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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche


Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Cyberangriffe

Studie zeigt Chancen für die Zusammenarbeit von Business und IT beim Umgang mit Unternehmensrisiken durch interne und externe Bedrohungen

"SolarWinds IT Trends Report 2021: Building a Secure Future" untersucht, wie Technikexperten die sich wandelnde Risikosituation in heutigen Geschäftsumgebungen wahrnehmen, insbesondere die internen Auswirkungen von IT-Richtlinien zu COVID-19 und die Gefährdung durch externe Sicherheitsverletzungen



SolarWinds präsentiert die Ergebnisse ihres achten jährlichen IT-Trends-Reports. Der "SolarWinds IT Trends Report 2021: Building a Secure Future" wird acht Monate nach dem breit angelegten und äußerst komplexen SUNBURST-Cyberangriff veröffentlicht. Er ist Teil des Engagements des Unternehmens als Vorreiter in Sachen Zusammenarbeit und Transparenz in der Branche, um künftige Cyberangriffe zu verhindern und Technikexperten beim Umgang mit der neuen Bedrohungslandschaft zu unterstützen. Der Report untersucht, wie Technikexperten das Risikomanagement und den Stand der Vorbereitungen zur Risikominderung in ihrem Unternehmen einschätzen, nachdem die globale Pandemie seit nunmehr einem Jahr eine schnelle Transformation vorangetrieben hat. Die Studie analysiert die aktuelle Risikosituation in der IT-Branche und liefert Unternehmen einen Leitfaden für Arbeitsplatzstrategien, Tool-Sets, Vorbereitungsmaßnahmen und Führung auf dem Weg hin zu einem risikobeständigen Unternehmen.

Im vergangenen Jahr haben viele Unternehmen in kurzer Zeit eine Reihe neuer Technologien eingeführt, um während der Pandemie den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Technikexperten mussten eine global verteilte Belegschaft unterstützen und gleichzeitig die Einführung öffentlicher Cloud-Dienste verwalten. In dieser Situation erlebte fast jede Branche eine Zunahme ausgeklügelter Cyberangriffe, die das potenzielle Risiko unvollständiger Sicherheitsrichtlinien und ‑verfahren in der gesamten Branche aufzeigten. Dieser bisher einmalige Umbruch wurde ein entscheidender Katalysator für eine umfassendere Untersuchung der Gefährdung von Unternehmen durch IT-Risiken aller Art. Dazu gehören Risiken, die erst durch die verteilte Remote-Arbeit entstanden sind. Untersucht wurde auch, inwieweit Unternehmen darauf vorbereitet sind, Risiken in der Zukunft zu managen, zu minimieren und zu vermeiden.

Die Ergebnisse des SolarWinds IT Trends Report 2021 zeigen, dass nahezu alle Unternehmen IT-Risiken ausgesetzt sind, aber nach einem Jahr des pandemiebedingten "Krisenmodus" oft eine Wahrnehmung von Apathie und Tatenlosigkeit vorherrscht. Technikexperten haben wichtige Bereiche für technische Investitionen und Weiterbildungen hervorgehoben: Sie priorisieren künstliche Intelligenz/maschinelles Lernen, in der Cloud gehostete Datenbankplattformen sowie Sicherheit und Compliance. Darin spiegelt sich das Bewusstsein wider, dass das größte Risiko darin besteht, bei neuen Entwicklungen ins Hintertreffen zu geraten. Die diesjährige Studie zeigt die immensen Chancen, die sich für Technikexperten und IT-Führungskräfte bei der gemeinsamen Arbeit an Prioritäten und Richtlinien auftun, um nicht nur als einzelne Unternehmen, sondern als Branche insgesamt erfolgreich auf zukünftige Risiken vorbereitet zu sein.

"Technikexperten stehen heutzutage noch stärker als zuvor unter Druck, eine optimierte, sichere Performance für Remote-Arbeitskräfte zu gewährleisten, während sie gleichzeitig nur wenig Zeit und Ressourcen für Personalschulungen haben. Bei Risikomanagement und -minderung kommt es darauf an, zielgerichtete Investitionen in technische Lösungen zu priorisieren, die den Geschäftsanforderungen entsprechen", erläutert Sudhakar Ramakrishna, President und CEO von SolarWinds. "Technikexperten müssen enger als je zuvor mit der Unternehmensleitung zusammenarbeiten, damit sie über die nötigen Ressourcen und Mitarbeiter verfügen, um Sicherheitsrisiken proaktiv anzugehen. Noch wichtiger ist: Technikexperten sollten ihr Risikomanagement, Gegenmaßnahmen und Protokolle kontinuierlich überprüfen, damit sie sich nicht in einem falschen Sicherheitsgefühl wiegen und Risiken übersehen."

