"Security-first"-Ansatz verfolgen

Verizon Mobile Security Index: Viele Organisationen riskieren noch immer ihre Sicherheit

43 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Organisation im letzten Jahr die mobile Sicherheit vernachlässigt hat



Der dritte jährliche Verizon Mobile Security Index zeigt, dass noch immer eine Vielzahl von Unternehmen ihre mobile Sicherheit vernachlässigen und damit Einrichtungen gefährden. In einer Befragung gaben vier von zehn Teilnehmer (43 Prozent) an, dass ihre Organisation im vergangenen Jahr die mobile Sicherheit vernachlässigte. Diese Gruppe verzeichnete dann auch eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit einer Kompromittierung. Die Studie ergab, dass 39 Prozent der Befragten eine Kompromittierung im Zusammenhang mit mobiler Sicherheit verzeichneten. 66 Prozent der Organisationen, die eine solche Kompromittierung erlitten, nannten die Auswirkungen "schwerwiegend". Bei 55 Prozent hatte der Vorfall dauerhafte Auswirkungen.

"In der heutigen Welt ist mobile Konnektivität wichtiger denn je. Organisationen jeglicher Größe und aller Branchen verlassen sich auf mobile Geräte, um einen Großteil ihres täglichen Geschäftsbetriebs zu unterstützen. Daher sollte die mobile Sicherheit Priorität haben," sagt Bryan Sartin, Executive Director, Global Security Services bei Verizon. "Verschiedene Arten von Geräten, unterschiedliche Anwendungen und das verstärkte Aufkommen von IoT-Geräten erschweren die Sicherheit zusätzlich. Daher sollte sich jeder gewissenhaft mit mobiler Sicherheit auseinandersetzen, um sich und seine Kunden zu schützen."

Da mobile Angriffe nicht industriespezifisch sind, enthält der Verizon Mobile Security Index 2020 zusätzliche Branchenreports. Diese umfassen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Fertigung, öffentlicher Sektor, Einzelhandel, sowie kleine und mittlere Unternehmen. Der Bericht beleuchtet auch die Bedeutung der mobilen Sicherheit in Schlüsseltechnologien wie der Cloud oder IoT und die Auswirkungen der neuen 5G-Technologie auf die Sicherheit. Da 80 Prozent der Unternehmen angaben, dass sich der mobile Zugang innerhalb der nächsten fünf Jahre zu dem wichtigsten Zugang zu Cloud-Diensten entwickeln wird, ist es jetzt an der Zeit, sich auf die mobile Sicherheit zu konzentrieren.

Die naheliegende Frage ist: was sollen Organisationen unternehmen? Der Verizon Mobile Security Index identifiziert die vier wichtigsten mobilen Angriffswege, wie Anwender, Apps, Geräte und Netzwerke. Der Report enthält eine Reihe von Tipps, wie Unternehmen sich gegen mobile Sicherheitsbedrohungen schützen können, einschließlich der Etablierung eines "Security-first"-Ansatz, der Entwicklung und Umsetzung von Richtlinien und der Verschlüsselung von Daten in ungesicherten Netzwerken.

Auszüge aus der Studie:

>> Fünf von sechs (83 Prozent) der Befragten antwortete mit einer 8 oder höher bei der Frage, wie wichtig die Mobilität für einen reibungslosen Ablauf ihres Unternehmens ist (auf einer Skala bis 10 Punkte).

>> 43 Prozent der Organisation vernachlässigten ihre Sicherheit; die wichtigsten Gründe hierfür waren Zeit (62 Prozent), Bequemlichkeit (52 Prozent) und Rentabilitätsziele (46 Prozent).

>> 20 Prozent der Unternehmen, die eine mobile Kompromittierung erlitten, gaben an, dass ein fehlerhafter oder unsicherer WLAN-Hotspot beteiligt war.

>> 31 Prozent der Befragten erklärten, eine Kompromittierung im Zusammenhang mit einem IoT-Gerät erlitten zu haben.

>> 84 Prozent der Unternehmen sagten, dass ihre Abhängigkeit von Daten zunimmt, die in der Cloud gespeichert sind.

Die Ergebnisse des Verizon Mobile Security Index 2020 basieren auf einer Umfrage unter mehr als 850 Experten, die für den Kauf, die Administration und die Sicherheit von mobilen und IoT-Geräten verantwortlich sind. Der Report bietet einzigartige Einblicke in die aktuelle mobile Bedrohungslandschaft und zeigt, was Organisationen zum Schutz ihrer Daten und kritischen Systeme unternehmen – oder in vielen Fällen nicht unternehmen. Ergänzend zu den Analysen der Verizon-Experten enthält der Bericht Erkenntnisse und Daten von führenden Anbietern von Sicherheits- und Managementlösungen wie Asavie, IBM, Lookout, MobileIron, NetMotion, Netskope, Symantec, VMWare und Wandera.

(Verizon: ra)

eingetragen: 25.03.20
Newsletterlauf: 10.06.20

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Meldungen: Studien

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Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

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