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Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen

Untersuchungen zufolge profitieren Cyberkriminelle von den Homeoffice-Maßnahmen im Zuge der Coronakrise

Die Untersuchungen ergaben zahlreiche Phishing-Kampagnen in Bezug auf Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 zum Zeitpunkt als die Zunahme erstmals entdeckt wurde



Neue Zahlen von SolarWinds MSP, entnommen aus seinen laufenden Beobachtungen zum weltweiten sicheren Datenverkehr, zeigen einen massiven Anstieg an Angriffen seit dem Ausbruch von COVID-19. Phishing- und Malware-Angriffe nahmen dabei im März 2020 um über 80 Prozent zu. In diesem Zeitraum ermittelte "SolarWinds Mail Assure", eine E-Mail-Schutz- und Archivierungsplattform, ca. 10 Millionen Phishing-Angriffe pro Woche; die Filtergenauigkeit lag bei über 99,999 Prozent.

Die Untersuchungen ergaben zahlreiche Phishing-Kampagnen in Bezug auf Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 zum Zeitpunkt als die Zunahme erstmals entdeckt wurde. Außerdem wurden Angriffe festgestellt, die sich als diverse staatliche Organe und die World Health Organization (WHO) ausgaben und um Spenden baten. Da die Nutzung von Onlineplattformen, -tools und Apps für Videokonferenzen massiv zugenommen hat, sind Phishingkampagnen nicht nur rein auf das eigentliche Thema COVID-19 ausgelegt, sondern zielen auch auf Onlinetools ab, die Mitarbeiter im Homeoffice nunmehr für die Kommunikation und die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs nutzen.

Da viele Organisationen ihre Geschäfte von daheim betreiben und Bildungseinrichtungen auf Online-Lernplattformen umsteigen, sind mehr Nutzer mit verschiedensten Geräten verbunden, die nicht der Kontrolle sicherer Firmennetzwerke mit professionellen E-Mail-Sicherheitslösungen unterliegen.

Das Beispiel unten zeigt den Betreff einer Phishing-Kampagne. Hier haben sich die Hacker als die WHO ausgegeben und rufen Nutzer zu Bitcoin-Spenden auf.

Der Absender ist zwar vermeintlich die World Health Organization, aber offensichtliche Signale weisen darauf hin, dass dem nicht so ist. Erstens: Die Betreffzeile der E-Mail, "COVID-19 Solidaritätsfonds für die WHO – JETZT SPENDEN" impliziert eine gewisse Dringlichkeit. Zweitens: Der Anzeigename wurde manipuliert. Drittens: Die Adresse des Absenders endet mit "@beispiel.de" und die IP-Adresse lautet [1.2.3.4].

Spam, Viren, Malware, Ransomware, Phishing und andere Bedrohungen per E-Mail sind eine massive Gefahr für Unternehmen. Sie können dazu führen, dass Daten gestohlen, die Unternehmens-IPs zu Unrecht auf die Blacklist gesetzt werden, die Produktivität gestört und der Ruf des Unternehmens geschädigt wird. Damit Sie Cyberangriffen nicht zum Opfer fallen, sollte man daher auf diese und ähnliche E-Mail-Betreffzeilen achten, die zurzeit im Umlauf sind:

Die häufigsten Phishing-Betreffzeilen:

Betreff: Sie haben offene Microsoft Office UNSYNC Nachrichten

Betreff: Wichtig: max.mustermann@beispiel.de haben offene eingehende E-Mails

Betreff: Outlook Web Anwendung wird für max.mustermann@beispiel.de geschlossen

Betreff: EMAIL UPGRADE

Betreff: Ihr Konto wird gesperrt

Die häufigsten Malware-Betreffzeilen:

Betreff: Bestätigung der Transaktion und Versanddetails

Betreff: FALSCHE BANKDATEN

Betreff: AW: Versanddokumente

Betreff: DRINGENDER BEDARF: U.S. Department of Health & Human Services/COVID-19 Gesichtsmaske/Stirnthermometer

Die häufigsten Ransomware-Betreffzeilen:

Einmal-Masken/hoher Virenschutz/atmungsaktiv

Betreff: COVID-19 Solidaritätsfonds für die WHO – JETZT SPENDEN

Betreff: Sicherheitshinweis. Jemand hat Zugriff auf Ihr System.

Betreff: Sicherheitswarnung. Ihr Konto wurde manipuliert. Kennwort muss geändert werden.

Betreff: Unbedingt lesen! Ihre persönlichen Daten sind in Gefahr!

Betreff: Hacker kennen Ihre alten Kennwörter. Zugriffsdaten müssen geändert werden.

"E-Mail gehört zu den wichtigsten Kommunikationsmitteln für Unternehmen, ist aber gleichzeitig einer der verletzlichsten Vektoren für bösartige Angriffe auf Unternehmen – Schätzungen zufolge sind rund 68 Prozent der E-Mails in Organisationen Spam oder bösartiger Natur. Der COVID-19-Virus hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit und die Art der Unternehmensführung, sondern dehnt auch die Möglichkeiten für Kriminelle massiv aus", meint Alex Quilter, Vice President Product Management, SolarWinds MSP. "MSPs müssen sich dieser Angriffe in besonderem Maße bewusst sein, damit sie ihre Kunden entsprechend instruieren und ihnen Taktiken und Tools zur Abwehr dieser potenziellen Bedrohungen an die Hand geben können. Eine stabile Sicherheitsstruktur senkt das Risiko für Ihre Kunden. Dazu zählt auch das zuverlässige Filtern von E-Mails, damit bösartige Inhalte erst gar nicht den Empfänger erreichen." (SolarWinds: ra)