Wichtigste Ergebnisse 2021

Der SolarWinds IT Trends Report 2021: Building a Secure Future untersucht, wie Technikexperten die Risikosituation in heutigen Geschäftsumgebungen wahrnehmen und wie sich die Pandemie auf technische Investitionen in IT-Teams auswirkt. Die wichtigsten Ergebnisse der deutschen Teilnehmer:

Mit externen Sicherheitsverletzungen zusammenhängende Sicherheitsbedrohungen und die internen Auswirkungen von IT-Richtlinien zu COVID-19 sind die stärksten Makrotrends, die aktuelle IT-Risiken in Unternehmen beeinflussen.

40 Prozent der befragten Technikexperten geben an, dass ihre Unternehmen in den letzten 12 Monaten einem mittleren IT-Risiko ausgesetzt waren.

Das Ausmaß der wahrgenommenen Risikoexposition unterscheidet sich je nach Unternehmensgröße. Besonders kleine Unternehmen nehmen eine hohe oder sehr hohe Risikoexposition wahr (35 Prozent), im Vergleich zu mittleren (33 Prozent) und großen Unternehmen (22 Prozent).

Sicherheitsverletzungen werden als einer der größten externen Faktoren wahrgenommen, die die Risikoexposition eines Unternehmens beeinflussen, wobei externe Sicherheitsbedrohungen wie Cyberangriffe als zweitgrößter Makrotrend genannt wurden.

Die COVID-19-Pandemie hatte jedoch einen noch größeren Einfluss auf die Risikoexposition der Unternehmen. In diesem Zusammenhang nennen Technikexperten insbesondere die folgenden Risikofaktoren:

>> Zu wenig Flexibilität, um Betriebsabläufe bei unvorhergesehenen Anforderungen schnell anzupassen (22 Prozent)

>> Exponentielles Datenwachstum infolge neuer Richtlinien zur Arbeit im Homeoffice (14 Prozent)

>> Verlust der Kontrolle über Daten oder mangelnde Datenhoheit wegen erzwungener Cloud-Nutzung (14 Prozent)

>> Als die drei wichtigsten Technologien für das Management bzw. die Minderung von Risiken in ihrem Unternehmen nannten 28 Prozent der Befragten Sicherheit und Compliance, neben Netzwerkinfrastruktur (31 Prozent) und DBaaS-Lösungen (30 Prozent).

>> Auch wenn externe Sicherheitsbedrohungen ein führender Risikofaktor sind, dürfen in der heutigen Arbeitswelt auch interne Schwachstellen nicht übersehen werden, die infolge von verteilten und Remote-Umgebungen entstehen.

Die befragten Technikexperten nehmen ihre Unternehmen im Hinblick auf die Risikomanagement- und ‑minderungsstrategien als gut vorbereitet wahr, auch wenn IT-Risiken im Unternehmen bestehen.

79 Prozent "stimmen zu" oder "stimmen absolut zu", dass ihre IT-Abteilung darauf vorbereitet ist, Risikofaktoren mit den bereits vorhandenen Richtlinien und/oder Verfahren zu managen, zu mindern und zu vermeiden.

Dieses Ergebnis spiegelt sich auch in einem sorgsamen Vorgehen bei der Einführung und Implementierung von Technologien, die eine Reaktion auf die sich ändernden Anforderungen von verteilten Arbeitsumgebungen während der Pandemie waren, wider. 38 Prozent der Befragten geben an, dass trotz beschleunigter Zeitpläne standardmäßige oder erhöhte Risikomanagement-Protokolle befolgt wurden. Weitere 18 Prozent haben ihre Zeitpläne nicht beschleunigt und sich an ihre bewährten Prozesse gehalten.

Einem kürzlich veröffentlichten McKinsey-Report zufolge müssen Technikexperten und IT-Abteilungen jedoch aufpassen, sich in der ständig im Wandel befindlichen Risikolandschaft von heute nicht in falscher Sicherheit zu wiegen. Risikomanagementstrategien sollten regelmäßig weiterentwickelt und zukunftssicher gestaltet werden.

Technikexperten priorisieren zwar Investitionen in künstliche Intelligenz/maschinelles Lernen, in der Cloud gehostete Datenbankplattformen sowie Sicherheit und Compliance als zentrale Technologien für das Risikomanagement, doch die Implementierung wird durch den mangelnden Zugang zu Personalschulungen und angemessenen IT-Management-Lösungen behindert.

