Rubrik: Markt/Tipps und Hinweise

Safer Internet Day 2012: Viele Internetnutzer unterschätzen das Gefahrenpotential

Persönliche Daten bei Cyber-Kriminellen als Handelsware äußerst begehrt

(13.02.12) - G Data begrüßte den weltweiten Safer Internet Day >>sid12<<, bei dem Internetnutzer jeden Alters für das Thema "Sicherheit im Internet" sensibilisiert werden sollen. Oftmals ermöglicht erst die Sorglosigkeit oder das fehlende Wissen um die Tricks der Täter, die erfolgreiche Umsetzung einer Cyber-Attacke. Damit Online-Kriminelle kein leichtes Spiel haben, hatte G Data zum >>sid12<< Sicherheitstipps für Internetnutzer zusammengestellt.

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Die Angriffe auf Privatanwender und der Schaden durch Online-Kriminalität haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Doch viele Internetnutzer unterschätzen weiterhin das Gefahrenpotential, selbst einmal Opfer von Cyber-Attacken zu werden. "Viele Menschen fühlen sich im Internet einfach sicher. Sie spielen mit Freunden, sie unterhalten sich oder sie kaufen online ein. Anwender können sich oftmals nur schwer vorstellen, dass es im Internet auch Kriminelle gibt, die sie ausrauben wollen", sagt Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecurityLabs. Die persönlichen Daten der Opfer sind bei den Kriminellen als Handelsware äußerst begehrt. "Erbeutete Passwörter, Kreditkarteninformationen, Zugangsdaten zu E-Mail- oder Online-Bankkonten werden in entsprechenden Untergrundforen schnell zu Geld gemacht oder für weitere Straftaten eingesetzt. Das fehlende Risikobewusstsein der Internetnutzer macht es den Tätern leider häufig sehr einfach, ihre Attacken zu realisieren."

Vor allem für Kinder und Jugendliche ist das Internet ein großer Spaß: Online werden Videos angeschaut, es wird gespielt, mit Schulkameraden gechattet und nach neuen Freunden in sozialen Netzwerken gesucht. Aber das Internet birgt auch Gefahren - und gerade für Kinder und Jugendliche steht hier Sicherheit nicht immer an erster Stelle. "Eltern sollten darauf achten, nicht nur den eigenen PC zu schützen, sondern auch den Ihrer Kinder. Das heißt, die Software sollte auf dem aktuellen Stand gehalten werden, das gilt insbesondere für den Browser und das Betriebssystem. Außerdem sollte eine aktuelle Internetsicherheitslösung installiert sein."

Sicherheitstipps zum Safer Internet Day 2012:

·         Soziale Netzwerke: Nutzer sollten berücksichtigen, dass arglos veröffentlichte Informationen von jedem Menschen einsehbar sind. Generell sollten Nutzer sorgfältig mit persönlichen Daten umgehen und hinterfragen, ob diese Preisgabe im jeweiligen Netzwerk sinnvoll ist. Die regelmäßige Überprüfung der Einstellungen bei Facebook und Co. sollte obligatorisch sein

·         Anwender sollten die Angaben zur Weitergabe und Verarbeitung ihrer persönlichen Daten genauestens überprüfen.

·         Betriebssystem und installierte Software (u.a. Browser, E-Mail-Programm und pdf-Reader) sollten durch das Einspielen von Service Packs, Patches und Updates immer auf dem neuesten Stand sein. Veraltete Programme, für die kein Hersteller-Service mehr existiert, sollten umgehend entfernt und ggf. durch eine neue Version ersetzt werden.

·         Eine umfassende Sicherheitslösung mit Virenscanner, Firewall, Spam- und Echtzeitschutz gehört auf jeden PC. Diese Programme können jedoch nur schützen, wenn die Virensignaturen und das gesamte Programm immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. Die automatische Update-Funktion sollte daher niemals deaktiviert sein.

·         Smartphones und Tablets: Beziehen Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen, z.B. aus dem Google Android Market oder aus den App-Stores der Hersteller. Zusätzlich sollten Sie überprüfen, welche Berechtigungen die Apps haben. Seien Sie vorsichtig bei Applikationen, die z.B. Anrufe initiieren oder SMS-Nachrichten verschicken können. Generell sollte auch auf diesen Geräten ein Virenschutz installiert sein, um Mobile-Schädlinge abzuwehren.

·         Kostenlose WLANs sind gerade bei jungen Menschen äußerst beliebt. Diese sind jedoch oftmals ungenügend abgesichert, so dass Kriminelle den Datenverkehr ausspähen können. Stattdessen sollten Surfer sollten lieber auf eine UMTS-Karte setzen - hier bieten viele Provider mittlerweile kostengünstige Flat-Rate- oder Volumen-Tarife an.

(G Data: ma)

 

 

 

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