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Hindernisse für die Migration


Studie: Drei von fünf Unternehmen noch nicht auf Windows 10 migriert
58 Prozent fürchten, dass Software-Updates oder Patches Anwendungen lahmlegen



Obwohl der reguläre Support für Windows 7 am 14. Januar 2020 endet, haben 59 Prozent der Unternehmen noch nicht alle Nutzer-Geräte auf Windows 10 migriert. 39 Prozent werden es auch nicht bis dahin schaffen. Das ergab eine Umfrage von Ivanti unter mehr als 500 IT-Professionals zu den Schwierigkeiten und Prioritäten bei der Migration auf Windows 10. Demnach konnten bislang nur 39 Prozent der Befragten sämtliche Nutzer auf Windows 10 umstellen. Von denjenigen, die derzeit noch dabei sind, haben 38 Prozent "fast" alle Geräte aktualisiert, wobei 23 Prozent dies wahrscheinlich bis zum Stichtag abschließen.

Tatsächlich ist das Ende des Lebenszyklus von Windows 7 ein wichtiger Auslöser für die Migration (44 Prozent). IT-Experten nennen auch Schwachstellenmanagement und Minimierung von Sicherheitsrisiken (23 Prozent), Reduzierung von Betriebsrisiken (11 Prozent) und Verbesserung der Nutzerproduktivität (10 Prozent) als wichtige Punkte bei der Priorisierung des Projekts.

Große Hürden
In Sachen Hindernisse für die Migration sehen die IT-Experten vor allem die damit verbundenen Ressourcenzeiten und Kosten (57 Prozent), gefolgt von anderen hohen IT-Prioritäten (47 Prozent) sowie Bedenken hinsichtlich der Anwendungskompatibilität und des Supports für Windows 10 (40 Prozent).
Diese Sorge um die weitere Nutzung der Applikationen spiegelt sich in der Zurückhaltung der IT-Experten wider, kritische Geschäftsanwendungen zu aktualisieren oder zu patchen:

>> 58 Prozent wollen nicht, dass Anwendungen durch Updates/Patches lahmgelegt werden
>> 48 Prozent fürchten eine geringere Nutzerproduktivität durch Updates/Patches
>> 29 Prozent ist es zu zeitaufwändig/manuell, die Updates/Patches durchzuführen

Support-Aufwand soll gleich bleiben
Windows 10 treibt die Einführung von virtuellen oder Cloud-basierten Desktops offensichtlich nicht voran. 70 Prozent der IT-Experten setzen Windows 10 auf physischen Desktops und Laptops ein, nur ein Viertel in hybriden virtuellen und physischen Desktop-Umgebungen. Die Hälfte der IT-Experten möchte die Wartungskosten gleich halten. 20 Prozent erwarten sogar, dass die Kosten für den Support von Windows 10 geringer sind als bei Windows 7.

"Mit dem bevorstehenden Ende der Lebensdauer von Windows 7 steigt der Druck auf viele Unternehmen aufgrund möglicherweise steigender Kosten", sagt Duane Newman, Vice President, Product Management bei Ivanti. "Tools zur Automatisierung des Migrationsprozesses können den Ressourcen- und Zeitaufwand sowie Kosten deutlich reduzieren und einen nahtlosen Anwendungssupport gewährleisten. Dadurch profitieren Unternehmen schneller von den Sicherheitsvorteilen von Windows 10, bei hoher Nutzerproduktivität und geringem Betriebsrisiko."

Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage unter mehr als 500 IT-Fachkräften im Herbst 2019. Weitere Details zur Umfrage sind hier erhältlich.

Tipps für die Migration auf Windows 10

>> Inventarisieren Sie Ihre gesamte Soft- und Hardware. Damit prüfen Sie, welche Endgeräte Windows-10-fähig sind. Außerdem führt die Migration dann zu keinen Überraschungen.

>> Richten Sie eine Benutzerprofilverwaltung ein. Zu Beginn sollten die Benutzereinstellungen und Daten der User gesichert werden. Anschließend extrahieren Sie Benutzerprofile, Einstellungen und Dateien, so dass sie zwischen den Versionen ausgetauscht werden können.

>> Nutzen Sie eine automatisierte Konfiguration und Bereitstellung. Durch ein automatisiertes Endpunktmanagement lassen sich Betriebssystem, Treiber und Konfigurationen für die Geräte verpacken. Für die Migration als Self-Service werden den Nutzern Pakete zugewiesen.