>> 75 Prozent der befragten Technikexperten "stimmen zu" oder "stimmen absolut zu", dass Technologie für Unternehmen die beste Möglichkeit zum Managen, Mindern und Vermeiden von Risiken ist.

>> IT-Teams priorisierten Investitionen in künstliche Intelligenz/maschinelles Lernen (20 Prozent), DBaaS-Lösungen (20 Prozent) und Sicherheit und Compliance (17 Prozent), um den neuartigen Anforderungen durch die Pandemie und die Umstellung auf Remote-Arbeit gerecht zu werden.

>> Trotz des Bewusstseins für die Bedeutung von Technologien im Risikomanagement bestehen jedoch Hindernisse bei der Einführung und Implementierung. Dies sind die drei größten genannten Herausforderungen bei der Nutzung von Technologien für Risikominderung und/oder ‑management in Unternehmen:

## Fehlende Schulungen für das Personal (49 Prozent)

## Den derzeit angebotenen IT-Managementlösungen mangelt es an Features/Funktionalität für die Anforderungen der Technikexperten (47 Prozent)

Schlechtes Management/Orientierungslosigkeit (43 Prozent)

## 32 Prozent der Befragten geben zudem an, dass zwar einige ihrer Monitoring- und Management-Tools miteinander integriert sind, um die Transparenz der lokalen, cloudbasierten oder hybriden IT-Umgebung(en) zu verbessern, aber weitere Tools immer noch isoliert sind. Dies behindert die Implementierung zusätzlich.

Technikexperten überwinden diese Hindernisse wie folgt:

## Überarbeitung früherer Systeme/Projekte, um ausstehende Lücken/Defizite zu beseitigen (24 Prozent)

## Verbesserte Abstimmung zwischen IT-Geschäftszielen und Führungsebene des Unternehmens (17 Prozent)

Technikexperten nutzen die Chance, die Abstimmung und Zusammenarbeit mit Führungskräften zu fördern, damit ihre Unternehmen zukünftige Risiken besser managen und minimieren können.

52 Prozent der Befragten sind zuversichtlich oder sehr zuversichtlich, dass ihre IT-Abteilungen in den nächsten drei Jahren weiterhin in Technologien für Risikomanagement und -minderung investieren werden.

45 Prozent haben den Eindruck, dass die Führungskräfte oder Entscheidungsträger ihres Unternehmens ein erhöhtes Risikobewusstsein haben und wissen, dass es nicht auf das "Ob", sondern das "Wann" eines Sicherheitsvorfalls ankommt. Doch auch wenn 22 Prozent davon ausgehen, dass ihr Unternehmen darauf vorbereitet ist, mögliche Risiken zu managen und zu mindern, sagen 23 Prozent, dass ihre Führungskräfte Schwierigkeiten haben, andere Führungskräfte von dieser Realität zu überzeugen, sodass weniger Ressourcen zur Risikobewältigung bereitstehen.

Fast ein Fünftel (17 Prozent) der befragten Technikexperten gibt an, dass ihre IT-Abteilung die Abstimmung zwischen IT-Geschäftszielen und der Führungsebene des Unternehmens verbessert, um auf andere Hindernisse bei der Einführung von Technologien wie unzureichende Budgets/Ressourcen und unklare oder sich verschiebende Prioritäten zu reagieren.

Um die Ergebnisse des diesjährigen Berichts in interaktiver Form zu erkunden, besuchen Sie unsere dynamische Website SolarWinds IT Trends Index. Hier können Sie die Erkenntnisse aus dem Jahr 2021 nach Region einsehen und auf zusätzliche Details, Grafiken, Diagramme und via Social Media teilbare Inhalte zugreifen. Die diesjährige Studie enthält eine interaktive Komponente: Besucher der Website können sehen, wie sie im Vergleich zu den Ergebnissen abschneiden.

Die Ergebnisse des diesjährigen Reports für Deutschland beruhen auf einer im März/April 2021 durchgeführten Umfrage, an der 152 Technikexperten, Manager, Leiter und Führungskräfte aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen des öffentlichen und privaten Sektors teilgenommen haben. Die weiteren 2021 untersuchten Regionen sind Nordamerika, Australien, Hongkong, Japan, Singapur und das Vereinigte Königreich, mit insgesamt 967 Umfrageteilnehmern aus allen Regionen.

