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Rubrik: Markt/Tipps und Hinweise Safer Internet Day 2012: Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Sicherheit im Interent Hinweise auf mögliche Gefahren und Tipps zur sicheren Benutzung des Computers von Kindern (09.02.12) - Der Safer Internet Day stand unter dem Motto "Generationen verbinden - gemeinsam lernen". Weltweit fanden dazu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Sicherheit im Internet statt. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen dabei das Rüstzeug erhalten, um sich vor den Gefahren im Netz zu schützen.
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Mädchen und Jungen haben im Alltag zahlreiche Gelegenheiten "ein wenig zu surfen": in der Schule, im Internet-Café, in Kaufhäusern, bei Freunden, zuhause oder zunehmend auch auf dem eigenen Smartphone. Teenager lassen sich aller Erfahrung nach nur ungern "über die Schulter" schauen - oder nutzen das Internet, wenn die Eltern nicht dabei sein können. Hier helfen nur offene Gespräche, Hinweise auf die möglichen Gefahren und Tipps zur sicheren Benutzung des Computers. Kinder im Alter bis ungefähr zehn Jahren sollten bei der Nutzung des Internets sehr intensiv begleitet werden. Die üblichen technischen Sicherheitsmaßnahmen reichen in der Regel aus, um Infektionen mit Viren und ähnlich schädlicher Software zu verhindern - aber nicht, um die Kinder vor Inhalten mit Gewaltdarstellung oder Pornografie zu schützen. Eltern sollten sich daher stets in der Nähe aufhalten, um bei Problemen oder Schwierigkeiten ihren Kindern zur Seite stehen zu können. Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) rät: 1. Nutzen Sie für die Kleinen (6-12 Jahre) einen geschützten Surfraum wie fragFINN (www.fragfinn.de), der speziell für Kinder geschaffen wurde und in dem sie sich selbständig im Internet bewegen können, ohne auf für sie ungeeignete Inhalte zu stoßen. 2. Besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie man ein Passwort auswählt, sich merkt, schützt und wechselt. 3. Ob in Chats, E-Mails oder sozialen Netzwerken: Motivieren Sie Ihr Kind, seine persönlichen Daten geheim zu halten und zu schützen. Ein Pseudonym kann spielerisch zusammen entwickelt werden. Suchen Sie gemeinsam einen Ersatz für das vielfach erforderliche Profilbild aus, z.B. ein selbstgemaltes Porträt. 4. Wählen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine persönliche E-Mail-Adresse, die keine Informationen über das Kind verrät wie Name, Alter, Wohnort, Schule, usw. 5. Richten Sie eine zweite E-Mail-Adresse mit Ihrem Kind ein: Diese Adresse können Sie zum Beispiel bei Online-Spielen, Registrierungen, Newslettern, Gewinnspielen und ähnlichen Einsatzszenarien verwenden. Die Nutzung dieser Dienste führt häufig dazu, dass anschließend die E-Mail-Adressen für den Versand von Spam-Mails genutzt werden. 6. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Kettenbriefe: Häufig geht es um die Hilfe für Katastrophen-opfer, ein Erfolg versprechendes Gewinnspiel oder die angeblich so dringend benötigte Organ-spende für ein krankes Kind. Natürlich wird der Empfänger aufgefordert, diese Nachricht sofort an möglichst viele Mail-Empfänger weiterzuleiten. Leider steckt dahinter fast immer nur der Versuch, eine möglichst große Verbreitung für diesen "Scherz" zu erreichen. 7. Probieren Sie mit Ihrem Kind verschiedene Online-Angebote zusammen aus: Hierbei können Eltern auch viel von Ihren Kindern lernen. (DsiN: ma) |
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