>> Installieren Sie Software gesammelt in Paketen. Software, die für jedes Gerät, jede Gruppe und jeden Benutzer des Unternehmens geeignet ist, sollte gesammelt in Paketen ausgerollt werden. Berücksichtigen Sie auch das Rechtemanagement.

>> Investieren Sie in verbesserte Bereitstellungsprozesse und zeitnahes Patch-Management. Damit können künftige Migrationen reibungsloser ablaufen.

>> Überwachen Sie den Rollout-Fortschritt und berichten Sie darüber. Verwenden Sie dazu eine automatisierte Lösung. Auch für die laufende Wartung empfiehlt sich Automatisierung, um Fehlersuche und -behebung sowie Entfernung und Neuinstallation von Windows 10 zu vereinfachen.
(Ivanti: ra)

eingetragen: 15.12.19
Newsletterlauf: 22.01.20

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Meldungen: Studien

Stand der PKI-Automatisierung

DigiCert veröffentlichte die Ergebnisse seiner diesjährigen Umfrage zum aktuellen Stand der PKI-Automatisierung, aus denen hervorgeht, dass die Anzahl der öffentlich und privat vertrauenswürdigen PKI-Zertifikate, die Unternehmen im Schnitt zu verwalten haben, bei über 50.000 liegt. Wer diese Menge an Zertifikaten manuell verwalten möchte, riskiert bei falscher Handhabung kostspielige Ausfälle. Zwei Drittel der Befragten trafen solche Ausfälle im letzten halben Jahr – ganze 25 Prozent sogar fünf bis sechs Mal. Aufgrund dieser und anderer Probleme besteht starkes Interesse an der PKI-Automatisierung. Bei führenden Unternehmen ist die Zertifikatsverwaltung mit sechs Mal größerer Wahrscheinlichkeit bereits automatisiert. Sie halten PKI-SLAs ein und setzen die Selbstmeldung von Mängeln wirksamer um. Beinahe zwei Drittel der Unternehmen zeigen sich einigermaßen bis äußerst besorgt über den zeitlichen Aufwand für die Zertifikatsverwaltung. Außerdem fehlt es ihnen an Transparenz. In 37 Prozent der Unternehmen sind mehr als drei Abteilungen an der Zertifikatsverwaltung beteiligt, was ein einheitliches Vorgehen erschwert. Die an der Umfrage beteiligten Unternehmen geben an, dass im Schnitt bis zu 1.200 Zertifikate eigentlich gar nicht verwaltet werden, und beinahe die Hälfte der Befragten (47 Prozent) entdeckt regelmäßig nicht genehmigte Zertifikate, also Zertifikate, die ohne das Wissen oder die Hilfe der IT-Abteilung implementiert wurden.

Zwei-Faktor-Authentifizierung & regelmäßige Datensicherung

In Deutschland nutzen die Menschen zu selten sichere Passwörter, Antiviren-Programme oder Zwei-Faktor-Authentifizierung. Damit setzen sie ihre Daten einem unnötigen Risiko aus – sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich. Das belegt die aktuelle Umfrage "Cybersicherheit" von G Data CyberDefense in Zusammenarbeit mit Statista und brand eins. Bei IT-Schutzmaßnahmen besteht in Deutschland erheblicher Nachholbedarf – sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld. Besonders auffällig: Nur 45,2 Prozent der Mitarbeiter*innen, die komplett im Homeoffice arbeiten, nutzen VPN, also eine gesicherte Netzwerk-Verbindung ins Unternehmen. Anders ausgedrückt: Jede zweite Verbindung vom heimischen Büro ins Firmennetzwerk ist nicht ausreichend geschützt. Ein Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen nur 41,5 Prozent der Befragten, die ausschließlich im Homeoffice arbeiten. "Kein Mensch würde in ein Auto steigen, wenn die Bremsen nicht funktionieren oder die Sicherheitsgurte klemmen. Beim Schutz vor Cybergefahren verzichten viele Menschen aber auf eine grundlegende Absicherung und handeln damit grob fahrlässig", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G DATA CyberDefense. "Schon mit einfachen Maßnahmen erschweren wir Cyberkriminellen die Arbeit sehr. Dazu gehören sichere Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung."