eingetragen: 01.05.20
Newsletterlauf: 24.08.20

SolarWinds: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Studien

Kritische Auswirkungen auf die IT-Sicherheitslage

Eine aktuelle Studie von Ivanti hat die Auswirkungen des massenhaften Umzugs ins Home Office auf die Unternehmens-IT untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitsbelastung der IT-Teams, Sicherheitsprobleme und Kommunikationsherausforderungen in dieser neuen Ära der ortsunabhängigen Arbeit erheblich zugenommen haben. 66 Prozent der befragten IT-Fachleute sehen einen deutlichen Anstieg von Sicherheitsproblemen in den vergangenen drei Monaten. 63 Prozent geben eine deutlich gestiegene Arbeitsbelastung seit dem Wechsel ins Home Office zu Protokoll.

Menge der verschiedenen Betrugsmaschen überwältigend

Sicherheitsexperten warnen Nutzer von Instagram vor steigenden Betrugszahlen auf der Social Media-Plattform. Durch seinen Fokus auf lebhafte Bilder, hochwertigen Content und weiter wachsende Beliebtheit bietet Instagram ein leichtes Ziel für Cyberkriminelle, die sich online als ehrliche, gute Menschen ausgeben. Das Primärziel von Online-Betrug sind Leute, die sich mit Cybersecurity nicht gut auskennen. Das zeigt sich generell dadurch, dass auf Plattformen mit jüngerem Publikum gezielt wird, da Betrüger junge Menschen als naiver einschätzen. Jüngsten Daten zufolge sind 30 Prozent der weltweiten Instagram Nutzer zwischen 18 und 24 Jahren alt, und 35 Prozent zwischen 25 und 34. Insgesamt benutzen unglaubliche 72 Prozent aller Teenager Instagram.

Schadprogramme, die von Nationalstaaten verbreitet werden

Laut einer neuen Studie, die von Avast veröffentlicht wurde, sind 15 Prozent der beruflich genutzten Computer weltweit dem Risiko einer Infektion durch Malware ausgesetzt. Dem Report zufolge ist in Deutschland derzeit jeder achte Geschäftscomputer (12,46 Prozent) gefährdet. Im internationalen Vergleich landet Deutschland auf Platz zehn der Top-10 Länder mit dem niedrigsten Risiko. Die Ergebnisse wurden im Avast Global PC Risk Report 2020 veröffentlicht, in dem die durch Avast-Lösungen erkannten Malware-Bedrohungen detailliert analysiert wurden und so die Häufigkeit von Cyberangriffen auf PCs innerhalb von Unternehmensnetzwerken ermittelt werden konnte. Den Daten zufolge ist das weltweite Risiko einer Infektion durch jede Art von Malware – dies schließt sowohl einfache als auch komplexe Bedrohungen ein – für einen Geschäftscomputer im vergangenen Jahr um vier Prozent gestiegen.

Produktivität am Arbeitsplatz statt Geräteschutz

Trend Micro veröffentlichte neue Umfrageergebnisse, die zeigen, wie Mitarbeiter im Homeoffice mit der Cybersicherheit umgehen. Nahezu drei Viertel der Remote-Mitarbeiter (72 Prozent weltweit, 69 Prozent in Deutschland) geben an, dass sie sich seit Beginn des Lockdowns bewusster an die Cyber-Sicherheitsrichtlinien ihrer Unternehmen halten. Für Unternehmen ist es jedoch zu früh, um aufzuatmen, denn die Ergebnisse zeigen auch das riskante Verhaltensweisen dennoch fortbestehen. Die Studie "Head in the Clouds" von Trend Micro untersucht verschiedene Verhaltensweisen und Einstellungen zum Thema Cybersicherheit. In Interviews mit 13.200 Remote-Mitarbeitern in 27 Ländern weltweit (davon 504 in Deutschland), wurden diese zu den IT-Richtlinien ihres Unternehmens befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass es für Unternehmen noch nie einen besseren Zeitpunkt gab, um von einer gestiegenen Awareness der Mitarbeiter in Bezug auf Cybersicherheit zu profitieren. Auch wird deutlich, dass der von Unternehmen gewählte Ansatz zur Schulung entscheidend dafür ist, dass sichere Praktiken eingehalten werden.

IT-Security aus der Cloud

Malware, Phishing oder Unachtsamkeit – Was ist das größte Risiko für die IT-Sicherheit? In den letzten zwei Jahren kam es bei rund 61 Prozent der mittelständischen Unternehmen zu einem IT-Sicherheitsvorfall. Die Liste mit den meisten Cyberangriffen führt die Industrie (74 Prozent) an mit ihren vernetzten Produktionsanlagen und oftmals veralteten IT-Systemen. Die Branche verzeichnete am häufigsten Attacken durch Malware (37 Prozent) wie Viren, Trojaner oder Würmer. Eine weitere beliebte Angriffsmethode setzen Cyberkriminelle vermehrt beim Handel (38 Prozent) ein: Phishing. Der Trickbetrug ist simpel, aber effektiv und wird daher immer häufiger eingesetzt. Cyberkriminelle senden täuschend echt gefälschte Mails oder SMS und stehlen nach dem Klicken auf den manipulierten Link die Zugangsdaten.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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