- Anzeigen -
Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche


Eine typische Breachstortion-Mail

"Wir haben Ihre Website gehackt" Aus Sextortion wird Breachstortion

Die neue Strategie setzt wie bei Sextortion auf die Angst ihrer Opfer vor peinlicher, rufschädigender Enthüllung sowie auf das Fehlen irgendeines Beweises dafür, dass überhaupt ein Angriff erfolgt ist



Cyberkriminelle Erpresser verfolgen eine neue Strategie, um mit Fake-Behauptungen satte Lösegelder zu erbeuten. Diesmal zielen sie auf Unternehmen mit Daten und Datenbanken in ihren Internetseiten. Noch im April hatte SophosLabs darüber berichtet, dass eine große Welle an ‘Sextortion‘ Scam-Mails hauptsächlich auf private Internetnutzer zurollt. Internetganoven sendeten E-Mails an beliebige Empfänger und versuchten diese mit angeblich aufgenommenem Bild- und Filmmaterial zu erpressen, das die Opfer beim Ansehen pornografischer Internetseiten zeigen sollte. In den meisten Fällen hatten die Erpresser keinerlei Beweismaterial und bauten schlicht auf den Schrecken derer, die sich ertappt fühlten und dann bis zu 2.000 US-Dollar in Bitcoin überwiesen. SophosLabs gehen davon aus, dass mit diesen Erpressungsversuchen rund 100.000 Dollar pro Monat ergaunert wurden.

Doch mittlerweile scheint diese Masche nicht mehr so richtig zu ziehen. Zu viele potenzielle Opfer wissen inzwischen, dass es sich in den allermeisten Fällen um inhaltslose Erpressungsversuche handelt. Die Cyberkriminellen haben sich deswegen direkt die nächste Gaunerei ausgedacht, um weiterhin mit Lösegeldern Kasse zu machen: Aus Sextortion wird Breachstortion.

Breachstortion – der neueste Coup der Cyberkriminellen-Gang

Die neue Strategie setzt wie bei Sextortion auf die Angst ihrer Opfer vor peinlicher, rufschädigender Enthüllung sowie auf das Fehlen irgendeines Beweises dafür, dass überhaupt ein Angriff erfolgt ist. Der große Unterschied: Breachstortion zielt nicht mehr nur auf vermeintliche, rein private Liebhaber von Schmuddelseiten ab. Diesmal sind es vor allem Unternehmen, die ins Visier geraten. Die Erpresser behaupten in ihren erpresserischen E-Mails, die Website des Opfers gehackt und sich mit den Daten davongemacht zu haben. Nun droht man, die Daten öffentlich zu machen und damit den guten Ruf des Website-Inhabers empfindlich zu schädigen – zur Wahrung seiner Reputation möge das betroffene Unternehmen (oder das private Opfer) doch nun bitte Summe X an die Erpresser bezahlen. Was an sich schon eine ungute Vorstellung ist, stellt besonders vor dem Hintergrund der EU-DSGVO ein absolutes Schreckensszenario für viele Unternehmen dar. Denn im schlimmsten Fall kommen die Behörden ins Spiel.

Eines dürfte also gewiss sein: Der eine oder andere wird genauso wie bei Sextortion vor lauter Schreck und Furcht bezahlen. Und die Erpresser hätten wieder einmal ihr Ziel mit minimalem Aufwand erreicht.

Eine typische Breachstortion-Mail

Im Grunde ähneln sich Erpresser-E-Mails, ganz gleich welches Thema die Gangster als Schreckmoment nutzen. Eine typische Breachstortion-Mail, welche die SophosLabs untersucht haben, klingt so (übersetzt aus einer englischen Breachstortion-Mail):

Betreff: Ihre Website wurde gehackt

BITTE LEITEN SIE DIESE E-MAIL AN JEMANDEN IN IHREM UNTERNEHMEN WEITER, DER IN DER LAGE IST, WICHTIGE ENTSCHEIDUNGEN ZU TREFFEN!

