IT-Sicherheit bei Fluggesellschaften


Wie sich die Flugbranche mit Machine Learning, Big Data und Analytik gegen Cyberangriffe, Sicherheitsverletzungen und Systemausfälle schützen kann
Neben den wertvollen Kundendaten floriert im Darknet ein wachsender Schwarzmarkt für Vielfliegermeilen



Die IT-Sicherheit in der Flugbranche steht, wie kaum eine andere, tagtäglich einer Mammutaufgabe gegenüber, ihre Systeme vor Ausfällen jeglicher Art zu schützen. Die Flugbranche ist auf sehr vielen Ebene in einem sehr hohen Maß von Technologie abhängig. Nicht nur die Flugzeuge selbst, mit ihren hunderten Systemen, der komplette Prozess von der Buchung, dem Ticketing, mobilen Apps, die Verwaltung von Kundendaten, Gepäcktracking und hunderte weitere Systeme sind daran beteiligt, Flugreisen nicht nur bequem sondern vor allem auch sicher zu machen. Die organisatorische, technologische und logistische Komplexität der Flugbranche stellt an sich natürlich ein Problem dar, denn Hacker haben potenziell sehr viele mögliche Einfallstore, die sie nutzen können, um Schaden anzurichten.

Eine solch große Angriffsfläche lässt sich natürlich längst nicht mehr von Sicherheitsanalysten und normalen Sicherheitslösungen abdecken. Egal, ob Fluglinie, Flughafen, Reiseveranstalter oder Logistikunternehmen um das komplexe System der Flugbranche abzusichern, setzen die IT-Sicherheitsteams der beteiligten Unternehmen vermehrt auf modernste Sicherheitstechnik, die KI und Maschinelles Lernen, Big Data und fortschrittliche Analysen beinhalten. Hier vier Beispiele, wie Kriminelle die Flugbranche angreifen können und wie sich Fluglinien mit modernen Abwehrmethoden dagegen wehren können.

Flugzeuge Absicherung fliegender Rechenzentren
Fraglos ist die Absicherung der Flugzeuge selbst die wichtigste Aufgabe der Fluglinien. Technologisch hochgerüstet und vernetzt, sind die Wunderwerke moderner Ingenieurskunst fast schon fliegende Rechenzentren und bieten so zahlreiche Angriffspunkte. Dabei ist Flugzeug auch nicht gleich Flugzeug. Neben komplett neuen Typen betreiben Fluggesellschaften auch teilweise Jahrzehnte alte Maschinen innerhalb ihrer Flotten. Beispiele, wie ethical Hacker sich Zugang in Systeme von Flugzeugen verschafften gibt es zahlreiche: Bereits 2015 zeigte ein Cybersicherheitsberater dem FBI, wie er sich erfolgreich in das Computersystem eines Flugzeugs hackte und es zum Klettern brachte.

Dann, ein Jahr später, hackte ein Beamter des Department of Homeland Security aus der Ferne die Systeme eines Flugzeugs, das auf einem Flughafen geparkt war. Wie kann man jedoch sicherstellen, dass sowohl alte als auch neue Flugzeuge vor Cyberangriffen geschützt sind?

Prinzipiell unterscheidet sich die Absicherung der IT-Systeme von Flugzeugen nicht von anderen Branchen. Überall, wo Sicherheit der IT oberste Priorität hat, müssen moderne Abwehrlösungen im Einsatz sein, um den immer gewiefter vorgehenden Angreifern einen Schritt voraus zu sein. Die Antwort liegt in der Sicherheitssoftware und fortschrittlichen Analysewerkzeugen. Um die Sicherheit zu erhöhen, die normale Sicherheitslösungen bieten, setzen Fluglinien auf SIEM-Lösungen der nächsten Generation, um alle Bewegungen im Netzwerk, ob gutartig oder bedrohlich, beobachten zu können.

Da dies von Menschenhand nicht möglich ist, kommen fortschrittliche KI-Algorithmen und Maschinelles Lernen zum Einsatz, die jede Bewegung analysieren und für jede Identität ein Basisverhalten festlegen. Jegliche Aktion im Netzwerk, die von diesem Basisverhalten abweicht, wird von diesem fortschrittlichen System erkannt und die Fluggesellschaft kann dann entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.

Passagierdaten - Zugangspunkte für Identitätsdiebstahl und Betrug
Genauso wie viele modernen Unternehmen sammeln Fluglinien kontinuierlich Daten an. Neben den normalen Daten des IT-Betriebs und den Flugdaten der Flugzeuge selbst, sind vor allem Kundendaten für Hacker besonders interessant. Die Datensätze beinhalten im Normalfall nicht nur Kreditkartendaten, sondern auch die Nummer des Reisepasses eine potenzielle Goldgrube für Cyberkriminelle um Identitäten zu stehlen. Diese Gefahr ist tatsächlich sehr real: Erst kürzlich erbeuteten Cyberkriminelle die persönlichen Daten von rund 9,4 Millionen Kunden von Cathay Pacific. Und für die gestohlenen Daten von 380.000 Kunden musste British Airways im Rahmen der DSGVO eine Geldbuße von fast 230 Millionen US-Dollar Strafe bezahlen.

Um in Netzwerke einzudringen, bemächtigen sich Eindringlinge meist der Identität interner Mitarbeiter um dann Zugriff auf das Netzwerk zu bekommen und unter Umständen Malware zu installieren und Daten zu stehlen. Auch fortschrittliche APTs werden eingesetzt um Netzwerke zu infiltrieren. Um zu verhindern, dass Cyberkriminelle an Kundendaten jeglicher Art gelangen können, setzen Fluglinien auch hier auf modernste Sicherheitslösungen, aufbauend auf KI und Maschinellem Lernen. So können sie diese Angriffe erkennen, da diese bei der Analyse vom bekannten Verhaltensmuster abweichen.

