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Management von Insider-Bedrohungen

Mehr als 60 Prozent aller Insider-Bedrohungen sind das Ergebnis fahrlässigen Verhaltens von Mitarbeitern oder Auftragnehmern

Globale Studie zur Cybersicherheit von Proofpoint: Die Kosten für Insider-Bedrohungen in Unternehmen um ein Drittel gestiegen



Proofpoint veröffentlichte ihre weltweite Studie zum Thema Insider-Bedrohungen 2020. So zeigt der Bericht, dass Unternehmen im Durchschnitt jährlich 11,45 Millionen Dollar für die Beseitigung von Insider-Bedrohungen ausgaben und mehr als zwei Monate (77 Tage) benötigten, um derartige Vorfälle aufzuarbeiten. Für die Studie wurden die Kosten und Trends analysiert, die in Zusammenhang mit fahrlässigem Verhalten, kompromittierten Accounts und böswilligen Insider-Bedrohungen durch Angestellte, ehemalige Mitarbeiter sowie Auftragnehmer stehen. Im Rahmen der Studie, die das Ponemon Institute im Auftrag von Proofpoint und IBM durchgeführt hat, wurden knapp 1000 IT-Sicherheitsexperten in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten, Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt. Dabei hatte jedes der befragten Unternehmen mindestens einen Vorfall zu beklagen, der von Angestellten oder ehemaligen Mitarbeitern verursacht wurde.

In den letzten zwei Jahren haben dabei die Häufigkeit und die Kosten von Insider-Bedrohungen in den folgenden drei Kategorien dramatisch zugenommen:

>> unvorsichtiges Verhalten der Mitarbeiter/Auftragnehmer

>> kriminelle Motivation der Insider

>> Identitätsdiebstahl

"Bei durchschnittlichen Kosten von mehr als 600.000 Dollar pro Vorfall müssen Insider-Bedrohungen für Unternehmen weltweit ein zentrales Anliegen sein", erklärt Mike McKee, Executive Vice President und General Manager für Insider Threat Management bei Proofpoint. "Insider in den Unternehmen wie Mitarbeiter, Auftragnehmer und Drittanbieter sind attraktive Ziele für Cyberkriminelle. Dies insbesondere, da sie oft über weitreichenden Zugang zu kritischen Systemen, Daten und Infrastruktur verfügen. Da Nutzer heute in der Regel in mehreren Anwendungen und Systemen arbeiten, sollten die Unternehmen eine mehrschichtige Sicherheitslösung implementieren. Dazu gehört unter anderem eine dedizierte Lösung rund um das Management von Insider-Bedrohungen und entsprechende Trainings für die Mitarbeiter, um diese für die Gefahren zu sensibilisieren, die heutzutage von Cyberkriminellen ausgehen."

Zu den wichtigsten Ergebnissen des diesjährigen Global Report Cost of Insider Threats 2020 gehören:

>> Organisationen, die von Insider-Bedrohungen betroffen sind, geben jährlich durchschnittlich 11,45 Millionen Dollar für die Beseitigung von Schäden aus, die von Insidern verursacht wurden – das sind 31 Prozent mehr als im Jahr 2018 (8,76 Millionen Dollar).

>> Mehr als 60 Prozent solcher Vorfälle waren das Ergebnis eines unvorsichtigen Mitarbeiters oder Auftragnehmers und 23 Prozent wurden von böswilligen Insidern verursacht. Bei insgesamt 14 Prozent aller Vorfälle mit Beteiligung von Insidern waren Cyberkriminelle am Diebstahl von Anmeldedaten beteiligt.

>> Auch die Zahl der Vorfälle ist in nur zwei Jahren um 47 Prozent angewachsen, von 3.200 im Jahr 2018 (Ponemon) auf nunmehr 4.700.

>> Je länger ein Vorfall andauert, desto teurer wird er. Vorkommnisse, bei denen es mehr als 90 Tage dauerte, um sie zu beheben, kosteten die Organisationen im Jahresdurchschnitt 13,71 Millionen Dollar. Falls die Probleme jedoch nur weniger als 30 Tage andauerten, schlugen diese mit 7,12 Millionen Dollar zu Buche. Durchschnittlich dauerte es mehr als zwei Monate (77 Tage), um einen Insider-Zwischenfall zu beseitigen.

>>Je größer die Organisation, desto mehr Insider-Ereignisse gibt es. Für große Organisationen mit mehr als 75.000 Mitarbeitern beliefen sich deren Kosten im vergangenen Jahr auf durchschnittlich 17,92 Millionen Dollar. Im Gegensatz dazu gaben kleinere Organisationen mit weniger als 500 Mitarbeitern im Durchschnitt 7,68 Millionen Dollar aus.