Wir haben Ihre Website [URL] gehackt und Ihre Datenbanken extrahiert.

Wie ist dies geschehen?

Unser Team hat eine Schwachstelle in Ihrer Website gefunden, die wir ausnutzen konnten. Nachdem wir die Schwachstelle gefunden hatten, konnten wir uns Ihre Datenbank-Anmeldedaten besorgen und Ihre gesamte Datenbank extrahieren und die Informationen auf einen Offshore-Server verschieben.

Was bedeutet das?

Wir werden systematisch eine Reihe von Schritten durchlaufen, die Ihren Ruf nachhaltig schädigen. Zuerst wird Ihre Datenbank veröffentlicht oder an den Meistbietenden verkauft, der sie dann mit welchen Absichten auch immer nutzen wird. Wenn E-Mail-Adressdaten gefunden werden, wird diesen per E-Mail mitgeteilt, dass ihre Informationen verkauft oder veröffentlicht wurden und dass Ihre [URL] fehlerhaft war. Dadurch wird Ihr Ruf geschädigt und sie werden mit verärgerten Kunden/Partnern konfrontiert sein. Darüber hinaus werden alle Links auf Ihre Webseite, die in den Indizes der Suchmaschinen zu finden sind, durch Nutzung von Blackhat-Techniken, die wir in der Vergangenheit zur De-Indizierung unserer Ziele verwendet haben, de-indexiert.

Im weiteren Verlauf dieser E-Mails werden meist Erpressungssummen zwischen 1.500 und 2.000 Dollar in Bitcoin verlangt. Die Nachricht enthält keine E-Mail- oder Website-Kontaktdaten. Die Gauner weisen lediglich darauf hin, dass man sich nicht die Mühe machen braucht, auf die E-Mail zu antworten. Zudem gibt es keine Website, auf der man die Zahlung zurückverfolgen oder sehen kann, ob die Kriminellen das Geld erhalten haben.

Mit anderen Worten: Die Opfer sollen auf das gute Wort von Gaunern vertrauen, dass nach der Lösegeldzahlung aus den angeblich erbeuteten Daten kein weiteres Kapital geschlagen wird. Ziemlich dreist.

Was kann man tun?

Unternehmen, die solche Erpresser-E-Mails erhalten, sollten im ersten Schritt klären, ob die Behauptung überhaupt sein kann. Denn ein Unternehmen, das keine Datenbanken oder Adressdaten auf seiner Internetseite speichert, kann mit diesen auch nicht erpresst werden. Dennoch gilt es, die eigenen Datenbanken und Daten, die man im Internet oder auf Webseiten gespeichert hat, sehr genau im Blick zu behalten. Auch wenn die überwiegende Mehrzahl solcher Mails schlicht Fake sind, kann potenziell auch mal eine echte und ernst gemeinte kriminelle E-Mail dabei sein, die auf einen tatsächlichen Datenklau hinweist.

Michael Veit, Technology Evangelist bei Sophos gibt Unternehmen (und Privatpersonen) folgende Tipps:

1. Niemals unnötig sensible Daten auf öffentlich zugänglichen Systemen speichern. Sollte aus technischen Gründen eine Speicherung sensibler Daten auf solchen Systemen unumgänglich sein – etwa Kundendaten in Webshops – dann sollten diese unbedingt in besonders geschützten Umgebungen gespeichert werden.

2. Zu den technischen Schutzmaßnahmen auf Netzwerkebene zählen Web Application Firewalls und Intrusion-Prevention-Systeme. Die Server selbst müssen mit aktuellen Endpoint/Server-Protection-Lösungen mit zusätzlichen EDR-Funktionen geschützt werden und immer auf dem aktuellen Patch-Stand gehalten werden.

3. Für sensible Daten, die auf öffentlich zugänglichen Systemen gespeichert werden müssen (inklusive in der Public Cloud) gilt, dass diese verschlüsselt werden sollten. Selbst wenn Cyber-Kriminelle es schaffen, die Daten aus einem besonders geschützten Bereich zu entwenden, können sie mit den verschlüsselten Informationen absolut nichts anfangen.