Meilenkonten Geldwerte Vorteile aus dem Darknet
Neben den wertvollen Kundendaten floriert im Darknet ein wachsender Schwarzmarkt für Vielfliegermeilen. Die dort unrechtmäßig gehandelten Meilen kosten dort zwar nur einen Bruchteil dessen, was man für die Meilen an Fluggesellschaften oder Kreditkartenunternehmen zahlen würde, haben aber dennoch einen echten Wert denn sie können gegen geldwerte Vorteile eingetauscht werden. Die rufen natürlich Kriminelle auf den Plan, die versuchen Meilenkonten zu hacken um die Meilen dann zu transferieren und gegen echtes Geld zu verkaufen.

Moderne UEBA-Lösungen können hier wiederholte Anforderungen zum Zurücksetzen von Passwörtern für dasselbe Konto oder Anmeldeversuche von einem ungewöhnlichen Ort aus erkennen und verhindern, dass Kriminelle in Meilenkonten gelangen können.

Gepäck - Das Risiko unbeaufsichtigter Koffer
Gepäck wird eher selten als Sicherheitsproblem angesehen. Gewiefte Kriminelle haben es jedoch auch hier geschafft, den Prozess für ihre Zwecke auszunutzen: Mehrere Fluggesellschaften haben Gepäckabfertiger am Check-In-Schalter entdeckt, die neben den Koffern der Fluggäste einen oder mehrere zusätzliche Koffer unter deren Namen in das System eincheckten. Dieses Gepäck reiste dann unter dem Namen nichtsahnender Passagiere an den Zielort, um dann dort von einem Komplizen abgeholt zu werden. So können Schmuggler, für sich relativ gefahrlos, Waren aller Art über Grenzen hinweg transportieren.

Um das Problem zu lösen, nutzen Fluggesellschaften neue Lösungen der Datenanalyse. Neben der Verfolgung des Standorts eines Gepäckstücks zu einem bestimmten Zeitpunkt kann die Analytik nämlich auch ungewöhnliche Muster erkennen. Koffer, zum Beispiel, die beim Beladen unerwartet in das System eingegeben werden, oder Mitarbeiter, die auffällig häufig fehlgeleitetes Gepäck eingeben.

Sicherheit in der Flugbranche ist ohne KI unmöglich geworden
Die Flugbranche ist eines der extremsten Beispiele dafür, wie schwierig es sein kann, sich gegen Angreifer aus vielen Richtungen gleichzeitig zu verteidigen. Eines ist sicher: Menschen allein können diese Mammutaufgabe längst nicht mehr stemmen. Um die IT der Flugbranche sicherer zu machen, benötigen alle beteiligten Organisationen fortschrittliche Lösungen, die auf Künstlicher Intelligenz, Maschinellem Lernen und Analytik aufbauen. Nur können sie Angriffe auf die zahlreichen Teile der Organisation erkennen und abwehren.

Über Egon Kando
Egon Kando ist Regional Sales Director Central & Eastern Europe bei Exabeam. Der diplomierte Ingenieur ist seit über 18 Jahren im IT-Security Markt tätig und begann seine Karriere einst bei der BinTec AG in Nürnberg. Im Verlauf seiner Karriere war der erfahrene IT-Spezialist in verschiedenen Rollen bei Internet Security Systems, später IBM ISS, SonicWALL und Imperva beschäftigt.
(Exabeam: ra)

eingetragen: 28.10.19
Newsletterlauf: 10.12.19

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Meldungen: Tipps & Hinweise

In naher Zukunft disruptive Cyberangriffe

Generative KI-Tools haben das Potenzial, in naher Zukunft wirklich disruptive Cyberangriffe zu ermöglichen. Doch gibt es schon heute neue kriminelle LLMs oder Angebote von ChatGPT-ähnlichen Fähigkeiten in Hacking-Software? Eine Analyse von Trend Micro zeigt die neuesten Entwicklungen und beleuchtet, welche Bedrohungen in der nahen Zukunft zu erwarten sind.

Schnelle Erholung auch im Angriffsfall

Heutzutage beginnen die meisten Cyberangriffe ohne den Einsatz von Malware, sondern mithilfe kompromittierter Zugangsdaten. In Konsequenz können sich Cyberkriminelle, trotz zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen, leicht Zugriff auf Systeme verschaffen, um im nächsten Schritt beispielsweise Ransomware zu verbreiten, Daten zu verschlüsseln, sensible Daten zu exfiltrieren oder auch IT-Assets zu blockieren.

Nur umfassende Prävention bietet wirksamen Schutz

Ransomware stellt eine enorme Bedrohung für Unternehmen dar, da die Angreifer immer raffinierter und schneller bei der Ausführung ihrer Angriffe werden. Die neuesten Statistiken zeigen, dass Unternehmen zwar ihre Fähigkeit zur Erkennung von Ransomware-Angriffen verbessert haben und die Erkennungszeit um 44 Prozent von neun Tagen auf nur fünf Tage verkürzen konnten.

Best Practice "immutable" Datenspeicherlösung

Aufgrund steigender Kosten in sämtlichen Geschäftsbereichen stehen Unternehmen unabhängig von Größe und Branchenzugehörigkeit unter starkem Druck. Doch das Sparen am falschen Ende kann Unternehmen in Schwierigkeiten bringen. Dies trifft insbesondere für die Cybersicherheit zu.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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