>> Am teuersten war die Behebung von durch Insider verursachten Vorfällen im Bereich der Finanzdienstleistungen. In diesem Marktsegment gaben die Unternehmen pro Vorfall mehr für die Beseitigung von Insider-Bedrohungen aus als in jeder anderen Branche: In den vergangenen zwei Jahren betrug der durchschnittliche Aufwand hier 14,3 Millionen Dollar. Bei Unternehmen aus dem Bereich Energie- und Versorgung waren dies 11,54 Millionen Dollar und 10,24 Millionen Dollar im Einzelhandel (ein Anstieg von 38 Prozent in zwei Jahren). (Proofpoint: ra)

eingetragen: 05.02.20
Newsletterlauf: 22.04.20

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Meldungen: Studien

Über 80 Prozent mehr Phishing- und Malware-Angriffe

Neue Zahlen von SolarWinds MSP, entnommen aus seinen laufenden Beobachtungen zum weltweiten sicheren Datenverkehr, zeigen einen massiven Anstieg an Angriffen seit dem Ausbruch von COVID-19. Phishing- und Malware-Angriffe nahmen dabei im März 2020 um über 80 Prozent zu. In diesem Zeitraum ermittelte "SolarWinds Mail Assure", eine E-Mail-Schutz- und Archivierungsplattform, ca. 10 Millionen Phishing-Angriffe pro Woche; die Filtergenauigkeit lag bei über 99,999 Prozent. Die Untersuchungen ergaben zahlreiche Phishing-Kampagnen in Bezug auf Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 zum Zeitpunkt als die Zunahme erstmals entdeckt wurde. Außerdem wurden Angriffe festgestellt, die sich als diverse staatliche Organe und die World Health Organization (WHO) ausgaben und um Spenden baten. Da die Nutzung von Onlineplattformen, -tools und Apps für Videokonferenzen massiv zugenommen hat, sind Phishingkampagnen nicht nur rein auf das eigentliche Thema COVID-19 ausgelegt, sondern zielen auch auf Onlinetools ab, die Mitarbeiter im Homeoffice nunmehr für die Kommunikation und die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs nutzen.

Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen

Aufgrund des Coronavirus haben viele Unternehmen kurzfristig Homeoffice für ihre Mitarbeiterschaft eingerichtet. Diese neuen Geräte müssen nun auch abgesichert werden und stellen eine zusätzliche Belastung für Security-Teams und Ressourcen dar. Doch DriveLock, Spezialistin für IT- und Datensicherheit, hat in ihrer Studie festgestellt, dass der Status-Quo der IT-Sicherheit schon vor den neuen Herausforderungen angespannt war. Cyberangriffe nehmen nicht nur zahlenmäßig, sondern auch in ihrer Raffinesse zu. Allerdings beeinträchtigt der IT-Fachkräftemangel viele Unternehmen bei der Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen.

Verhalten im eigenen Netzwerk ist entscheidend

ExtraHop veröffentlicht die Ergebnisse einer Umfrage des SANS-Instituts zum Thema Netzwerksichtbarkeit und Bedrohungserkennung, für die 213 Sicherheitsexperten aus weltweit agierenden Organisationen mit mindestens 1000 Mitarbeitern befragt wurden. Dem Bericht zufolge gaben mehr als 64 Prozent der Befragten an, innerhalb des letzten Jahres mindestens einen erfolgreichen Angriff auf die IT-Sicherheit erlebt zu haben, und 59 Prozent sind der Ansicht, dass eine mangelnde Netzwerksichtbarkeit ein hohes oder sehr hohes Risiko für ihren Betrieb darstellt. Da in letzter Zeit in großem Umfang auf Remote-Arbeit umgestiegen wurde, beunruhigt die Tatsache, dass 44 Prozent der Befragten die Desktops der Mitarbeiter als wahrscheinlichsten Angriffsvektor ansehen. Unternehmen und Behörden müssen sich aktuell mit der Frage auseinandersetzen, wie sie die Arbeit der Belegschaft im Homeoffice ermöglichen, verwalten und sichern können. Bei der Anpassung an diese neue IT-Realität wird die Netzwerktransparenz daher wichtiger denn je. Die Umfrage deckt die wichtigsten Lücken in der Unternehmenssicherheit auf: 98 Prozent der Befragten sind besorgt darüber, dass sie den verschlüsselten Datenverkehr einsehen können, während über 80 Prozent den East-West Traffic sowie die mit dem Netzwerk verbundenen Geräte als undurchsichtige Bereiche identifizieren.

Entwicklung einer zunehmend Perimeter-losen Umgebung

Die Sicherung von Endpoints und Netzwerken bereitet 65 Prozent der befragten Security-Experten die größte Sorge. Im Vergleich zum Vorjahr stieg dieser Wert um 11 Prozentpunkte an. Dies ist eines der wesentlichen Ergebnisse der Studie von Attivo Networks mit dem Titel '2019 Top Threat Detection Trends'. Die Analyse führt diese Entwicklung auf vier Hauptfaktoren zurück: die Entwicklung einer zunehmend Perimeter-losen Umgebung, die schiere Anzahl erfolgreicher Angriffe auf Endpoints, die steigenden Kosten pro kompromittiertem Endpoint; und schließlich die Schwierigkeit, ein kompromittiertes System schnell zu erkennen, bevor sich ein Angreifer lateral im Netzwerk bewegen kann. Weitere wichtige Ergebnisse der Studie: 40 Prozent der Befragten stufen Täuschungs-Lösungen und Detection-Controls als wichtigste Angriffs-Unterbrecher in der Riege der traditionellen Cybersecurity-Lösungen ein. Auf der Liste der Cyber-Bedrohungen rangieren Malware und Ransomware mit 66 Prozent weiterhin ganz oben.

Studie zur Akzeptanz von Mobilfunkmasten

In großen Teilen der Bevölkerung gibt es Ängste vor Mobilfunkmasten. Jeweils fast jeder Zweite fürchtet Funkmasten als Quelle elektromagnetischer Strahlung und will sofort eine Bürgerinitiative gründen, wenn in der Nähe seines Wohnsitzes eine solche Anlage errichtet würde. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Gleichzeitig nutzen 86 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren ein Handy oder ein Smartphone, aktuell sind 143 Millionen SIM-Karten aktiviert, das sind 1,7 pro Einwohner.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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