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Verschlüsselte E-Mail versus sichere Kollaboration


E-Mail ist unsichere Kommunikation aber keine Kollaboration
Das müssen auch nicht IT-affine Kollegen in den Unternehmen wissen

(17.03.15) - Das Thema Digitalisierung verspricht vor allem der Arbeitswelt eine Menge Vorteile: E-Mails auf allen auch auf privaten Geräten, unkompliziertes Teilen von großen Dateien via Cloud-basierter Filesharing-Dienste und Zugriff auf alles von überall. Diese schöne neue Welt funktioniert für den nicht IT-affinen Anwender in Unternehmen schnell und reibungslos. Die Verantwortlichen in den Unternehmen haben dagegen kaum mehr eine ruhige Minute: Sicherheit ist das zentrale Thema.

Gerade auch in der Cloud gibt es eine Reihe von Möglichkeiten rechtssicher, effektiv und einfach zusammenzuarbeiten. Die Herausforderung für die Durchsetzung solcher Lösungen besteht dabei oft darin, die Kollegen mit weniger IT-Verständnis auf das Gefahrenpotential der eingesetzten Lösungen hinzuweisen und andererseits die Einfachheit der Bedienung von neuen, aber sicheren Lösungen aufzuzeigen.

Die E-Mail gilt nach wie vor als das Top-Instrument für den Informationsaustausch innerhalb und zwischen Unternehmen. Der Umgang mit E-Mails birgt aber enorme Gefahren. Dabei geht es nicht immer um externe Bedrohungen à la NSA. Für den Mitarbeiter liegt ein riesiges Gefahrenpotential alleine in einem falschen Mausklick: Schnell ist der falsche Adressat eingefügt oder das falsche Dokument angehängt. Und: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht: Das ungeschützte Versenden von bestimmten Dokumenten widerspricht nicht selten den unternehmenseigenen Vorschriften oder verstößt gar gegen geltendes Recht, wie etwa der Austausch von vertraulichen Personaldaten. Um einen sicheren Versand von E-Mails zu gewährleisten, müssen diese verschlüsselt werden. Technische Möglichkeiten gibt es viele, wie z.B. Client-, Server- oder PKI-basierte Lösungen, aber auch passwortgeschützte Chiffrierungen. Je sicherer die Lösungen sind, desto komplexer ist die Handhabung und damit sinkt deren Akzeptanz in den Unternehmen.

Lesen Sie zum Thema "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Sichere Kollaboration in der Cloud: Erfolgsfaktor leichte Handhabung
Für den Austausch und das gemeinsame Arbeiten an Daten und Dokumenten empfehlen sich somit Kollaborationslösungen. Der Markt an verfügbaren Lösungen erstreckt sich von Freeware-Filesharing in der Cloud bis hin zu komplexen IT-Systemen für Unternehmen. Der Boom Cloud-gestützer Filesharing-Lösungen beweist, dass sich das Konzept Kollaboration längst in den Köpfen der digitalen Gesellschaft etabliert hat. Aber auch hier berücksichtigen die Anwender Sicherheitsaspekte kaum. Sollte der physikalische Speicherort der Daten in der Cloud unbekannt oder außerhalb der EU liegen, ist das ein KO-Kriterium für den Einsatz für viele Unternehmen.

Schutz vor fremdem Zugriff, Viren und anderen Bedrohungen ist elementar, für den Anwender und die Durchsetzung im Unternehmen aber nur ein Aspekt: Einfache Bedienbarkeit, mobiler Zugriff und viele andere Funktionen, die man aus den Standard-Mail-Programmen kennt, sollten genauso möglich sein. Neben den Sicherheitsaspekten gibt es aber weitere Vorteile für Unternehmen durch den Einsatz solcher Lösungen: Z.B. die Möglichkeit der Rückverfolgung von Mails, oder dass das System über die von einem bestimmten Ansprechpartner durchgeführten Aktivitäten informieren und die Verbreitung eines speziellen Dokuments zurückverfolgen kann. Auch revisionssichere Protokollierung und andere Sicherheitseinstellungen zur Abdeckung von Compliance-Richtlinien sind Features, die IT-Verantwortliche ruhig schlafen lassen können.

Lesen Sie zum Thema "Compliance" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

Auf jeden Fall muss die eigene IT-Organisation in der Lage bleiben, das Setup zentral zu steuern und alle Workspaces zu monitoren. Ganz wichtige Punkte bei der Beurteilung von Kollaborationslösungen kommen der Bedienbarkeit für die Mitarbeiter zu: Idealerweise sind diese Lösungen so intuitiv, dass es weder Hemmschwellen gibt, noch Schulungsaufwand nötig ist. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt sind die Kosten der eingesetzten Lösung. Neben den absoluten Kosten als Aufwandsgröße bietet eine perfekte Lösung auch volle Transparenz und Planungssicherheit über die gesamte TCO.

