendungen im Internet, die automatisierte Aufgaben ausführen, wie beispielsweise das Ausfüllen von Formularen und das Sammeln von Website-Daten.

DORA & Verbesserung der IT-Resilienz

Der Digital Operational Resilience Act (DORA) löst ein wichtiges Problem bei der Regulierung von Finanzinstituten in der Europäischen Union und dient als verbindliche Richtlinie für das Risikomanagement im Finanzsektor. Er zielt darauf ab, die digitale Widerstandsfähigkeit zu verbessern und auch für Drittanbieter – etwa Cloud-Service-Anbieter – verbindlich zu machen.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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