Markenschutz in der Cybersecurity-Strategie

Unternehmen investieren viel Geld und Energie in den Markenaufbau. Die Marke ist mittlerweile einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren eines Unternehmens – ob Mittelstand oder Großkonzern. Sie zu schützen ist also essenziell. Cyberverbrechen sind dabei ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor, den Unternehmen berücksichtigen müssen. Der aktuelle Brand Trust Report von Mimecast zeigt: werden Konsumenten durch Phishing-Mails oder Spoofing-Websites geschädigt, machen sie die Marke dafür verantwortlich, ungeachtet ihres eigenen Cybersicherheitsverhaltens. 63 Prozent der Befragten in Deutschland sind der Meinung, dass es in der Verantwortung einer Marke liegt, sich und damit auch die Kunden vor Website-Spoofing zu schützen. Einmal auf eine Spoofing-Website einer Marke hereingefallen, würden 50 Prozent der Befragten ihr Vertrauen in diese verlieren und 48 Prozent kein Geld mehr in besagte Marke investieren. Deshalb sollten Unternehmen gerade jetzt, wo die Online-Shopping-Saison rund um den Black Friday und Weihnachten wieder vor der Tür steht, handeln, um ihre Marke und ihre Umsatzchancen zu schützen. Mimecast hatte im August 1000 Konsumenten in Deutschland befragt.

Ransomware und Lösegeldforderungen auf Rekordniveau

Nach einer Analyse des weltweit führenden Technologie-Dienstleisters NTT Ltd. erreichen Ransomware-Attacken ein neues Rekordniveau: Bis zum Jahresende müssen sich Unternehmen alle elf Sekunden auf einen Angriff mit Erpresser-Schadsoftware einstellen. Außerdem verwenden Cyberkriminelle verbesserte Techniken wie Ransomware-as-a-Service, erpressen ihre Opfer in zweifacher Hinsicht und wollen immer höhere Lösegeldsummen. Wie aus dem aktuellen Global Threat Intelligence Report (GTIR) von NTT Ltd. hervorgeht, steigt seit Jahresanfang der Anteil von Ransomware-Attacken dramatisch an. Bis Ende 2021 sollen sie einen Anteil von zwölf Prozent von allen Malware-Angriffen ausmachen. Sollte dieses Szenario eintreten, entspräche dies einer Vervierfachung von Erpresser-Malware innerhalb von zwei Jahren. Laut NTT kommen andere Analysten zu ähnlichen Einschätzungen, wobei die Bandbreite des Anstiegs zwischen 50 und 350 Prozent liegt. Dieser globale Trend gilt auch für deutsche Unternehmen. Wie der Branchenverband Bitkom kürzlich im Rahmen einer Studie herausgefunden hat, haben sich hierzulande die durch solche Attacken verursachten Schäden gegenüber den Vorjahren mehr als vervierfacht.

Ransomware-Bedenken weltweit konsistent

Fortinet veröffentlichte ihren "Global State of Ransomware Report 2021". Die Umfrage zeigt, dass sich die meisten Unternehmen mehr Sorgen um Ransomware machen als um andere Cyber-Bedrohungen. Die Mehrheit der befragten Unternehmen gibt an, auf einen Ransomware-Angriff vorbereitet zu sein, unter anderem durch Cyber-Schulungen für Mitarbeiter, Plänen zur Bewertung von Risiken und Cybersicherheits-Versicherungen. Jedoch gibt es eine deutliche Lücke bei den von vielen Befragten als wesentlich erachteten technologischen Lösungen zum Schutz vor Bedrohungen und der Technologie, die am besten gegen die am häufigsten gemeldeten Methoden zum Eindringen in ihre Netzwerke schützt. Bei den Technologien, die als wesentlich angesehen werden, sehen die Unternehmen die größten Herausforderungen bei Remote-Mitarbeitern und -Geräten, wobei Secure Web Gateway, VPN und Network Access Control ganz oben auf der Liste stehen. Obwohl es sich bei ZTNA um eine neue Technologie handelt, kann sie als Ersatz für die herkömmliche VPN-Technologie angesehen werden. Am besorgniserregendsten ist jedoch die geringe Bedeutung, die der Segmentierung beigemessen wird (31 Prozent), einer kritischen Technologielösung, die Eindringlinge daran hindert, sich lateral durch das Netzwerk zu bewegen, um auf wichtige Daten und geistiges Firmeneigentum zuzugreifen. Auch UEBA und Sandboxing spielen eine wichtige Rolle bei der Erkennung von Eindringlingen und neuen Malware-Stämmen, finden sich aber jeweils weiter unten auf der Liste. Mit 33 Prozent geben zudem überraschend wenige der Befragten das sichere E-Mail-Gateway an, obwohl Phishing als gängige Einstiegsmethode von Angreifern genannt wird.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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