Monika Hriczucsah, International Marketing Manager, Oodrive: "Smart, Single Source und sicher. Das sind die vier S für den Einsatz erfolgreicher Kollaborations-Tools. Und dann können Unternehmen sich ruhigen Gewissens um ihr Business kümmern." (Oodrive: ra)

Oodrive: Kontakt und Steckbrief

Über Oodrive

Oodrive ist einer der europäischen Marktführer für sichere Online-Datenverwaltung für Unternehmen. Der SaaS-Pionier betreut über 14.500 Firmen in über 90 Ländern, die mit Lösungen des Unternehmens weltweit sicher und online kollaborieren. Kleine und mittelständische Betriebe vertrauen Oodrive dabei ebenso wie Großkunden. Die Branchen der Kunden umfassen unter anderem unterschiedliche Industriesektoren, den öffentlichen Dienst, das Baugewerbe, Medien und Kommunikation, das Gesundheitswesen sowie das Rechts- und Finanzwesen. Vor allem Unternehmen in den letztgenannten Geschäftsbereichen profitieren dabei von End-to-End-, Closed-Loop-Sicherheit und nahtloser Verschlüsselung selbst bei der Zusammenarbeit mit externen Partnern außerhalb der Firewall. Die Oodrive-Lösungen wurden mit den folgenden zwei Prämissen entwickelt: höchste Sicherheit und leichte Handhabung.

Gerade die leichte Bedienbarkeit der Collaboration-Lösungen steigert die Zufriedenheit der Kunden, macht Trainings überflüssig und minimiert das Risiko von Compliance-Verletzungen durch den Einsatz von Behelfslösungen .iExtranet bietet Support für verteiltes Arbeiten von einer Vielzahl von Geräten aus, da Dateien zu jeder Zeit, von jedem Ort und von jedem Gerät aus (Desktop-PC, Laptop, Android, iOS, BlackBerry, etc.) zugängig sind. Mit der Online-Filesharing-Lösung können Daten einfach und sicher geteilt werden, unabhängig von ihrer Anzahl, Größe oder ihrem Format. Mit einem einfachen Klick werden Dateien zur Verfügung gestellt und Ordner in Online-Arbeitsbereiche umgewandelt. Durch die Integration verschiedener Tools lässt sich iExtranet außerdem individuell an die Wünsche des Kunden anpassen. Zu diesen Features gehören unter anderem ein Tool zur firmenspezifischen Klassifizierung von Metadaten, das Erstellen einer elektronischen Signatur sowie ein Programm zur automatischen Synchronisation der geteilten Dateien. Mit iExtranet kollaborieren Kunden, Außendienstmitarbeiter, Tochterfirmen, Dienstleister oder Partner weltweit, effizient und vor allem sicher.

Als Vorreiter des SaaS-Modus in Europa engagiert sich Oodrive in der Förderung des Cloud Computing und ist ein aktives Mitglied in verschiedenen Vereinen und Institutionen wie EuroCloud Germany. Das Unternehmen wurde im Jahre 2000 in Frankreich gegründet und hat heute Niederlassungen in München, Paris, Brüssel, Genf, Sao Paolo und Hong Kong.

Kontakt
Oodrive Deutschland GmbH
Monika Hriczucsah
info(at)oodrive.de
Rückertstr. 4
80336 München
Tel.: 089 59991540
www.oodrive.de

Pressekontakt
Lucy Turpin Communications

Birgit Fuchs-Laine; Philipp Heilos
Tel.: 089 417761-13/28
oodrive(at)lucyturpin.com

Dieses Boilerplate ist eine Anzeige der Firma Oodrive Deutschland GmbH.
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Meldungen: Tipps & Hinweise

Wenn OT und IT nicht miteinander reden

Die Vorzüge der Digitalisierung sollen auch in der Produktion und bei der Vernetzung von Maschinen zum Tragen kommen. Die Auflösung der Grenzen zwischen OT (Operational Technology) und IT schafft aber neue Herausforderungen in der Abwehr von Bedrohungen, etwa durch Cyberangriffe. NTT, ein IT-Dienstleistungsunternehmen, erklärt, vor welchen Herausforderungen Unternehmen dabei stehen. Die Digitalisierung der Produktion, angefangen bei MES (Manufacturing Execution System) über "intelligente" Maschinen und Anlagen bis hin zu digitalen Zwillingen, verändert Aufgaben und Zuständigkeiten. Während sich in den meisten Industrieunternehmen die IT-Abteilung um Soft- und Hardware, Kommunikationstechnologie und Bereiche wie CRM oder Analytics kümmert, ist das OT-Team für Produktions- und Industrieanlagen zuständig, die lange Zeit in sich geschlossene Systeme ohne Anbindung an das Internet waren. Durch die zunehmende Vernetzung gerät diese klare Aufgabenteilung ins Wanken – künftig müssen OT und IT eng zusammenarbeiten. Sicherheit für die OT-Umgebung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen, weshalb sie die folgenden fünf Punkte im Blick behalten sollten.