SolarWinds präsentiert "Secure by Design"-Prinzipien für eine sicherere Zukunft

SolarWinds hat die "Secure by Design"-Initiative ergriffen, um auf die branchenweiten Auswirkungen des SUNBURST-Cyberangriffs zu reagieren und die eigene Sicherheitslage zukünftig zu verbessern. Dabei konzentriert sich SolarWinds darauf, die eigene interne Umgebung weiter zu sichern, seine Produktentwicklungsumgebung zu verbessern und die Sicherheit sowie Integrität der gelieferten Produkte sicherzustellen. Mit diesen Maßnahmen möchte SolarWinds branchenführend in der sicheren Softwareentwicklung werden.

Die Erkenntnisse aus den SUNBURST-Untersuchungen gaben SolarWinds außerdem die Gelegenheit, eine branchenweite Initiative für Transparenz und Zusammenarbeit anzuführen und ein neues Modell für sichere Softwareumgebungen, Entwicklungsprozesse und Produkte zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit dem ehemaligen CISA-Leiter Chris Krebs und dem ehemaligen Chief Security Officer von Facebook, Alex Stamos (Mitbegründer der Krebs Stamos Group), entwickelt SolarWinds Best Practices zur Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen und ‑richtlinien von SolarWinds. Diese dienen gleichzeitig anderen Unternehmen als Leitfaden, um zukünftige Angriffe zu verhindern. Kunden, Partner und Technikexperten können die weiteren Entwicklungen im "Secure by Design"-Blog verfolgen. In den Live-Webcasts von Mitgliedern des SolarWinds-Führungsteams, Head Geeks™, Kunden, Partnern und Cybersicherheitsexperten der Branche erfahren sie mehr über Best Practices zu "Secure by Design" und die Erkenntnisse aus dem SUNBURST-Angriff. (SolarWinds: ra)

eingetragen: 05.09.21
Newsletterlauf: 21.10.21

SolarWinds: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

Meilenstein in der Entwicklung von Arctic Wolf

Arctic Wolf, Unternehmen im Bereich Security Operations, gibt den Abschluss ihrer Wandelanleihe im Gesamtwert von 401 Millionen Dollar bekannt. Geleitet wurden die Verhandlungen von Owl Rock, einer Abteilung von Blue Owl Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren einschließlich Viking Global Investors, dem Ontario Teachers' Pension Plan und Neuberger Berman, LLC.

Ein deutlich erweitertes Vertriebsgebiet

Die Infinigate Group, europäischer Value-Added Distributor (VAD) für Cybersecurity-Lösungen, gab die Übernahme des im Mittleren Osten marktführenden VAD Starlink bekannt. Der in Dubai beheimatete Distributor ist in den Bereichen Cybersecurity, sowie sichere Cloud- und Netzwerklösungen der Branchenprimus in der Region Mittlerer Osten und Afrika (MEA).

Cyber-Restrisiken auslagern können

Die Nachrichten über Cyber-Attacken sind mittlerweile allgegenwärtig und haben auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu einer Sensibilisierung für den Bereich Informationssicherheit beigetragen. In vielen Fällen reagieren Unternehmen mit einem hohen Maß an technischen IT-Sicherheitsmaßnahmen – ohne jedoch die eigentlichen Risiken und deren Auswirkungen auf das Unternehmen zu kennen.

vxIntel-Team wird Teil der Arctic Wolf Labs

Arctic Wolf, Anbieterin von Security Operations, gibt die Übernahme von vxlntel, Anbieterin von Cyber Threat Intelligence bekannt. Die Malware Intelligence Plattform von vxIntel analysiert derzeit über 500.000 Dateien pro Tag und über 10 Terabyte Daten pro Monat aus über 100 globalen Datenquellen. Der enorme Umfang der Plattform hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen eine der größten Malware-Datenbanken der Welt aufgebaut und sich zu einer wichtigen Threat-Intelligence-Quelle für Organisationen, Regierungsbehörden und führenden Cybersicherheitsunternehmen auf der ganzen Welt entwickelt hat.

Daten schützen und Business Continuity absichern

Rubrik, Unternehmen für Zero Trust Data Security, gibt die Überschreitung seines jährlich wiederkehrenden Umsatzes (ARR) aus Software-Abonnements von bisher 400 Millionen USD bekannt – im Jahresvergleich stieg dieser um über 100 Prozent. Zudem hat Rubrik eine Netto-Dollar-Bindungsrate von mehr als 140 Prozent erreicht – ein Zeichen für die starke Bindung und das Wachstum von Rubrik.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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