4. Auf keinen Fall Erpressungsgelder bezahlen! Erstens kann man sich durch die Zahlung von Erpressungsgeldern selbst strafbar machen und zweitens öffnet man damit den Kriminellen Tür und Tor für weitere Forderungen.

5. Sollte es eine begründete Annahme geben, dass der Erpressungsversuch tatsächlich echt ist und auf einem realen Datendiebstahl beruht, gilt es, die entsprechenden Behörden zu informieren, die aufgrund ihrer Erfahrung die bestmöglichen Schritte mit Unternehmen und Betroffenen besprechen.

6. Security-Hygiene: Bei der Vielzahl an durchaus raffinierten Hacking-, Diebstahl- und Erpressungsversuchen der Cyberkriminellen, ist es notwendig, die eigene Security kontinuierlich auf die Probe zu stellen. Synchronisierte, vernetzte und durch Künstliche Intelligenz unterstütze Security ist heute das beste Mittel, den Internetkriminellen einen wirksamen Schutz entgegen zu stellen. (Sophos: ra)

eingetragen: 26.06.20
Newsletterlauf: 15.09.20

Sophos: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Tipps & Hinweise

Datensicherung und Wiederherstellbarkeit

Insider sind weiterhin eine der größten Bedrohungen für Organisation und ihre wertvollen Daten. Um sich vor Datenverlust zu schützen, benötigen Organisationen eine passende Strategie zur Datensicherung, die die Wiederherstellbarkeit aller Daten zu jedem Zeitpunkt ihres Lebenszyklus gewährleistet.

Vorsicht im Umgang mit E-Mails aller Art

Check Point Software Technologies weist auf die Notwendigkeit hin, dass jeder Einzelne der IT-Sicherheit Priorität einräumt, sowohl im Geschäfts- als auch im Privatleben, um das ständig wachsende Risiko von IT-Angriffen abzuwehren. Nach Angaben von Check Point Research (CPR) haben die Angriffe im Vergleich zum Vorjahr um 59 Prozent zugenommen.

Jede Maschine benötigt eine Identität, um sich zu authentifizieren

Nach dem Cyberangriff auf ein australische Telekommunikationsunternehmen stellten investigative Reporter fest, dass das Unternehmen angeblich den öffentlichen Zugang zu der betroffenen API deaktiviert hatte. Ihr Entwicklerportal, das zufälligerweise seit Januar ein abgelaufenes SSL-Zertifikat hat, wodurch APIs nicht vertrauenswürdig sind, war weiterhin zugänglich.

Erste Hilfe bei Hackerangriff: Was Betroffene tun können

Hackerangriffe auf Firmennetzwerke verlaufen häufig still und leise. Bis die ausgenutzte Schwachstelle oder der Schaden erkannt werden, können mehrere Tage bis hin zu einigen Monaten vergehen, warnen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group.

Trainings für Anwender, um Malware besser zu erkennen

Nach einer repräsentativen Studie des Bitcom aus 2021 entstand der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020 durch Cyberangriffe ein Schaden von 220 Milliarden Euro, und laut Verizon Data Breach Incident Report sind Anmeldedaten mit über 60 Prozent die begehrteste Datenkategorie bei Sicherheitsverletzungen.

- Anzeigen -
Embedded Software Engineering
Kongress 2022 - Sindelfingen
05.–09.12.2022

Der ESE Kongress
ist Deutschlands Leitkongress
der Embedded-Softwarebranche

Besuchen Sie SaaS-Magazin.de

SaaS, On demand, ASP, Cloud Computing, Outsourcing >>>


Kostenloser Newsletter

Werktäglich informiert mit IT SecCity.de, Compliance-Magazin.de und SaaS-Magazin.de. Mit einem Newsletter Zugriff auf drei Online-Magazine. Bestellen Sie hier

Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

Diese Webseite verwendet Cookies - Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mit dem Klick auf „Erlauben“erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.