KRITIS-Betreiber in der Pflicht

Smartphones und Tablets ermöglichen effizientes Arbeiten von unterwegs, bergen aber zahlreiche Gefahren. Virtual Solution erklärt, auf welche Risiken Behörden und kommunale Unternehmen unbedingt achten müssen. Das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 nimmt KRITIS-Betreiber noch stärker in die Pflicht – das betrifft natürlich auch die mobile Kommunikation der öffentlichen Hand. Wenn Angestellte von Stadtwerken, Verkehrsbetrieben oder Bauämtern fürs Arbeiten außerhalb der eigentlichen Dienststelle auf Smartphones oder Tablets zurückgreifen, steigen die Sicherheitsrisiken. Virtual Solution nennt die fünf größten Fallen: Keine Trennlinie zwischen dienstlich und privat. Immer öfter kommen in Behörden private Geräte zum Einsatz, die auch beruflich genutzt werden. Richtet dann ein Mitarbeiter auf seinem Smartphone ein Exchange-Konto ein, vermischen sich dienstliche mit privaten Daten und Kontakten. Richtig kritisch wird es, wenn sensible Dokumente in ausländischen Cloud-Diensten wie Dropbox abgelegt werden. Für Behörden wird es dann schwierig, die Richtlinien der DSGVO, Bestimmungen zum Urheberrecht oder Aufbewahrungspflichten einzuhalten. Das erforderliche Schutzniveau ist damit nicht mehr vorhanden.

Datenverluste beim Heim-NAS vermeiden

In vielen Haushalten steht heute ein NAS als zentraler Speicher für Daten aller Art. Neben dem Musik- und Videoarchiv lagern dort zumeist auch wichtige Dokumente sowie unzählige private Fotos und Videos, die für ihre Besitzer von unschätzbarem Wert sind und deren Verlust sehr schmerzen würde. Auf dem NAS wähnen die meisten Anwender die Daten sicher und gut geschützt – doch das sind sie nur, wenn man einige Grundregeln beachtet. Toshiba Electronics Europe erläutert, wie Anwender das Risiko von Datenverlusten bei ihrem Heim-NAS minimieren. Auf mindestens zwei Laufwerksschächte achten: Zwar existieren im Markt einige NAS-Systeme mit nur einem Laufwerksschacht, doch diese bieten keinerlei Schutz gegen Datenverluste bei einem Festplattenausfall. Zwei Laufwerksschächte sind für ein NAS das Minimum – und für die meisten Anwender auch völlig ausreichend. Geräte mit Platz für vier oder mehr Festplatten lohnen nur bei sehr großen Datenmengen oder hohen Performance-Anforderungen.

So werden Unternehmen das Passwort los

Es kann ein fataler Trugschluss sein, zu glauben, identifizierte Software-Schwachstellen seien nicht mehr gefährlich. Wer nun nachlässig ist und mit dem dringend notwendigen Schließen des Einfallstors zu warten gedenkt, da es momentan sehr viel Wichtigeres innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur zu tun gebe, irrt gewaltig. Denn genau auf diese Nachlässigkeit setzen viele Hacker und schauen noch ein weiteres Mal dort nach, wo der Patch ausblieb. Hacker ziehen sich keineswegs ausschließlich aus den IT-Netzwerken zurück, um irgendwo anders nach neuen unbekannten Schwachstellen zu suchen. Selbst einige Jahre nach der Entdeckung von Schwachstellen ist die Anzahl der Systeme, die immer noch offen sind, alarmierend. Security-Experten von Barracuda analysierten kürzlich die Daten der Angriffe, die von Barracuda-Systemen in den letzten zwei Monaten abgewehrt wurden. Dabei fanden sie sowohl Hunderttausende automatisierter Scans und Angriffe als auch Tausende von Scans - täglich - für die kürzlich gepatchten Sicherheitslücken von Microsoft und VMware. Im Folgenden werden die Angriffsmuster näher betrachtet und Maßnahmen aufgezeigt, mit denen Unternehmen ihre Infrastruktur schützen können.

Befehlsinjektion vor SQL- und Command-Injection-Angriffen

Es kann ein fataler Trugschluss sein, zu glauben, identifizierte Software-Schwachstellen seien nicht mehr gefährlich. Wer nun nachlässig ist und mit dem dringend notwendigen Schließen des Einfallstors zu warten gedenkt, da es momentan sehr viel Wichtigeres innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur zu tun gebe, irrt gewaltig. Denn genau auf diese Nachlässigkeit setzen viele Hacker und schauen noch ein weiteres Mal dort nach, wo der Patch ausblieb. Hacker ziehen sich keineswegs ausschließlich aus den IT-Netzwerken zurück, um irgendwo anders nach neuen unbekannten Schwachstellen zu suchen. Selbst einige Jahre nach der Entdeckung von Schwachstellen ist die Anzahl der Systeme, die immer noch offen sind, alarmierend. Security-Experten von Barracuda analysierten kürzlich die Daten der Angriffe, die von Barracuda-Systemen in den letzten zwei Monaten abgewehrt wurden. Dabei fanden sie sowohl Hunderttausende automatisierter Scans und Angriffe als auch Tausende von Scans - täglich - für die kürzlich gepatchten Sicherheitslücken von Microsoft und VMware. Im Folgenden werden die Angriffsmuster näher betrachtet und Maßnahmen aufgezeigt, mit denen Unternehmen ihre Infrastruktur schützen können.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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